Diabetes Austria
Pumpe

Pumpen-Therapie für alle Insulinpflichtigen möglich 

Bereits in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde mit Insulinpumpen versucht, das Leben von Diabetikern mit Insulinmangel (meist Typ1) zu verbessern. Allerdings hatten Insulinpumpen damals noch die Größe eines Alpinrucksacks.
Heute sind Insulinpumpen Hightech-Geräte, die für fast jeden insulinpflichtigen Diabetiker Vorteile bringen. Verbesserter Langzeitwert HbA1c und weniger Unterzuckerungen (Hypoglykämien) bei einem Handling, das einem besseren Mobiltelephon oder einem Ipod entspricht.
 
Pumpenhersteller Medtronic hat ein Buch herausgebracht, in dem Medtronic-Manager Alexander W. Wetzlich und Katrin Goebel verschiedene Pumpenträger über ihr Leben mit der Pumpe reflektieren lassen. Wir werden jeden Monat zwei möglichst unterschiedliche PumpenträgerInnen vorstellen und nicht nur zu Wort kommen lassen. Dank Medtronic wurde auch von jedem Pumpenträger auch ein filmisches Miniporträt hergestellt, das wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen
 
Rebecca Fondermann, Software-Entwicklerin, 29 Jahre, seit 20 Jahren Diabetes
 
Mit neun Jahren bekam ich die Diagnose Diabetes. Ich glaube, für meine Eltern war das härter als für mich. Ich habe eigentlich bisher immer nur positive Erfahrungen gemacht. Bei Fremden und Freunden stoße ich auf großes Interesse und auch ein bisschen Bewunderung, weil man sein Leben so normal führen und auch soviel Sport dabei machen kann. ….
 
….Jetzt hab ich seit vier Jahren die Pumpe und bin damit sehr zufrieden. Besonders beim Sport habe ich mit der Pumpe die Möglichkeit, die Basalrate zu reduzieren – und das ist natürlich eine enorme Verbesserung und Erleichterung. Die Pumpe nehme ich beim Schwimmen ab, lasse sie bei einem Triathlon-Wettkampf einfach am Fahrrad und ziehe sie nach dem Schwimmen wieder an.
 
Ich ernähre mich kohlenhydratreich und fettarm, bedingt durch den vielen Sport. Pizza esse ich eigentlich nicht, eher dann Nudeln. Mit der Insulinpumpe hat man ja auch die Möglichkeit, eine verzögerte Basalratenabgabe zu machen. Das funktioniert sehr, sehr gut. Also, für meinen Sport und für mein alltägliches Leben ist die Pumpe perfekt….
 
Mein Rat: Regelmäßiges Blutzuckermessen und ein ganz normales Leben weiter führen!
 
 
Marko Meijering, Fotograf, 38 Jahre, seit 18 Jahren Diabetes
 
Diabetes hab ich schon vermutet, als ich anfing, extrem viel zu trinken. Im ersten Augenblick dachte ich, mein Leben würde zusammenbrechen – daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wut und Frust kamen erst viel später – so nach ein, zwei Jahren. In meiner Familie ist Diabetes stark vertreten – meine Schwester, mein Vater, meine Tante: alle haben Diabetes. Am Anfang wurden mir von allen immer zuckerfreie Sachen angeboten. Das war so die Zeit, damals vor 20 Jahren.
 
Ich würde gerne behaupten können, dass ich bei all unseren Reisen und bei Sport nicht eingeschränkt bin. Und in den ersten Jahren mit Diabetes dachte ich das auch.
Aber je länger man Diabetes hat, umso mehr merkt man, dass es doch Einschränkungen gibt.
 
Ich hab schon lange die Insulinpumpe. Mit ihr hab ich im täglichen Leben wenige Einschränkungen. Schwierig wird es nur bei meinen Reisen in weniger zivilisierte Gebiete – da ist es natürlich schwierig, Ersatzteile zu bekommen. Dann habe ich immer meinen Pen dabei.
 
…In der Technik ist eigentlich alles vorhanden, was ein Mensch mit Diabetes zum „bequemen“ leben braucht. Wir haben eine Pumpe; jetzt gibt es ein Blutzucker-Messsystem, dass 24 Stunden kontinuierlich misst. Ich komme aus der Informatik und würde sagen: verbinde beides und dann hast du, was wir eigentlich brauchen.
 
