Diabetes Austria
Liebe und Sex

Sex-Rekorde bei Mensch und Tier

Mit der schönen Jahreszeit nimmt die Lust auf Zweisamkeit und der Spass am Sex nicht nur bei den Menschen sondern auch bei den Tieren zu. Unsere Redaktion hat – quasi als Anregung – ein paar wenig bekannte und durchaus erstaunliche Rekorde zum Thema Nr. 1 recherchiert. Viel Vergnügen beim Lesen!

Menschliches

Der Mann mit den meisten Nachkommen: Mulai Ismail (1646-1727) hatte im Jahre 1703 über 342 Töchter und 525 Söhne. Im Jahre 1721 sagte man ihm nach, er habe über 700 männliche Nachkommen
 
Die Frau mit den meisten Nachkommen: Nach dem "Guinnessbuch der Rekorde" zu urteilen, hatte die erste Frau von Feodor Vassilyev (1707-1782 - Russland) insgesamt 69 Nachkommen. Sie gebar 16mal Zwillinge, 7mal Drillinge und 4mal Vierlinge. 67 ihrer Nachkommen haben das Kindesalter überlebt.
 
Die größten Schamlippen: Frauen der Stämme Benin und Venda in Süd-West-Afrika vergrößern ihre Schamlippen auf bis zu 18 cm um den Attraktivitätsfaktor zu steigern.
 
Die ersten Silikonimplantate: Japanische Prostituierte haben sich Anfang der 40er Jahre flüssiges Silikon eingespritzt, um bei amerikanischen Soldaten besser anzukommen.
 
Der längste Kuss: Am 5 April 1999 küssten sich die beide aus Israel stammenden Karmit Tzubera und Dror Oraz 30 Stunden und 45 Minuten bei einem Kusswettbewerb in Tel Aviv.
 
Die meisten aufeinanderfolgenden Sexakte:
bei einem Mann: Pornodarsteller Jon Dough befriedigte 55 Frauen an einem Tag.
bei einer Frau: Im Jahr 1999 veranstaltete eine Frau mit dem Namen Houston den bisher weltweit größten Gang-Bang. Sie befriedigte 620 Männer in 10 Stunden.
 
Die größte Orgie: Bei einem römischen Festival, genannt Bacchanalia, das ca. 200 vor Christus stattfand, feierten Kult-Mitglieder insgeheim Orgien mit ca. 7000 Beteiligten.
 
Die größte Sammlung an Penissen: Im 13 Jahrhundert vor Christus, als Ägypten Libyen überfiel, nahmen die Ägypter von ihren Besiegten 13230 Penisse als Siegestrophäen mit.
 
Die häufigsten Penis-Operationen bei einem Mann: Der Dänische Schönheitschirurg Dr. Jørn Ege Siana hat einen Penis 1100mal operiert und so das Geschlechtsteil von 5 cm auf 14,5 cm vergrößert.
 
Die erste Verhütungsmethode: Auf Fragmenten ägyptischem Papyruses (1850 v.Ch.) wird die erste Verhütungsmethode beschrieben: Man solle Krokodil-Dung mit Honig und Natron vermischen und sich dann diese klebrige Substanz einführen.
 
Der erste Keuschheitsgürtel: Das älteste Modell gehörte Francesco II dem Herrscher von Puda im Jahr 1388. Die Frau des tyrannischen Herrschers sollte es während seiner Abwesenheit immer tragen, um dafür zu sorgen, dass sie ihm treu blieb.
 

Tierisches

Das gefährlichste Sexualleben: Nach dem Guinnessbuch der Rekorde hat das ostaustralische Mausmännchen (Antechinus stuartii) das gefährlichste Sexleben. Jedes Jahr kommt es zur Massenpaarung. Die gesamte männliche Population paart sich mit so vielen Weibchen wie nur möglich. In dieser Zeit frisst das Männchen kaum etwas und beschäftigt sich nur mit rivalisierenden Kämpfen. Infolge dessen stirbt die gesamte männliche Population aufgrund von Hunger, Verwundungen, Infektionen und Geschwüren in nur einigen Tagen völlig aus.
 
Der längste Orgasmus: Den längsten Orgasmus haben Schweine mit bis zu 30 Minuten.
 
Das relativ längste Spermium: Drosophila Bifurca, ein entfernter Verwandter der Fruchtfliege, hat eine Spermiumlänge von ca. 6 cm. Das ist 20mal länger als ihre eigene Körpergröße.
 
Der häufigste Geschlechtsakt: Die Ägyptische Sundevall Rennmaus aus der Familie der Gerbillen paart sich bis zu 100mal in einer Stunde.
 
 
 
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Nackte Fakten

Bestimmte Fragen zum Thema Sex tauchen immer wieder auf. Hier werden sie beantwortet
 
 
Hält Liebe auf den zweiten Blick besser?
 
Alex und Andrea kennen sich schon seit ein paar Jahren, sie arbeiten in der gleichen Firma. Sie fanden sich schon immer sympathisch, aber erst seit sie sich auf der letzten Weihnachtsfeier näherkamen, sind sie ein Paar. Spätestens in einem halben Jahr wollen sie zusammen ziehen.
Bernd und Bea haben sich vor zwei Wochen ebenfalls auf einem Fest kennengelernt, sie waren sich aber noch nie zuvor begegnet. Ein Blick genügte - und schon flogen die Funken. „Ich habe Schmetterlinge im Bauch“, sagt Bea, „und mindestens zwanzig Mal am Tag schaue ich auf mein Handy, ob eine SMS von Bernd angekommen ist.“ Die beiden sind unzertrennlich, nur ihre Jobs halten sie vorübergehend davon ab, sich in den Armen zu liegen. Was meinen Sie: Welches dieser beiden Paare wird vermutlich länger zusammenbleiben? Der US-amerikanische Psychologieprofessor Ted Huston hat die Antwort gefunden. Er beobachtete 14 Jahre lang 168 junge Paare. Am Ende dieses Zeitraums stellte sich heraus: Diejenigen, die zu Beginn besonders euphorisch verliebt waren und romantische Vorstellungen hatten, waren am Ende überdurchschnittlich oft unglücklich miteinander – sofern sie sich nicht schon getrennt hatten. Fazit: Wer anfangs im siebten Himmel schwebt, kann tief fallen. Wer dagegen weiß, dass sein Partner menschliche Schwächen hat, der bleibt eher zufrieden auf dem Boden der Tatsachen.
 
Haben Männer mehr Sex als Frauen?
 
