Diabetes Conversations
Diabetes Conversations

Liebe Leserinnen und Leser,

spielerisches Lernen, erhöhte Aufmerksamkeit durch interaktive Teilnahme am Training, höhere Lerneffekte durch aktives Mitlernen und eine Langzeitwirkung im Alltag durch konkrete Zielsetzungen: die Vorteile der Patientenschulung mit den Conversation Maps™ (den Gesprächslandkarten) werden auch in Österreich immer mehr genützt.
Statt auf Frontalunterricht setzt die Schulung mit den Gesprächslandkarten auf die Moderation in der Gruppe. Die Aufgabe des Moderators (Schulenden) besteht darin, die wichtigsten Lerninhalte den Patienten so zu vermitteln, dass diese mit den neuen Erkenntnissen selbständig umgehen können.
Gesprächslandkarten gibt es zu unterschiedlichen Schulungsschwerpunkten. Zwei dieser Gesprächslandkarten werden nun hier vorgestellt.
 
 
 
In dieser Schulungseinheit werden Konzepte besprochen, die mit Diabetes und dem Leben mit Diabetes zu tun haben.
Für das Selbstmanagement der Erkrankung ist es wichtig, gut über Diabetes informiert zu sein. Den Diabetes zu bewältigen ist nicht leicht – aber zu schaffen! Das Selbstmanagement des Diabetes kann dazu beitragen, dass man sich bald besser fühlt und langfristig Komplikationen hinausgezögert oder verhindert werden. Es hat also viele Vorteile, den Diabetes in den Griff zu bekommen.
 

Die Themenschwerpunkte

„Ihre Erfahrungen mit Diabetes und Ihre Kenntnisse darüber“
  • Was Diabetes ist, welche verschiedenen Typen von Diabetes es gibt  und welchen Typ von Diabetes die Teilnehmer haben
  • Einige der häufigsten Mythen (und Fakten) über Diabetes
  • Wohin sich die Teilnehmer wenden können, um sicherzugehen, das sie richtig über Diabetes informiert sind
„Wie fühlen Sie sich damit, Diabetes zu haben“
  • Wie fühlten sich die Teilnehmer, als sie erfuhren, dass sie Diabetes  haben, und wie fühlen sie sich jetzt?
„Die Werte kennen“
  • Selbstmanagement des Diabetes durch regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerspiegel, des Taillenumfangs und des Blutdrucks
  • Die Zielwerte für Blutzuckerspiegel, Blutfettspiegel, Taillenumfang und Blutdruck kennen
  • Über die potentiellen Komplikationen bei Diabetes Bescheid wissen
„Hohe Blutzuckerspiegel“
  • Zeichen und Symptome hoher Blutzuckerspiegel
  • Mögliche Ursachen hoher Blutzuckerspiegel
  • Information über die Wichtigkeit der Blutzuckermessungen, da man dadurch erkennt, wann der Blutzucker zu hoch (oder zu niedrig) ist
„Selbstmanagement des Diabetes“
  • Wie wichtig gesundes Essen, körperliche Bewegung und Medikamente sind Fragen der Teilnehmer zu gesundem Essen, körperlicher Bewegung und Medikamenten
„Zielsetzung und tragendes Netzwerk“
  • Sich nach der Besprechung realistische Ziele setzen
  • Auf das unterstützende Netzwerk (Arzt, Familie usw.) zurückgreifen, um diese Ziele zu erreichen
 
 
 
In dieser Schulungseinheit werden Konzepte besprochen, die damit zu tun haben, was bei Diabetes passiert und wie er behandelt wird.
Um besser zu verstehen, was bei Diabetes passiert, wird zunächst durchgemacht, was im Körper und in den Körperzellen von Menschen vor sich geht, die keinen Diabetes haben. Was passiert mit den Blutzucker- und Insulinspiegeln bei einem Menschen ohne Diabetes nach dem Essen.
Was geschieht mit dem Blutzuckerspiegel und der Insulinreaktion bei einem Menschen mit Diabetes. Die Veränderungen der Insulinempfindlichkeit der Zellen, die Abnahme der Insulinbildung und der Anstieg der Blutzuckerspiegel werden besprochen. Die Ziele eines Behandlungsplans sind es, die Blutzuckerspiegel stets unter Kontrolle zu halten, so dass ein Besserungsgefühl eintritt und langfristig Komplikationen des Diabetes verhindert oder hinausgezögert werden.
 