…Wichtig ist auch die Unterstützung des Partners bei einer Krankheit. Das ist mir auch erst mit der Zeit klar geworden. Ich empfinde Diabetes als eine Krankheit, die sehr schwer unter Kontrolle zu bringen ist. Aber jeder Mensch hat etwas, was in seinem Leben nicht so gut läuft – und bei mir ist das der Diabetes.
 
Mein Rat: Schritt für Schritt die eigenen Grenzen suchen. Schau nach vorne, auf all die schönen Sachen im Leben und dann erst gibt dem Diabetes einen Platz!
 
 
Toni Willibald, Verwaltungsbeamter , 44 Jahre, seit 15 Jahren Diabetes
 
Die Diagnose war zuerst ein Schock. Bewegung war für mich ein Anker – ein Stück Lebensqualität trotz Diabetes. Ich denke, man muss erst mal die Krankheit akzeptieren. Je besser man über seine Krankheit Bescheid weiß, desto besser kann man auch auf bestimmte Gegebenheiten reagieren. Ich habe meinen Diabetes die meiste Zeit mit der ICT behandelt, seit einem Jahr habe ich eine Insulinpumpe. Bei mir und meinem Sport ist es ganz wichtig, zu wissen, wann ich meine Insulintherapie oder Insulinmenge wie anpassen oder modifizieren muss. Mit der Pumpe kann man annähernd simulieren, was beim gesunden Körper auch passiert.
 
Wenn ich mich auf den Ötztaler Radmarathon vorbereite, mache ich mir einen Plan: Wann stehe ich morgens auf, wann frühstücke ich, habe ich bestimmte Möglichkeiten, den Blutzucker zu messen, wann könnte es eventuell Insulinprobleme geben? Darauf stelle ich dann sowohl das Insulin ab als auch meine Mahlzeiten während des Rennens und davor. Je besser man sich vorbereitet, desto besser klappt das im Endeffekt natürlich auch. Für Unterzuckerungen habe ich immer eine Trinkflasche mit Kohlehydraten bei mir. Die wirken innerhalb von fünf Minuten.
 
Viele Menschen machen sich Gedanken, wenn man Diabetes hat. Sie sind der Meinung, dass man vielleicht nicht so leistungsfähig ist. Das ist aber Quatsch. Man muss seine Grenzen nur kennen. Beim Blutzuckermessen in der Öffentlichkeit – also zum Beispiel im Restaurant – habe ich das Blutzuckermessgerät nicht direkt offen. Da gucke ich einfach, dass ich im Vorfeld einen guten Blutzuckerwert habe und schätze anhand der Kohlenhydrate, die ich habe, welche Menge an Insulin ich spritzen muss. Wenn ich Probleme hätte, würde ich mal kurz auf die Toilette gehen und messen. Beim Sport messe ich an den Kontrollpunkten. Ich gehe aber ganz offen damit um.
 
Mein Rat: Man sollte seine Energie bündeln, denn Diabetes bedeutet Energie!
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Das MiniMed Paradigm® REAL-Time System - kommuniziert ab sofort mit dem NEUEN Contour® Link von Bayer

Blutzucker-Einstellung noch einfacher und präziser möglich durch Übertragung der Blutzuckermesswerte per Funk+ 
  • Präzise Bolus-Berechnung - jetzt noch einfacher mit BolusExpert®
  • Minimed Paradigm REAL-Time System zeitnah und einfach kalibrieren
    System mit drahtloser Kommunikation per Funk, bestehend aus
für eine vereinfachte Einstellung und Ihren Bedienkomfort. 
 
 
 
 
FUNKTioniert schnell, einfach und zuverlässig 
 
Das NEUE Contour® Link Blutzuckermessgerät:
  • Drahtlose Übertragung der Blutzuckermesswerte per Funk an kompatible Minimed Paradigm® Insulinpumpen
  • No Coding - Technologie von Bayer:
  • Ausschluss einer möglichen Fehlerquelle
  • Geringe Blutmenge (0,6 µl)
  • Messergebnis in nur 5 Sekunden
  • Verbesserte Sensortechnologie für mehr Messsicherheit
  • Mahlzeiten-Markierungen und Alarme 
Fortschrittliche FUNKTionsmerkmale:
  • Speicher für 480 Messergebnisse mit 14-Tages-Durchschnitt
  • Berücksichtigung von Einflussfaktoren für zuverlässige Messergebnisse
  • Auslesbar in Diabetes-Management-Software wie Medtronic CareLink™
  • Anzeige der Anzahl von hohen und niedrigen Messwerten der letzten sieben Tage 
Und so bekommen Sie Ihr Contour® Link:
Sind Sie Anwender einer Insulinpumpe Paradigm 512/712 oder 515/715 oder 522/722 dann können Sie über diese Formular Ihr Contour® Link anfordern!
 