Männer denken immer nur an das Eine, heißt es oft, und: Männer wollen immer. Wenn das stimmt, dann klaffen Wunsch und Wirklichkeit erheblich auseinander. Eine Umfrage in 27 Ländern ergab, dass Männer nach eigenen Angaben im Jahresdurchschnitt 103-mal Sex haben, also zweimal pro Woche. 30 Prozent von ihnen wünschen sich, es wäre mehr. Bei den Frauen äußern nur 14 Prozent diesen Wunsch – obwohl sie ohnehin schon weniger Sex als die Männer haben: nur 88-mal im Jahr oder durchschnittlich 1,7-mal pro Woche. Sagen sie selbst.
 
Was wollen Frauen: Macho oder Softie?
 
Die Zeit, in der kleine Jungen von ihrer unter den Achseln nicht rasierten, BH-losen Mutter zu einem Waschlappen erzogen wurden, ist vorbei. „Richtige Männer“ sind wieder gefragt, heißt es, keine Frauenversteher, die ihre Liebste am Samstag zum gemeinsamen Shoppen auffordern. Pressemeldungen, Umfragen und Bücher wie „Stirb, Susi! – Der Softie macht den Abgang“ belegen diesen Trend. Dass Frauen aber Sehnsucht nach Männern haben, die am Wochenende vor dem Fernseher biertrinkend die Füße hochlegen, ohne den Müll wegzubringen, ist nicht belegt. Vielleicht liegt die Wahrheit, wie so oft, in der Mitte? Dann wäre der ideale Mann zwar stark und männlich, aber auch ein einfühlsamer und aufmerksamer Partner.
 
Welches sind die häufigsten Sex-Fantasien?
 
Nicht die Geschlechtsorgane, sondern das Gehirn ist der maßgebliche Ort des Geschehens, wenn es um das Thema Nummer Eins geht. Das trifft erst recht für all das zu, was wir uns nur vorstellen und nicht unbedingt auch in die Tat umsetzen wollen. Welches sind aber die gängigsten Vorstellungen?
Rund 80 Prozent der Männer und 65 Prozent der Frauen träumen gelegentlich von Sex an ungewohnten Orten – vor allem in der freien Natur.
Rund 25 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen haben in ihrer Fantasie schon Sex im Fahrstuhl, auf Parkplätzen, in einer Umkleidekabine, im Flugzeug oder an anderen Orten gehabt, an denen man von Unbeteiligten entdeckt werden könnte. Sex mit einem Menschen des gleichen Geschlechts – das können sich rund 50 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer vorstellen. Jedenfalls in der Fantasie. Von Sex mit zwei Frauen gleichzeitig träumen hin und wieder 37 Prozent der Männer, während rund 25 Prozent der Frauen sich gerne einmal zwei männlichen Verführern hingeben würden.
„Sex-Fantasien sind oft Wünsche, die nicht realisiert werden müssen“, sagt der Heidelberger Psychologieprofessor Ulrich Clement. Wer behauptet, keine derartigen Fantasien zu haben, hat unter Umständen Scham- und Schuldgefühle, die der inneren Freizügigkeit im Weg stehen.
 
Männer hatten mehr Sexpartner als Frauen – kann das stimmen?
 
In verschiedenen Umfragen haben Männer behauptet, in ihrer Vergangenheit mit durchschnittlich acht bis zwölf Frauen geschlafen zu haben – die befragten Frauen dagegen geben nur drei bis sechs männliche Sexpartner an. Wer schwindelt hier? Da es ungefähr so viele Männer wie Frauen gibt, müsste auch die Zahl der sexuellen Kontakte etwa gleich hoch sein (wenn homosexuelle Beziehungen außer Acht gelassen werden). „Die Männer übertreiben, sie wollen angeben“, ist eine häufige Erklärung für die Diskrepanz. Eine US-amerikanische Studie fand aber heraus: Es sind die Frauen, die flunkern! Sie untertreiben, weil es zu ihren moralischen Vorstellungen besser passt, treu zu sein und stabile Beziehungen zu pflegen. Da wird ein One-Night-Stand schnell mal aus dem Gedächtnis gelöscht.
 
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Sex ist das gewaltigste Happening des menschlichen Körpers!

15 gute Gründe für Sex

PLUS: 10 Tipps von Sexualtherapeutin Dr. Elia Bragagna
 
Spüren Sie die Frühjahrsmüdigkeit oder sind Sie aus dem Winterschlaf noch nicht erwacht? Fühlen sich von nackten Körpern oft eher ab- als angetörnt? Vergessen Sie es: Entdecken Sie den Horizontalspaß neu! Wir sagen, warum Sie SOFORT wieder loslieben sollten. Denn guter Sex hat besonders im Frühling Saison.
 
Wir haben Argumente für ein entspanntes, liebevolles, aufregendes, geiles und befriedigendes Teté-a-teté gesammelt. Weiterlesen, es lohnt sich!
 
1. Sex ist ein Erfolgsrezept
Dank einer Überbrückung zwischen rechter und linker Gehirnhälfte während des Erlebnisses der Ekstase werden Gehirnzellen stimuliert. Bumsen macht kreativ und einen scharfen Geist. Am besten am Morgen um acht, wenn die Hormondrüse am ansprechbarsten ist.
 
2. Sex bringt Babies
Wer ein Baby will, sollte in die Startlöcher gehen. Übrigens: Guter Sex erhöht die Erfolgsquote, weil intensive weibliche Orgasmen zu Spontan-Eisprüngen führen können.
 
3. Sex macht locker
Und nach dem furiosen Finale ist jede lästige Verkrampfung in die Laken geschwitzt. Eine ausgiebige Nummer läßt Migräne und Nackenverspannungen verfliegen und stärkt die am Schreibtisch durchgesessene Rückenmuskulatur. Weiters baut der beim Sex erhöhte Adrenalinspiegel auch noch schädliche Streßspannungen ab.
 
4. Sex baut Muskeln auf
Das Zwerchfell zieht sich im erhöhten Atemrhythmus zusammen und stimuliert die Bauchmuskeln. Beim Mann verstärkt sich die Testosteronausschüttung. Das Anabolikum kurbelt die Eiweißproduktion an, die für Muskelaufbau und Knochenbildung wichtig ist.
 
5. Sex vertreibt Schmerzen & Muskelkater
Wenn alle Hormondrüsen auf Hochtouren laufen, werden die Sensoren betäubt wie von einer Morphiumladung. Jede Berührung entspannt über das Nervensystem die Muskeln, jede genitale Stimulation blockiert Schmerzen. Beim orgasmus ist die Schmerzgrenze um 70% höher, ergaben Versuche an Frauen. Der US-Arzt Dr. James Couch empfiehlt seinen Migränepatientinnen sogar Sex während des Anfalls.
 
