Prominente Österreich

WOO.Star Insulin Junky

Alter: 26 Jahre
Wohnort: Enns
Name: Andreas H.
Ausbildung: SBS-Elektrotechniker
Sonstige Kennzeichen: Zuckerkrank

Spätestens bei den "sonstigen Kennzeichen", müsste wohl jedem ein Licht aufgegangen sein, wer der mysteriöse Ennser sein könnte!

Andreas H., besser bekannt unter dem Namen INSULIN JUNKY, ist in der DJ-Szene wohl jedem ein Begriff! Etliche Bookings stehen fest und zukünftig kann man den Ennser Mädchenscharm nicht nur im Empire Club Linz, wo er seit 5 Jahren Resident DJ ist, sondern auch in Dubai, Philadelphia, Kiev, Moskau, St. Petersburg, Estland, Ukraine, Lettland, Schweiz usw. bestaunen und zu seinem Sound tanzen.

Bei einem zuckerfreien (!) Red Bull und ein paar Zigaretten erzählte er uns von seiner Arbeit, seiner Krankheit und seinen hochgesteckten Zukunftsplänen…

Wie verlief bis heute die Geschichte deiner Musikkarriere?
Ich komme aus einer sehr musikalischen Familie und deshalb wuchs ich sozusagen damit auf. Mit 14 Jahren habe ich dann von meiner Zuckerkrankheit erfahren, was mich ziemlich erschütterte und zu Boden riss. Jedoch war ich fest entschlossen, wieder aufzustehen und etwas zu machen, was mir dabei hilft. Ich hörte immer schon gerne elektronische Musik, konnte dabei Energie tanken und legte auch hie und da bei irgendwelchen „Gaudifestln“ auf. Deshalb stand der Entschluss DJ zu werden, sofort fest.

Wo und wie war dein erster Auftritt als DJ?
Lustigerweise war das in der Zuckerfabrik in Enns. Da war ein Schulfest, ich war 13 Jahre und genoss es, fast 600 Leute mit meiner Musik zu begeistern. Übrigens spielte ich von Anfang an unter dem Namen „Insulin Junky“.

Was hast du vor, wenn du mal älter bist und der „DJ-Boom“ vielleicht nicht mehr In?
Es stehen jedem so viele Möglichkeiten offen. Natürlich möchte ich nicht mit 30 Jahren noch jedes Wochenende in Clubs stehen, sonder mehr im Studio arbeiten. Es kommt natürlich auch darauf an, wie lange der anstrengende Beruf für mich tragbar ist. Denn leider ist jede Nacht für mich mit meiner Krankheit doppelt so anstrengend.

Wo würdest du gerne leben und arbeiten zu gleich?
Nun ja, ich lebe eigentlich schon dort, wo es mir am besten gefällt. Enns ist mein Ruhepol und ich fühle mich dort am wohlsten. Und weil ich in Linz auch sehr gerne arbeite, hab ich so einen Traum… Auf der gesamten Donaulände ein Konzert ala Fatboy Slim zu geben!

Hast du ein bestimmtest Idol?
Ich lasse mich sehr von Sven Väth inspirieren den obwohl er schon ein relativ „alter Herr“ ist, gibt er die Vorgaben und er war schon bekannt als ich auf die Welt kam. Ich denke das wird noch lange so bleiben. Ich habe ihn mal in Ibiza kennen gelernt und seid dem sind wir auch hin und wieder in Kontakt.

Ist dir schon mal etwas richtig Peinliches beim auflegen passiert?
Oh ja… Bei einem Snowboardcontest eskalierte eine Schneeballschlacht und somit wurde ich ebenfalls zur Zielscheibe von lauter 16-jährigen „Rotzn“. War nicht gerade ein professioneller Auftritt. (lacht)

Die wichtigste aller Fragen – wie schaut es in der Liebe aus?
Ich beschäftige mich ehrlich gesagt nicht all zu sehr damit. Ich denke aber kaum, dass ich meine Traumfrau bei meiner Arbeit kennen lerne, da ich dabei meistens Mädls kennen lerne, die eher mich als DJ sehen. Wahrscheinlich lerne ich sowieso meine Zukünftige beim „Billa bei der Wurst“ kennen.

Wie stellst du dir denn deine Traumfrau vor?
Sie soll Ehrlich sein, und mich zum lachen bringen. Außerdem soll sie mir was erzählen können und reif in ihrem Handeln sein. In einer Beziehung ist es meiner Meinung nach das Wichtigste, Achtung vor dem anderen zu haben!

Solltest du diese Frau gefunden haben, geht’s dann weiter mit Kindern?
Mit der passenden Frau natürlich. Wann genau, kann ich nicht sagen. Aber ich denke, man spürt es, wenn’s passt.

Welche Musik hörst du privat am liebsten?
Ich singe gerne bei der Musik von TOTO mit. Natürlich auch elektronische Musik, aber solche die man öffentlich kaum spielen kann, weil sie schon so ausgefallen und „krank“ ist. Schnulzen gehören selbstverständlich auch dazu. Je älter man wird, umso langsamer wird die Musik!

Was treibst du in deiner Freizeit?
Sonntag ist fixer Kinotag mit meinen Freunden. Früher habe ich viel Tennis gespielt und seid kurzem zählt auch Painball spielen zu meiner großen Leidenschaft. Außerdem geh ich unheimlich gerne in Thermen.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?
In erster Linie, meine beruflichen Ziele zu erreichen! Und das alles mit einer glücklichen Beziehung und Kindern zu erreichen wäre das Beste.

Dein persönliches Lebensmotto?
“ Music, that’s what I living for”

Welche Tipps würdest du jungen Leuten geben, die ins Business einsteigen wollen?
Immer seinen Weg gehen. Am Ball bleiben, und sich niemals entmutigen lassen!

Dein größtes Ziel für die Zukunft?
Wenn man will, kann man alles erreichen! Und ich werde das versuchen, sofern es meine Krankheit zulässt.

Mehr Infos über Insulin Junky findet ihr auf www.insulin-junky.com
Außerdem könnt ihr ihn auch auf WOO.AT unter andrew_fonda finden!

Wir wünschen ihm jedenfalls weiterhin viel Erfolg für die Zukunft, viel Motivation und vor allem alles Gute weiterhin für seine Gesundheit...

Das Interview führte WOO.Redakteurin Anna.