Ab sofort erhält jeder Insulinpumpenträger der MiniMed Paradigm 522 und 722 beim Pumpenstart kostenfrei das Contour® Link zu seiner Insulinpumpe! 
 
Abhängig von Ihrer Krankenkasse - im Moment bei der:
 
Wiener GKK
Niederösterreichische GKK
Oberösterreichische GKK
Vorarlberger GKK
Kärntner GKK
BKK VOEST Alpine Donawitz
BKK Zeltweg
KFA Wien
KFA Salzburg
KFA Graz
Steiermärkische GKK
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Sozialversicherungsanstalt der Bauern
 
(Stand: 27.08.2009)
 
Möchten Sie mehr über das Thema Blutzuckermessung mit der Firma Bayer wissen, so klicken sie bitte HIER.
  • + Für Insulinpumpen MiniMed Paradigm Modellreihe 512 / 712, 515 / 715 und 522 / 722.
  • * Für das direkte Hochladen der Daten aus dem Blutzuckermessgerät auf einen PC ist ein separates Anschlusskabel erforderlich
 
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Die Entscheidung für eine Insulinpumpe bringt viele Vorteile - für die Diabetes-Therapie und die Lebensqualität. Sie können spontaner handeln und sich freier entscheiden. Accu-Chek hat jetzt ein System entwickelt, das sich noch flexibler an Ihr Leben anpasst:
 
Accu-Chek Combo: eine Insulinpumpe und ein Blutzuckermessgerät mit integrierter Steuerungseinheit, die via Bluetooth miteinander kommunizieren. Intelligente Kommunikation, die in beide Richtungen funktioniert.
 

 
Ein Datenmanager, der auch Blutzucker misst.
Nicht nur ein Messgerät, sondern eine moderne Art, Ihre Diabetestherapie einfach zu steuern. Accu-Chek Performa Combo misst den Blutzuckerwert, berechnet den Bolus und aktiviert auf Knopfdruck die Insulinabgabe der Pumpe. Alle wichtigen Daten werden für Sie gespeichert und visualisiert. Damit Sie immer den Überblick behalten.
  • Diskret: Steuerungseinheit mit integriertem Blutzuckermessgerät
  • Übersichtlich: integriertes elektronisches Tagebuch
  • Nützlich: Bolus-Rechner unterstützt bei der Bolusberechnung
  • Einfach: leicht lesbares Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung
  • Intelligent: kontinuierlicher Datenabgleich mit der Insulinpumpe via Bluetooth
 
Eine Insulinpumpe, die auf das Blutzuckermessgerät hört.
Einmal unter der Kleidung platziert, brauchen Sie die Insulinpumpe nicht mehr hervorzuholen. Denn das Display der Pumpe befindet sich auf dem Messgerät und die Pumpe reagiert sofort auf interaktive Anweisungen. So erhalten Sie Insulin auf Knopfdruck und alle Bolusgaben werden auf Messgerät und Pumpe gespeichert.
  • Diskret: unauffällige Handhabung der Insulinpumpe
  • Funktional: verbesserte Menüstruktur, verbesserter Okklusionsalarm
  • Individuell: minimale Basalrate 0,05 IE/h, maximale Basalrate 50 IE/h
  • Unabhängig: Insulinpumpe ist auch ohne Blutzuckermessgerät voll funktionsfähig
  • Intelligent: steuerbar über das Blutzuckermessgerät via Bluetooth
Weitere Informationen zum Accu-Chek Combo System erhalten Sie
unter 01/27787-596.
 
Die Accu-Chek Spirit Combo Broschüre finden Sie HIER
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Messen und Spritzen mit einem System

Klein wie ein Mobiltelefon, aber großartig in den Verwendungsmöglichkeiten – so präsentiert sich das MiniMed-Paradigm REAL-Time System von Medtronic. Es ist die erste Insulinpumpe, die auch ständig den Blutzucker misst.
 