6. Sex schenkt schöne Zähne
Je kräftiger der Speichelfluß, desto geringer der Schaden, den Säure an den Zähnen anrichten kann. Deshalb: küssen und lecken, allein schon weil Zahnmediziner der Uni München entdeckten, daß Liebesmangel das „Cracked Tooth Syndrome“ begünstigt, das den Zahnschmelz knackt und fiese Schmerzen verursacht.
 
7. Sex schweißt zusammen
Er kann keine miesen Beziehungen retten – aber Untersuchungen zeigen, daß Sex wesentliche Voraussetzung für glückliche Beziehungen ist. Das Kuschel- und Orgasmushormon Oxytocin vertieft die Bindung körperchemisch.
 
8. Sex rettet Leben
Bei Männern mit mindestens zwei Orgasmen pro Woche ist die Sterblichkeit nur halb so hoch wie bei jenen, die seltener als einmal pro Monat aktiv sind, ergaben britische Langzeitstudien.
 
9. Sex hält frisch
Durch regelmäßige Orgasmen wird die Vorsteherdrüse „gemolken“, bleibt elastisch und bewahrt Männer vor Prostataproblemen. Studien ergaben, daß es zwischen häufigen Sex und jungem Aussehen einen engen Zusammenhang gibt. Außerdem fördert sexuelle Lust das hormonelle Gleichgewicht – Frauen kommen später in die Menopause.
 
10. Sex sorgt für schöne Brüste
Adieu, Wonderbra, hello Loverboy! Wenn Frauen so richtig ins Rasen kommen, schwellen deren Busen um ein Viertel – und stehen in rosiger Durchblutung stramm. Der Östrogenschub hält die haut glatt und elastisch.
 
11. Sex schützt vor Cellulite
Kaum zu glauben, aber als Präventiv-Maßnahme gegen Krampfadern oder Cellulite wirkt Sex Wunder. Er hält den Lymphfluß auf Trab und stärkt das Bindegewebe.
 
12. Sex formt die Figur
Hormone lindern bulimische Hungerattacken, die Bauch“massage“ sorgt für eine bessere Verdauung. Und lustvoller kann man 200 Kalorien in 20 Minuten nicht verbrennen.
 
13. Sex vertreibt Kummer
Wollust pumpt die hauseigenen Glücksbringer Serotonin und Dopamin in den körper. Sie vertreiben Nörgeln und Verzweiflung mit entrückender Euphorie. Eine explosive Liebesnacht macht hartnäckigen Alltagsproblemen den Garaus, das Herzchen frei und weht dunkle Wolken in die Ferne.
 
14. Sex macht sexy
Erotische Ausstrahlung kommt aus der Ekstase, nicht aus dem Kosmetikstudio. Die achtzehnfache stärkere Durchblutung vertreibt Hautunreinheiten und glättet Fältchen. Und hinterher trägt man diesen untrüglichen Blick.
 
15. Sex spart Vitaminpillen
Langzeiteffekt einer Liebesnacht: Immunabwehrstärkung. Oxytocin hemmt die Wirkung des Streßhormons Cortisol. Es werden mehr weiße Blutkörper gebildet. US-Forscher empfehlen zweimal pro Woche Sex, das spart die Vitaminpillen
 

10 Tipps zu einer befriedigenden Sexualität mit Diabetes mellitus

Von Dr. Elia Bragagna
 
 
1. Jede Verbesserung beginnt mit einer Bestandaufnahme:
 
 
• Wie geht es mir sexuell?
• Was hat sich verändert?
• Habe ich die Veränderungen schon vor meiner Erkrankung gehabt oder erst später?
• Wie wünsche ich mir meine zukünftige Sexualität?
 
 
2. Wenn die Sexualität erst seit Bestehen der Erkrankung verändert ist, dann suchen sie die Faktoren, die Schuld an der jetzigen Sexualität sind.
 
Sind Ihre HbA1C Werte erwünscht niedrig? Ihre Cholesterinwerte erfreulich? Ihr Blutdruck auch? Ihr Bauchumfang nicht zu weit? Fein, denn das wären sonst die Faktoren, die Ihre Blutgefäße in den Genitalen zerstören und sie impotent werden könnten, oder bei der Frau Schuld wären, dass sie Schwierigkeiten hätte in den Genitalen erregt und feucht zu werden.
Oder Ihre Hormone würden so durcheinander kommen und sie lustlos machen oder Ihre Erregung oder das Orgasmusempfinden stören würden.
 
 
3. Jede chronische Erkrankung kann aufs Gemüt schlagen, wichtig ist nur zu registrieren, dass es bei einem auch so ist. Alleine schon milde Formen der Depression können Lustlosigkeit verursachen. Es gibt aber gute Medikamente dagegen, die sogar positiv für die Sexualität sind.
Achtung Männer, bei Ihnen kann es sein, dass sich die Depression eher als Wut oder ständiges Ärgern zeigt!
 
 
4. Reden Sie mit Ihrer/Ihrem PartnerIn darüber, wie es Ihnen sexuell geht und wie sich dadurch fühlen. Das bringt wieder Nähe und schafft die Voraussetzung dafür, dass Sie zusammen zu einer/einem Ärztin Arzt gehen und Hilfe holen können.
 
 
5. Beginnen Sie Ihren Körper wieder zu lieben, auch wenn Sie vielleicht enttäuscht sind, dass sie krank sind. Schenken Sie ihm Bewegung und er gibt Ihnen nicht nur mehr Testosteron zurück, sondern auch mehr Glückshormone und all die gemeinen Feinde wie Übergewicht, zuviel Cholesterin, erhöhter Blutdruck können gehen und die Sexualität kann leichter kommen.
 
 
6. Berühren Sie einander auch mehr. Hautkontakt bewirkt ebenfalls, dass mehr Bindungs – und Glückshormone ausgeschüttet werden.
 
 
7. Gehen Sie selbstbewusst zur Ihrer/Ärztin Ihrem Arzt und reden Sie über Ihre Sexualprobleme, dafür sind diese ja ausgebildet. Es gibt sicher eine gute Lösung für Ihr Problem.
 
 
8. Oft kann es auch sein, dass man aber selber nicht mehr aus der verzweifelten Spirale herauskommt und mit der/dem Partner/in nicht mehr reden kann und so keine sexuelle Nähe mehr möglich ist.
Auch hier gibt es in ganz Österreich die Möglichkeit sich bei Familien – und Sexualberatungsstellen Hilfe zu holen. Schenken Sie sich diese Hilfe!
 