Die Themenschwerpunkte

„Vor Entwicklung eines Diabetes“
  • Welche Rollen spielen Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Insulin und Zucker und wie verhalten sie sich bei Menschen ohne Diabetes
  • Was passiert mit der Bauchspeicheldrüse, mit Insulin und Zucker (und den Blutzuckerspiegeln), wenn sich ein Diabetes entwickelt
„Fortschreiten des Diabetes“
  • Die Vorgänge bei Beginn des Diabetes und das Konzept der Insulinempfindlichkeit (Insulinresistenz)
  • Die Vorgänge beim Fortschreiten des Diabetes und die Tatsache, dass die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) wahrscheinlich im Laufe der Zeit immer weniger Insulin bildet
„Behandlung des Diabetes, um Komplikationen zu verhindern oder hinauszuzögern“
  • Komplikationen, die bei Diabetes aufteten können
  • Untersuchungen, durch die Komplikationen frühzeitig erkannt werden können
„Gute Diabeteskontrolle und die Werte kennen“
  • Die Zielwerte für Blutzucker und HbA1c, Blutfette, Blutdruck und Taillenumfang kennen
„Gesundes Essen und körperliche Bewegung“
  • Wie gesundes Essen spezifisch dazu beitragen kann, den Diabetes in den Griff zu bekommen
  • Die wichtigsten Auswirkungen von gesundem Essen
  • Wie körperliche Bewegung spezifisch dazu beitragen kann, denDiabetes in den Griff zu bekommen
  • Die wichtigsten Auswirkungen von körperlicher Bewegung
„Vorteile von Medikamenten“
  • Die Vorteile der verschiedenen Diabetesmedikamente
  • Die möglichen Nebenwirkungen dieser Medikamente und was bei Auftreten einer Nebenwirkung zu tun ist
„Zielsetzung und unterstützendes Netzwerk“
  • Sich nach der Besprechung realistische Ziele setzen
  • Auf das unterstützende Netzwerk (Arzt, Familie usw.) zurückgreifen, um diese Ziele zu erreichen
 ATDBT00147, März 2011
  

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr Menschen sind von Diabetes betroffen – einer Erkrankung, die PatientInnen einiges abverlangt. Eine medikamentöse Therapie reicht bei DiabetikerInnen nicht aus. Um den Alltag dieser chronischen Erkrankung zu bewältigen, ist ein hoher Grad an Selbstmanagement erforderlich. Die Voraussetzung dazu ist ein umfangreiches Wissen über die komplexen Zusammenhänge dieser Erkrankung.
 
Übersicht über den Lernprozess mit dem neuen Diabetes-Schulungsprogramm:
„Diabetes Conversations - Lernen im Gespräch“
 
Genau hier – bei der Schulung der PatientInnen – setzt Diabetes Conversations an. Der Grundgedanke ist einfach: der Lerneffekt der TeilnehmerInnen ist wesentlich höher, wenn sie sich aktiv an einem Lernprozess beteiligen.
 
Im Gegensatz zu Frontalvorträgen bei denen die Teilnehmer passive Zuhörer sind, werden die Teilehmer über die Gesprächslandkarte zur aktiven Mitarbeit angeregt.
 
Die Gesprächslandkarten, die viele verschiedene Themen im Zusammenhang mit Diabetes bearbeiten, geben ÄrztInnen, Diabetes- und ErnährungsberaterInnen und dem gesamten Fachpersonal in der Diabetesbetreuung nun ein ideales Werkzeug in die Hand, um mit ihren PatientInnen spielerisch und gesprächsorientiert kompaktes Wissen zu erarbeiten.
 
Vielen Teilnehmern wird klar, dass sie selbst etwas tun können, damit es ihnen wieder besser geht. Die Gewohnheiten zu verändern ist für Alle sehr schwierig, aber enorm wichtig für den nachhaltigen Erfolg. Gerade die Umsetzung im täglichen Leben wird in der Gespächslandkarte eindrucksvoll vermittelt.
 
Wie wird das Programm konkret umgesetzt?
 
Die Conversation Map eine etwa 1 x 1,5 Meter große Gesprächslandkarte wird flach auf einen Tisch aufgelegt. Rundherum sitzen die (der) ModeratorIn und 3 bis 10 Patienten. Auch Angehörige können in die Gesprächsrunden mit einbezogen werden. Die Conversation Map™ Schulungsprogramme helfen, komplexe diabetologische Begriffe einfach darzustellen und zeigen auch das tägliche Leben mit Diabetes. Mit Hilfe eines Moderatorenleitfadens und eines Sets an Gesprächskarten rund um das Thema Diabetes werden dynamische Diskussionen innerhalb der Gruppe angeregt. Dabei werden Fakten und Mythen über Diabetes identifiziert und auch Informationen über wichtige krankheitsbezogene Themen dargelegt.
 
Unten sehen Sie eine Diabetesberaterin, die eine Schulung mit dem Conversation Map Kit
Diabetes Conversations mit ihren Patienten moderiert.
 
“...die anregende Gesprächslandkarte hilft der
Gruppe (und dem Moderator!) die Beschäftigung
mit einem gewöhnlich schwer zu vermittelnden
Thema angenehm zu gestalten.”
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lilly Austria
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