 
Medtronic entwickelte das weltweit erste MiniMed-Paradigm REAL-Time System, das das ständige Glukosemonitoring (CGM) mit der Insulinpumpentherapie verbindet.
Ein großer Fortschritt, denn zusätzlich zur Insulinzufuhr hat man die Möglichkeit aktuelle Blutzuckerwerte zu messen.
Das ist eine große Hilfe, denn damit ist gesichert, dass man rechtzeitig den Blutzucker korrigieren kann um so zum Beispiel Unterzuckerungen gegenzusteuern.
Darüber hinaus bietet das System die Möglichkeit an, Alarme und Trenddiagramme mit Daten über drei bis 24 Stunden und Alarme bei drohenden Hypo- und/oder Hyperglykämien zu programmieren.
 
 
Das System
 
Das MiniMed Paradigm 522 oder 722 Insulinpumpe ist etwa so groß wie ein modernes Handy. Es ist überall tragbar. Das Insulin wird durch einen dünnen flexiblen Schlauch transportiert. Eine Kanüle aus Kunststoff wird unter die Haut gesetzt. Die kontinuierliche Glukosemessung erfolgt über den Glukosesensor und zwar durch eine kleine Sensornadel, die man bis zu drei Tage lang tragen kann. Sie wird mit einer Insertionshilfe eingeführt. Die Sensornadel wird mit dem MiniLink REAL Time Transmitter verbunden. Dieser wird mit einer Klebefolie auf der Haut fixiert. Das ganze Paket ist wasserfest. Der Transmitter sendet die Daten drahtlos über Hochfrequenzfunk an die Insulinpumpe.
 
 
 
 
Weitere Info-Möglichkeiten bei www.medtronic-diabetes.at
oder rufen Sie die Service–Hotline: 0820 / 820 190
 
Ja, ich möchte mehr über Medtronic-Podukte wissen
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Ich bin Diabetiker vom Typ 1 oder Typ2
Ich bin Diabetiker (seit wann)
Ich bin insulinpflichtig ja nein
Ich bin PumpenträgerIn ja nein
welche Pumpe? (falls zutreffend)
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ZUSTIMMUNGSERKLÄRUNG: Ich stimme zu, dass meine persönlichen Daten von Diabetes Austria/Kub & Hopfinger GmbH zum Zweck der Übermittlung von Informationen betreffend Diabetes verarbeitet werden. Meine persönlichen Daten werden an Dritte weder weitergeleitet noch übermittelt. Diese Zustimmung kann ich jederzeit schriftlich oder telefonisch bei Diabetes Austria/Kub & Hopfinger GmbH, Gersthoferstraße 18, 1180 Wien, Tel. 01-4705386, Fax: 01-4704494-4 widerrufen.

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Fragen und Antworten zur Pumpentherapie (CSII)

Was ist eine Insulinpumpe?
Eine Insulinpumpe ist ein kleines, batteriebetriebenes Hilfsmittel (etwa in Größe eines Pagers), das die Insulininjektionen der Diabetespatienten ersetzt.
 
Wie funktioniert eine Insulinpumpe?
Insulin wird über einen dünnen Kunststoffschlauch (Infusionsset) aus dem Pumpenreservoir in den Körper infundiert. Die meisten Infusionssets werden im abdominellen Bereich getragen. Die kleine, flexible Kanüle kann leicht, mit einer Insertionshilfe eingeführt werden. Alle 2-3 Tage füllen Patienten in der Regel ihr Insulin auf und wechseln dabei ihr Infusionsset.
 
Eine Pumpe ist leicht programmierbar und gibt automatisch eine konstante Insulinrate, eine sogenannte Basalrate, ab, um den Blutzucker zwischen den Mahlzeiten oder in der Nacht in dem gewünschten Bereich zu halten. Unter Anleitung eines Arztes ermittelt der Pumpenträger sein individuelles Basalratenmuster mit dem Ziel, den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Pumpenpatienten können ihre Pumpe leicht veränderten Lebensumständen anpassen und ihre Insulingabe zu den Mahlzeiten (Bolusgabe) programmieren.
 