 
9. Warten sie nicht darauf, dass Sie Lust auf Sinnlichkeit haben, machen Sie der Sinnlichkeit Platz und dadurch kommt die Lust. Alle Studien zeigen, dass die Personen am häufigsten Sex bis ins hohe Alter haben, die sich einmal in der Woche ganz gezielt für einen sinnlichen Abend treffen.
 
 
10. Nicht vergessen, mit der Lust kommt die Lust! Bei jedem guten sinnlichen Kontakt wird Ihr Belohnungszentrum im Gehirn beglückt und freut sich so schon auf den nächsten Kontakt.
 
 
Weitere Informationen finden Sie hier:
 
 
 
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Lust-Verlust: Ein Thema bei Frauen mit Diabetes?

Dass Männer mit Diabetes mellitus häufig unter erektiler Dysfunktion leiden, ist hinlänglich bekannt. Dass auch diabetische Frauen mit sexuellen Problemen konfrontiert sind, ist weniger offensichtlich. Anlässlich des „2. Europäischen Tages der Gesundheit und Sexualität“ im Wiener Rathaus führte JATROS Diabetes & Stoffwechsel ein Interview mit Dr. Heidemarie Abrahamian, Oberärztin an der 3. Medizinischen Abteilung, Krankenhaus Hietzing.
 
Frau Dr. Abrahamian, Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit sexuellen Störungen im Zusammenhang mit Diabetes mellitus, speziell bei Frauen. Warum ist dieses Thema so wichtig für Sie?
 
H. Abrahamian: Ich beschäftige mich seit Beginn meiner ärztlichen Ausbildung, also seit 1985, mit diesem Thema – am Anfang vor allem mit sexuellen Störungen bei Männern mit Diabetes mellitus. Dann habe ich auch begonnen, die Frauen dazu zu befragen, und bin darauf gekommen, dass hier eigentlich ein sehr hoher Bedarf besteht. Viele Dia-betikerinnen haben auch sexuelle Störungen, vor allem in Form einer HSDD, der sogenannten Hypoactive Sexual Desire Disorder. D.h., sie haben ganz einfach eine verminderte Lust auf Sexualität. Dann hat mich interessiert, ob diese Tatsache speziell mit Diabetes oder mit dem metabolischen Syndrom zusammenhängt, und da bin ich weiter in die Tiefe gegangen.
 
Was ich unbedingt noch zu dieser ersten Frage sagen will: Es wird in der Öffentlichkeit immer kolportiert, dass Männer dieses Thema tabuisieren. Das, finde ich, stimmt überhaupt nicht – die Männer reden darüber, weil sie ja darüber reden müssen, wenn es nicht funktioniert. Bei den Frauen funktioniert es dennoch. Obwohl sie eine Störung haben, müssen sie nicht darüber reden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eher die Frauen das Thema tabuisieren und auch unangenehm berührt sind, wenn man sie darauf anspricht.
 
Was ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen mit Diabetes mellitus in Bezug auf sexuelle Funktionsstörungen?
 
H. Abrahamian: Was ich beobachte, ist – es gibt ja wenig Publikationen dazu –, dass bei Frauen die Akutauswirkungen des Blutzuckers mehr zum Tragen kommen. Zum Beispiel: Bei einer Hyperglykämie über 250mg/dl trocknet die Schleimhaut der Scheide derartig aus, dass die Frauen wirklich Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und dann auch weniger Lust haben.
 
Wie sind die Pathomechanismen der Sexualstörungen bei Frauen mit Diabetes mellitus? Welche Faktoren spielen bei der Entstehung eine Rolle?
 
H. Abrahamian: Eine wesentliche Rolle bei der Frau spielt die neuropathische Störung im Rahmen des Diabetes. Der Genitalbereich ist ja ein noch viel empfindlicherer Bereich als z.B. der Fuß. Wenn also schon eine diabetische Neuropathie vorliegt, haben die betroffenen Frauen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Genitalbereich eine Störung. Aber es gibt auch eine ganz frühe Form der sensorischen Störung im Genitalbereich. Das kann man mit einem Biothesiometer – also mittels Vibrationen – messen. Man hat festgestellt, dass bei diesen Frauen die Empfindlichkeit am Eingang der Scheide deutlich herabgesetzt ist. Eine wichtige Rolle spielen auch – wie bereits erwähnt – die Zuckerschwankungen. Selbst wenn die Frauen gut eingestellt sind, ist ihr Zuckerniveau immer etwas höher als bei nicht diabetischen Frauen. Das führt zu einer Trockenheit der Scheide und Lubrikationsstörungen. Und letztendlich – da weiß man noch nicht allzu viel darüber – spielt auch bei Frauen die endotheliale Dysfunktion als ganz früher pathophysiologischer Mechanismus eine Rolle. Denn die intakte Endothelfunktion ist Voraussetzung für eine ausreichende Durchblutung des Genitalbereichs. Und diese ist ja ganz entscheidend für die Lustempfindung.
 
Wie sollen behandelnde Ärztinnen und Ärzte mit diesem Thema umgehen?
 
H. Abrahamian: Behandelnde Ärzte und Ärztinnen sollten die Frauen auf dieses Thema ansprechen. Ich stelle immer eine unverfängliche Frage wie: „Sind Sie mit Ihrer Sexualität zufrieden?“, denn das gibt der Frau die Möglichkeit, sich entweder zu öffnen oder ihre Zufriedenheit kundzutun. Ich bohre nicht nach, wenn ich merke, dass jemand nicht darüber reden will. Schon gar nicht lasse ich das Ganze in ein Verhör ausarten. Das muss jede Frau selbst entscheiden, ob sie darüber sprechen will oder nicht.
 
Es gibt einen speziellen Fragebogen – den weiblichen Sexualindex –, mit dem sexuelle Probleme bei Frauen abgeklärt werden können. Wie schaut dieser aus?
 
H. Abrahamian: Beim sogenannten Female Sexual Function Score geht es darum herauszufinden, welche Störungen vorliegen, in welchem Zeitraum und wie häufig sie auftreten, sodass man evaluiert zu einem Ergebnis kommen kann, ob Frauen an einer sexuellen Dysfunktion leiden oder nicht. Vor allem kann man damit auch herausfinden, ob es sich um eine vorübergehende Störung handelt – es kann ja vorkommen, dass die Frau weniger Lust hat, weil es Stress im Beruf oder familiäre Probleme gibt – oder ob hier wirklich eine dauerhafte Störung vorliegt, die einer Therapie bedarf.
 