Warum Pumpentherapie?
Insulinpumpen haben bewiesen, dass sie die Glukosekontrolle verbessern und dass sie im Gegensatz zur Spritzentherapie eine bessere Lebensqualität gewährleisten. Eine Insulinpumpe ahmt die Funktion der Bauchspeicheldrüse durch kontinuierliche Abgaben kleiner Dosen schnellwirksamen Insulins nach - rund um die Uhr, sogar während des Schlafes. Eine Insulinpumpe kann für eine stabilere und vorhersehbarere Insulinabsorption sorgen. Dies vereinfacht die Kontrolle der Blutglukosespiegel und ist besonders wichtig, da eine schlechte Stoffwechseleinstellung zu Diabetes-Folgeschäden wie Blindheit, Impotenz, Nierenversagen, Amputationen und Herzkrankheiten führen kann.
 
Was sind die Vorteile der Pumpentherapie?
Die Pumpe hilft eine "enge Stoffwechselkontrolle" zu erreichen. Diabetespatienten können ihre Insulingabe leicht anpassen, um die Glukosespiegel in einer fast "normalen" Bandbreite zu halten. Eine Pumpe kann den Patienten helfen, Hyperglykämien (hoher Blutzucker), die mit der Zeit die Gesundheit angreifen und auch Hypoglykämien (niedriger Blutzucker), akute Zustände, die sehr gefährlich werden können, insbesondere während des Schlafes, zu vermeiden.
 
Die Stoffwechselführung unter der Pumpentherapie ist vorhersehbarer, da sie nur schnellwirksames Insulin abgibt. Pumpentherapie kann eine wesentlich höhere Konstanz in der täglichen Insulinabsorption und weit weniger unerwartete Schwankungen der Glukosespiegel aufweisen. Das in Pumpen eingesetzte schnellwirksame Insulin hat eine Absorptionsvariabilität von weniger als 2,8 Prozent der täglich infundierten Dosis.1 Im Gegensatz hierzu kann die Absorption von langwirksamen Insulinen bis zu 52 Prozent variieren, Ursache für 80 Prozent der Blutzuckerschwankungen von einem zum anderen Tag.1 Darüber hinaus, wie von den klinischen Studien des Hersteller Aventis Pharma belegt, bietet das neueste langwirksame Insulin, Glargin (Lantus®*), den Patienten keine bessere Kontrolle im Vergleich zu NPH (einem der weitverbreitetesten langwirksamen Insuline).
* Lantus is a registered trademark of Aventis Pharmaceuticals
 
Die Pumpe ist präzise und genau. Die Medtronic MiniMed Insulinpumpe infundiert Insulin präzise und akkurat in 0,1 I.E.-Schritten - dies ist für Patienten unter konventioneller Therapie fast unmöglich.
 
Mit der Pumpe können Menschen flexibel sein. Im Gegensatz zu Patienten, die langwirksames Insulin in der Spritzentherapie verwenden und ihren strengen Plan einhalten müssen (Insulin spritzen, Mahlzeiten, Snacks), sind Insulinpumpen-Patienten flexibler. Sie können ihre Pumpe so programmieren, dass sie Insulin während der Mahlzeit infundiert und dass die Insulinzufuhr bei sportlicher Aktivität oder anderen Bedürfnissen angepasst wird. Pumpenpatienten können essen, was und wann immer sie wollen - ein Aspekt, den Patienten mit konventioneller Therapie kaum kennen.
Wie effektiv ist eine Insulinpumpe in der Behandlung des Diabetes?
In neuesten Studien (Metaanalyse J. Pickup, 2008) zeigte sich, dass Insulinpumpentherapie eine bessere Stoffwechseleinstellung (beobachtet in einer Senkung des HbA1c) und zu 4-5fach reduzierte Hypoglykämieneigung führt. Eine Insulinpumpe ist also ein ausgezeichnetes Hilfsmittel, das den Patienten bei der Verbesserung ihrer Stoffwechselkontrolle hilft. Eine enge Stoffwechselkontrolle ist essentiell für eine gute Gesundheit. Dies wurde von zahlreichen Studien belegt, inkl. des "Meilensteins", der DCCT (Diabetes Control and Complications Trials), die 1993 abgeschlossen wurden. Diese Studie belegte, dass sich das Risiko von Spätfolgen bei Patienten, die annähernd normale Stoffwechseleinstellungen behielten, erheblich reduzierte. Das Risiko diabetischer Augenschäden sank um bis zu 76 Prozent, Nervenschäden wurden um bis zu 60 Prozent reduziert und Nierenkomplikationen wurden um bis zu 56 Prozent reduziert. Darüber hinaus zeigte eine Folgestudie der DCCT, dass eine beinahe normoglykämische Einstellung das Fortschreiten der Diabeteskomplikationen um durchschnittlich 15 Jahre verzögert und das Leben um durchschnittlich 5 Jahre verlängert.
 