Welche sind die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen bei Frauen mit Diabetes mellitus und sexuellen Problemen?
 
H. Abrahamian: Prinzipiell muss man als Erstes schauen, dass der Zucker gut eingestellt ist und die Blutzuckerschwankungen möglichst gering gehalten werden. Damit sind die Lubrikationsstörungen weniger häufig. Dann muss man sich die Hormone anschauen: Manchmal treten im Zusammenhang mit dem Diabetes auch andere endokrine Dysfunktionen wie Schilddrüsen- oder Hypophysenfunktionsstörungen auf, die deutliche Libidoprobleme nach sich ziehen. Das könnte man gut behandeln. Letztendlich gibt es Studienansätze mit PDE-5-Hemmern – speziell Sildenafil ist hier untersucht worden –, die zu einer Verbesserung der sexuellen Funktion auch bei Frauen geführt haben. Die Wirksamkeit von synthetischen Melanocortinen bei der weiblichen und männlichen sexuellen Dysfunktion wird derzeit evaluiert. Melanocortinerge Substanzen binden an Melanocortinrezeptoren im Hypothalamus und führen zu einer deutlichen Verbesserung der weiblichen Erregungsstörung. Für Bremelanotide, ein nasal applizierbares synthetisches Peptid, konnten gute Wirkungen in Phase-II-Studien nachgewiesen werden (J Sex Med 2008; 5(4): 887–97).
 
Um auch kurz auf das Thema männliche Sexualität im Zusammenhang mit Diabetes mellitus einzugehen: Welche Faktoren spielen da eine Rolle?
 
H. Abrahamian: Wichtig ist die diabetische Angiopathie der kleinen Gefäße, wobei auch hier wieder die endotheliale Dysfunktion eine ganz wesentliche Rolle spielt. Eine aufrechte endotheliale Funktion ist Voraussetzung dafür, dass die Gefäße im Genitalbereich weit werden und sich mit Blut füllen, damit es zu einer ausreichenden Rigidität, d.h. Versteifung, des Penis kommen kann. Die penilen Gefäße müssen sich um 80% ausdehnen, damit eine ausreichende Blutfüllung für die Erektion da ist. Im Vergleich dazu muss sich das Koronargefäß bei entsprechendem Bedarf um nur 20–30% erweitern. Somit ist klar, warum eine Störung der endothelialen Funktion in diesem Bereich viel früher manifest wird als anderswo.
 
Der Testosteronspiegel ist nicht so häufig Grund für eine erektile Dysfunktion, wohl aber für den Libidomangel. Man weiß, dass ca. 30% aller Männer mit metabolischem Syndrom einen niedrigeren Testosteronspiegel haben, aber es ist nicht ganz klar, ab welchem Wert wirklich Erektionsprobleme auftreten. Wenn wir einen Testosteronmangel nachweisen können und eine Störung der Sexualität vorliegt, substituieren wir.
 
Die diabetische Neuropathie beim Mann äußert sich – ähnlich wie bei der Frau – als eine eher vorübergehende Störung bei schlechter Stoffwechseleinstellung. Bei Normalisierung der Stoffwechsellage regenerieren sich die Nerven wieder. Liegt eine schwere Neuropathie vor, die auch den Nervenplexus des Rückmarks betrifft, kann schon eine dauerhafte erektile Dysfunktion resultieren. Das ist aber eher seltener der Fall und wahrscheinlich sind davon betroffene Männer auch die Non-Responder auf PDE-5-Hemmer – neben denen mit Testosteronmangel.
 
Wir danken für das Gespräch!
 
Das Interview führte: Dr. Luitgard Grossberger
 
Unsere Gesprächspartnerin: Dr. Heidemarie Abrahamian, Oberärztin an der 3. Medizinischen Abteilung, Krankenhaus Hietzing Wolkersbergenstraße 1
1130 Wien
Tel.: +43/1/801 10
 
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NEU! SEX-KNIGGE

Mehr Lust im Bett

LIEBE BETROFFENE!
Vielleicht sollte ich in der Anrede eher „liebes interessiertes Paar“ sagen, da Sexualität ein interaktiver Akt ist und eine Störung daher immer zwei betrifft ...
 
Sexuelle Dysfunktion ist eine häufige Erkrankung und ist leider trotz unserer aufgeklärten Zeit bis heute ein Tabuthema geblieben. Man bespricht das Problem weder mit dem Partner noch mit dem Arzt – man trägt es jahrelang mit sich herum, bis es schließlich bei manchen Paaren zu spät ist. Nicht nur für die Sexualität, sondern für die ganze Beziehung.
 
Sexualität ist wichtig, sie verstärkt die körperliche Nähe und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Ausschüttung verschiedener Lusthormone wie z.B. Oxytocin oder Endorphine verstärkt diese Gefühle. Auf der
Suche nach diesen angenehmen Wahrnehmungen bleiben wir Zeit unseres Lebens von der Sexualität fasziniert und abhängig. Sexualität ändert sich mit dem Alter und das darf sie auch. Worauf wir aber achten sollten, ist, dass die geänderte Form des Liebeslebens mit dem Partner abgesprochen wird und im Falle einer
Erkrankung auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird.
 
Dieses Heft soll einen Einblick in verschiedene sexuelle Dysfunktionen und deren Therapiemöglichkeiten geben. Es soll auch zeigen, dass viele Paare mit den Problemen sexueller Funktionsstörungen konfrontiert sind und dass es sehr wirksame Therapien gibt.
 
Den Anfang muss allerdings der Patient oder, noch besser, das Paar machen, indem es sich mit der Störung auseinandersetzt und darüber spricht. Alle weiteren Schritte sind dann nicht mehr schwer, denn professionelle Hilfe gibt es!
 
Machen Sie einen ersten Schritt, lesen Sie diesen Sex-Knigge, lachen Sie über die Karikaturen. Aber fragen Sie sich auch, ob nicht das eine oder andere Problem auf Sie zutrifft. Falls ja, sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber – heute ist der richtige Tag dafür!
 
Univ.-Doz. Dr. Andreas Jungwirth
Facharzt für Urologie, Salzburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Broschüre zum Downloaden: HIER
Broschüre zum Bestellen: www.stehtzummann.at  
 
 
 
 
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Gelegentliche Probleme beim Sex sind völlig normal –
wer sie zu ernst nimmt, ebnet damit größeren Beschwerden den Weg

Entschuldigen Sie die Störung 

Von Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement, Professor für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg
 
Ein launiger Spruch unter Sexualtherapeuten sagt: Wenn man es sich bei der Nachfrage nach sexuellen Problemen seiner Patienten leicht machen wolle, dann könne man das mit einer knappen einsilbigen Frage tun. Sie lautet: „Klappt’s?“ Jeder Patient wisse sofort was gemeint sei – und habe es deshalb auch mit der Antwort leicht: „Ja“ oder „Nein“.
 
So einfach soll Sex sein? Wohl nicht. Der Spruch ist nicht nur zu kurz, er hat einen Haken: Er misst die Qualität der sexuellen Befriedigung am sexuellen Funktionieren. Und diese enge Sicht kann zu Problemen führen.
 
Wer seine eigenen Reaktionen ehrlich beschreibt, weiß, dass die Antwort auf das „Klappt’s?“ lauten müsste: Manchmal ja, manchmal nein. Jeder Mann kennt Situationen, in denen sich nicht die gewünschte Erektion einstellt oder sexuelle Begegnungen, in denen er schneller „fertig“ war, als er wollte. Jede Frau weiss von sexuellen Vereinigungen, in denen sie nicht zum Orgasmus kam, vielleicht noch nicht einmal erregt war.
 
Das ist sexueller Alltag. Nicht das reibungslose hundertprozentige Funktionieren ist das Normale, sondern die Variation, die Abhängigkeit von der Situation, dem Partner, der Stimmung und der Lebensphase. Zu lebendigem Sex gehören die Höhepunkte ebenso wie die Tiefpunkte, das Ungewöhnliche wie das Alltägliche.
 
Wer die normale Variation aber als großes Problem sieht, hat gute Voraussetzungen, sich ein dauerhaftes Symptom zuzulegen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Versagensangst. Die Angst also, dass „es“ nicht klappt.
 
Wie bei Herrn M.: In einer Phase beruflicher Anspannung passiert es ihm zweimal, dass beim Geschlechtsverkehr seine Erektion nicht hält. Nichts Dramatisches. Aber Herr M. nimmt es tragisch. Er unterbricht den Verkehr und wendet sich enttäuscht ab von seiner Partnerin. Mit ihm stimmt etwas nicht, denkt er. Ob das erste Zeichen einer Impotenz sind? Beim nächsten Mal beobachtet er seine Erektion aufmerksam und mit einer gewissen Besorgnis – und wieder hat er eine Erektionsstörung. Jetzt hat er den Beweis. Und schnell ist er in einem Teufelskreis, in dem genau das passiert, was Herr M. befürchtet. Weil er es befürchtet.
 
Der Mechanismus kann dazu führen, dass aus einem harmlosen Stolperer eine chronische Störung wird: Je mehr ich das Problem fürchte, desto mehr verstärke ich es.
 
Wie steige ich aus diesem Kreislauf aus? Das Problem sitzt im Kopf, und dort muss auch die Lösung ansetzen. Indem ich mir einen anderen Blick zulege, ein gelasseneres Verhältnis zu meinen sexuellen Reaktionen entwickle. Aufmerksamkeit für die Situation, die Beziehung, für ungünstige Bedingungen der sexuellen Begegnung. Ohne Leistungsdruck.
 
Eine Studie mit britischen Patientinnen kam zu einem überraschenden Ergebnis: Experten schätzten ein, ob die Frauen eine sexuelle Störung hatten. Und die Frauen wurden gefragt, ob sie subjektiv ein Problem mit ihrer Sexualität hatten. Nur die Hälfte derjenigen, bei denen eine sexuelle Störung diagnostiziert wurde, empfand nach ihren eigenen Maßstäben ein Problem. Offenbar können viele Frauen sich eine gewisse Gelassenheit sexuellen Symptomen gegenüber zulegen. Männern fällt das schwerer, weil sie sich mehr in sexueller Beweisnot fühlen. In puncto sexueller Achtsamkeit könnten sie etwas von den Frauen lernen.
 
Wenn sie clever genug sind und wollen.
 
 
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Bluthochdruck : Sexualität oft negativ betroffen

Hypertonie kann die Sexualität der Menschen – sowohl Frauen als auch Männer – stark beeinflussen. Aber auch die Medikamente, die dagegen genommen werden, sind meist nicht folgenlos: Gegen Bluthochdruck behandelte Patienten leiden viel öfter unter Potenzstörungen.
 
Sexualstörungen im fortgeschrittenen Lebensalter können eine Reihe von Ursachen im emotionalen, mentalen oder organischen Bereich haben. Nicht selten liegen die Gründe dafür aber auch in Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder Übergewicht. Darüber hinaus spielt auch der Einfluss von Medikamenten eine weitaus größere Rolle, als bisher vermutet.
 
"Die Hypertonie ist ein Risikofaktor. Nur 60 Prozent der Patienten wissen, dass sie Bluthochdruck haben, aber nur 40 Prozent werden dagegen behandelt", sagt Jeanette Strametz-Juranek, Kardiologin am AKH Wien. Entscheidend für die Lebensqualität von Frauen und Männern sei die Wahl des Antihypertensivums, das einen entscheidenden Einfluss auf die sexuelle Funktion und somit auf den Therapieerfolg habe.
 
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Männer, die antihypertensiv behandelt werden, häufiger an Potenzstörungen leiden. Strametz-Juranek zufolge ist einer erektilen Dysfunktion die endotheliale Dysfunktion gemeinsam. Aber nicht nur Männer, sondern auch Frauen sind von einer derartigen erektilen Dysfunktion betroffen. Die Anzahl der Neuerkrankungen an erektiler Dysfunktion nimmt mit dem Alter zu, tritt aber auch schon bei jüngeren Männern auf. Viele Patienten, die an einer erektilen Dysfunktion haben, leiden an Depressionen.
 
"Werden Patienten, die an Potenzstörungen leiden und in die Ordination kommen, nach diversen anderen Erkrankungen befragt, geben über ein Viertel der Männer Bluthochdruck an, knapp gefolgt von Diabetes und erhöhten Blutfetten", so Georg Schatzl, Facharzt für Urologie. 70 Prozent der erektilen Dysfunktion sind organisch bedingt, 20 Prozent psychogen und 10 Prozent eine Kombination aus beidem.
 
Für Erwin Rebhandl, ÖGAM-Präsident, ist für die Behandlung von Hypertonie eine Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, Nikotinkarenz sowie Alkoholreduktion notwendig. "Normalisieren sich die Messwerte bei der Selbstmessung unter der verordneten Medikation, soll der Patient die Therapie aber trotzdem fortsetzen und nicht eigenständig absetzen. Treten unerwünschte Nebenwirkungen auf, ist es wichtig, dass der Patient die seinem Arzt mitteilt und nicht einfach das Medikament absetzt und somit die Therapie unterbricht", meint Rebhandl. Leider tun viele Patienten aus falscher Scham genau das nicht.
 