Außerdem kann die Pumpentherapie die Stoffwechselkontrolle verbessern, was zu einer Senkung der Kosten im Gesundheitswesen führt. Dies ist wichtiger denn je, da Schätzungen2 zeigen, das jeder 10. in die Gesundheit der US-Bürger investierte Dollar für die Behandlung von Diabetes und Diabetesfolgeschäden ausgegeben wird.
 
Wieviele Patienten tragen Insulinpumpen?
Etwa 160.000 Amerikaner tragen eine Insulinpumpe und schätzungsweise 250.000 Diabetiker weltweit nutzen eine Insulinpumpe.
 
Werden Insulinpumpen von der Krankenkasse übernommen?
Die Insulinpumpentherapie ist eine anerkannte Behandlungsmöglichkeit des Diabetes Mellitus. Nach Prüfung einer entsprechenden medizinischen Notwendigkeit, die durch den behandelnden Diabetologen begutachtet wird, übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Insulinpumpen-Therapie. Medtronic MiniMed übernimmt gerne die administrative Abwicklung der Kostenübernahme mit den Krankenkassen, um die Annahme der Pumpentherapie so einfach wie möglich zu machen.
 
Wie kann ein Diabetespatient eine Insulinpumpe erhalten?
Eine Insulinpumpe muss von einem Arzt verordnet werden. Ärzte und Diabetespatienten können Medtronic MiniMed kontaktieren, um Informationen über die Pumpe zu erhalten. Dazu steht die Nummer 01 24044 190 sowie die Homepage www.medtronic-diabetes.at zur Verfügung. Medtronic MiniMed hat sich dem Kundenservice verschrieben, und bietet die Abwicklung, Abrechnung, Training zur Pumpeneinstellung und Fortbildung für Ärzte und Diabetespatienten an.
 
Wie sieht das Medtronic MiniMed "Produktsystem" für eine verbesserte Diabetestherapie aus?
Medtronic MiniMed ist das einzige Unternehmen, das ein "Produktsystem" bietet, das Insulinpumpen, die kontinuierliche Glukoseaufzeichnung3, Datenmanagement-Tools und Services für Ärzte und Patienten umfasst und die neueste Technologie im Diabetesmanagement einsetzt. Heute können Ärzte, die unser innovatives Produktsystem nutzen, Daten von unserem externen Glukosesensor und der Insulinpumpe für retrospektive Analysen auf ihren PC herunterladen.
 
Was ist ein Glukosesensor?
Der Glukosesensor ist eine winzige Elektrode, die bis zu 72 Stunden getragen werden kann. Nach einer zweistündigen Bereitstellungsphase misst der Glukosesensor die Glukosewerte in der Zwischenzellflüssigkeit, in der die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen wie der Glukose versorgt werden. Der Glukosesensor wird entweder durch den Patienten selbst, oder durch Diabetes-Schulungsteams in das Unterhautfettgewebe mit Hilfe der automatischen Insertionshilfe Sen-serter® eingeführt. Wie bei den zahlreichen Infusionssets wird der Glukosesensor über eine Nadel eingeführt, aber diese wird entfernt und die winzige, weiche Elektrode verbleibt direkt unter der Haut. Dann wird der Glukosesensor mit dem Transmitter verbunden, so dass die Messwerte vom Glukosesensor auf Ihre Insulinpumpe übertragen werden können.
 
Wie hilft ein Glukosesensor?
Neueste Studienergebnisse (JDRF, 2008; M. A. O’Connell 2009) zeigen, dass beim dauernden Tragen einer Pumpe mit Glukosesensor der HbA1c Wert weiter gesenkt werden kann, und das ohne Zunahme von Hypoglykämien. Darüber hinaus kann nur bei einer Medtronic Paradigm Insulinpumpe auch ambulant für wenige Tage ein Sensor angewandt werden um evtl. auftretende Fragestellungen zu lösen und die Einstellung anzupassen. Dies kann zum Beispiel nach einer Krankheit oder in Zeiten erhöhter Belastung notwendig werden – auch wenn es zum Zeitpunkt der Pumpenverordnung nicht notwendig erscheint.
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