Wesentlich im Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und dem Einsatz von Medikamenten sieht Beate Hartinger, stellvertretende Generaldirektorin des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger, die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Das Funktionieren der Compliance (Therapietreue oder auch Folgsamkeit) zeichne sich durch das Selbstmanagement des Patienten an der Planung und Realisierung der Behandlungsmaßnahmen aus und ist für einen erfolgreichen Therapieverlauf sehr wichtig.
 
"Eine Studie der Harvard University hat ergeben, dass Patienten, die ein Jahr lang Tabletten einnehmen mussten, nach sechs Monaten ihre Einnahme unterbrachen. Nur mehr 33 Prozent der Patienten führten nach wie vor die Medikamententherapie weiter. Leider sind viele Patienten nicht compliant, ein Problem das weitreichende Konsequenzen hat. Dem Gesundheitssystem entstehen durch Non-Compliance enorme Kosten", so Hartinger. Noch schlimmer sind die Daten für längere Zeiträume: nach fünf Jahren sind nur noch zehn (!) Prozent der Patienten dabei, wenn es darum geht, Pillen gegen Bluthochdruck zu schlucken.
 
 
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Erektionsstörungen bei Diabetikern  

Und ER bewegt sich doch!

Dass es einen Zusammenhang zwischen Diabetes und Erektionsstörungen gibt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Angeblich hat jeder zweite Mann mit Diabetes auch mit Erektionsstörungen zu kämpfen. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?
 
Rein statistisch sind 25% aller Erektionsstörungen auf das Vorliegen eines Diabetes mellitus zurückzuführen, gibt das Onlineportal www.impotenz-selbsthilfe.de an. Erektionsstörungen treten bei Diabetikern als Begleit- oder Folgeerkrankung und manchmal als Vorbote des Diabetes auf.
 
Wie entsteht eine Erektion?
 
Das Wort „Erektion“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „Erregung“ und „Aufrichtung“. Die Erregung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Penis steif wird. Sinnliche Reize, wie beispielsweise ein aufregendes Dekollete, erotische Literatur oder Pornofilme, werden vom Gehirn aufgenommen und bewertet. Das Hirn sendet dann einen entsprechenden Nervenimpuls an die Nerven im Penis. Dort werden in den Nervenenden so genannte Neurotransmitter freigesetzt, die wie eine Art Türöffner arbeiten. Neurotransmitter sind Botenstoffe. Sie lösen eine komplexe biochemische Reaktion aus, an deren Ende die Erschlaffung der glatten Schwellkörpermuskulatur des Penis steht. Sobald diese Muskulatur erschlafft, dehnen sich die Hohlräume in den Schwellkörpern des Penis aus und es strömt Blut ein. Dieses einströmende Blut lässt den Penis anschwellen und sorgt dafür, dass die Venen im Penis zusammengedrückt werden. Dadurch wird auch der Rückfluss des Blutes aus den Schwellkörpern stark gedrosselt. Die vollständige Versteifung (Rigidität) entsteht danach durch das Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur.
 
Gestörte Erektionsfähigkeit – Allein unter vielen
 
Die Fähigkeit, eine anhaltende Erektion zu haben, ist nicht selbstverständlich. Das Bild vom Mann, der immer will und immer kann, ist jedoch längst eine Art Kulturgut. Nicht nur in der Medienlandschaft, auch im Gespräch mit Freunden und Kollegen hört man meist nur Geschichten über aufregenden Sex mit tollen Frauen. Dieses Verhalten ist natürlich relativ logisch, denn mit unbefriedigendem Sex und ausbleibenden Erektionen kann man nicht prahlen. Diese Form der Selbstdarstellung findet man schon in Höhlenmalereien. Wahr ist aber auch, dass jeder Mann in seinem Leben mehrmals erlebt, dass die Erektion ausbleibt, obwohl er erregt ist und gerne eine hätte. Schätzungen zu Folge soll jeder zweite Mann über 40 Jahren von Erektionsstörungen zeitweise oder langfristig betroffen sein.
 
Was sind die Ursachen einer Erektionsstörung?
 
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) definiert den Begriff „Erektionsstörung“ folgendermaßen: „Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens 6-monatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.“ So kompliziert wie die Entstehung einer Erektion ist, können auch die Gründe sein, die sie verhindern. Meist gibt es auch nicht nur einen, sondern viele Gründe, warum man keine Erektion bekommen kann. Eine grobe Unterscheidung wird zwischen den physischen und den psychischen Ursachen getroffen. Zu den physischen Ursachen gehören Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, starker Alkoholkonsum, Arteriosklerose (Verkalkung der Blutbahnen), größere Operationen an Mastdarm oder Prostata und eben die Folgen eines Diabetes. Wenn man über längere Zeit hinweg erhöhte Blutzuckerwerte hat, können Nerven, Blutgefäße und Schwellkörper des Penis dauerhaft geschädigt werden. Eine organische Erektionsstörung ist in der Regel langfristig und muss medikamentös behandelt werden. Wenn zu den hohen Blutzuckerwerten auch noch ein schlechter Cholesterinspiegel, mangelnde Durchblutung oder hoher Blutdruck hinzukommen, vervielfacht sich die Wahrscheinlichkeit einer Störung. Auch manche Medikamente, zum Beispiel Betablocker für Herzkranke, Antidepressiva oder Antiepileptika, können zu Erektionsstörungen führen. Medikamente dürfen jedoch ausschließlich in Absprache mit dem Arzt abgesetzt oder verändert werden.
 
Körper und Psyche
 
Psychisch bedingte Erektionsstörungen resultieren zum Beispiel aus großem Stress, der Angst den Job oder die Partnerin zu verlieren oder andere negative Erfahrungen. Physische und psychische Ursachen kommen bei einer Erektionsstörung oft zusammen: Wer als Diabetiker bereits die Erfahrung gemacht hat, dass manchmal die Erektion ausbleibt, setzt sich selbst so sehr unter Leistungsdruck, dass er aus Angst vor dem „Versagen“ jeder Annäherung aus dem Weg geht. Darunter leidet dann nicht nur der betroffene Mann, sondern auch der oder die Partnerin. Wer versucht, die Erektionsprobleme vor dem Partner zu verheimlichen, zieht sich meist zurück.
 
Erektionsstörung – Was tun?
 
Niemand ist schuld daran, dass der andere nicht mehr kann. Wer in einer festen Beziehung lebt, sollte unbedingt mit seinem Partner das Thema besprechen. Wenn Leidensdruck und Sprachlosigkeit zu groß sind, gibt es die Möglichkeit sich via Internet anonym und kostenlos mit anderen Betroffenen oder professionellen Therapeuten in virtuellen Selbsthilfegruppen auszutauschen. In jedem Fall sollte aber schleunigst ein Arzt eingeweiht werden, denn das Vorliegen einer Erektionsstörung kann auch nur ein Symptom zahlreicher anderer, schwerer Erkrankungen sein. Wer also länger als ein halbes Jahr unter ausbleibenden Erektionen leidet, sollte dringend einen Termin beim Urologen oder Andrologen machen. „Andrologie“ bedeutet soviel wie „Männerheilkunde“ und sie ist das Gegenstück zur Gynäkologie, der Frauenheilkunde. Ein guter Androloge sollte sich Zeit nehmen, um auf die Schilderungen und Fragen des Patienten einzugehen. Der Patient sollte sich seinerseits auf den Arztbesuch vorbereiten: Beipackzettel von Medikamenten einpacken, Fragen überlegen und vor allem auf das Vorliegen eines Diabetes hinweisen.
 
Autor: Meike Dackweiler/ www.diabetesgate.de  

Und ER bewegt sich doch!

Wenn die Schöpfung den Mann im Stich lässt, ist die Medizin noch lange nicht am Ende. Es gibt einige Möglichkeiten, die Natur zu überlisten.
 
VIAGRA (Sildenafil)
 
Mit Viagra haben Studien zufolge mehr als die Hälfte der Männer innerhalb von 20 Minuten erfolgreich Sex. Der Wirkstoff Sildenafil beeinflusst das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE 5), das den Blutfluss in den Penis erhöht. PDE 5 spielt damit eine wichtige Rolle bei der Erektion. Inzwischen steht fest, dass Viagra auch Patienten mit Diabetes und sogar Querschnittslähmungen gefahrlos zur Erektion verhelfen kann.
 
CIALIS (Tadalafil)
Durch die Veränderung des Wirkstoff-Moleküls wurde die Halbwertszeit von Cialis auf 17 Stunden hinaufgesetzt. Dadurch ist es möglich mit zwei bis drei Tabletten pro Woche eine insgesamt verbesserte Stoffwechsellage im Penis zu erreichen. Das bedeutet wiederum, dass nicht nur bei Stimulierung, sondern auch natürliche spontane Erektionen in der Nacht oder in der Früh qualitativ besser sind
 
SKAT-SPRITZE
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie wird der Wirkstoff direkt in den Schwellkörper des Penis injiziert. Bevor mit der ersten Anwendung durch den Patienten selbst begonnen werden kann, erfolgt eine "Austestung der Dosis" beim behandelnden Arzt. Dieser fängt mit einer sehr kleinen Testdosis an und titriert anhand der erfolgenden Reaktion (Erektion) die Dosis solange, bis eine ausreichende Erektion zustande kommt.
 
VAKUUM-PUMPE
Man schiebt eine Plastikröhre über den Penis und erzeugt mit der Pumpe elektrisch oder händisch ein Vakuum in diesem Hohlkörper. Der Effekt: Die Schwellkörper dehnen sich, das Blut kann leichter einfließen, die Kammern der Schwellkörper werden mit Stickstoff gefüllt, die Erektion entsteht.
 
IMPLANTAT
Das Implantat ist eine Lösung, die meist nur bei Radikal-Prostata-Operation in Betracht gezogen wird. Man ersetzt die vorhandenen durch künstliche Schwellkörper, die dann durch gezielte Steuerung gefüllt und geleert werden können.
 
 
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Gerüchte rund um den Penis verunsichern viele Männer  

Harte Fakten über sein bestes Stück

Wie groß ist „normal“? Macht Lakritze müde Männer wirklich munter? Und stimmt der Spruch „1000 Schuss und Schluss“? Über kaum etwas wird so viel geplaudert, gefachsimpelt und gelästert wie über das beste Stück des Mannes. Wenn allerdings alles wahr wäre, gäbe es längst einen Doktortitel in „Peniswissenschaften“. Da es den aber nicht gibt, haben wir die Behauptungen, die am häufigsten auftauchen, untersucht. Hier sind die harten Fakten:
 
- 39 Prozent aller Männer halten ihren Penis für zu klein.
 
- Pro Nacht verschläft ein Mann vier bis fünf Erektionen. In ganz Österreich wären das etwa 20 Millionen Erektionen von mehr als 10.000 Jahren Dauer.
 
- Ein 60-Jähriger kann zusammengerechnet auf ungefähr fünf Erektionsjahre zurückblicken.
 
- Würde man die kleinen Freunde der Österreicher zusammenlegen, ergäbe das eine Gesamt-Penislänge von 440 Kilometern, das entspricht zirka der Strecke von Wien nach München.
 
Männer haben nur 1000 Schuss
Hinter vorgehaltener Hand kursiert das Gerücht, dass den Männern eines Tages der Saft ausgeht. Eine absolut unbegründete Angst, denn die männlichen Hoden produzieren von der Pubertät bis zum Tod Spermien. Da Samenzellen und Spermaflüssigkeit bei Männern lebenslang ständig nachproduziert werden, gehen sie niemals aus. Egal wie viele Ergüsse ein Mann in seinem Leben hatte. Häufige Samenergüsse ändern nichts daran – eher im Gegenteil.
 
Lakritze macht müde Männer munter und scharf
Lakritze soll eine sexuell anregende Wirkung auf Männer ausüben. Italienische Ärzte haben jedoch genau das Gegenteil herausgefunden. Häufiger Lakritz-Konsum hemmt die Bildung des Sexualhormons Testosteron. Schon wer täglich Lakritze isst, kann beim Sex auf Probleme stoßen.
 
Morgenlatte
Für die meisten Männer ist morgens die Welt bereits chaotisch. Die Morgenlatte beim Aufwachen ist ein Phänomen, das jeder kennt, über das aber kaum jemand wirklich etwas weiß. Auftreten und Häufigkeit sind dabei von Mann zu Mann verschieden. Tatsächlich ist ein Grund für die Erektion der so genannte Reflexbogen: Im Liegen sendet die volle Blase ein Signal ans Rückenmark, das im Gehirn falsch gedeutet wird. Aufstehen und Pinkeln ist ein erprobtes Mittel, die Latte wieder loszuwerden. Aber wen interessiert schon die Ursache, wenn das Ergebnis so einladend ausfällt.
 
Penisbruch
Wenn der erigierte Penis beim Sex einen ungünstigen Winkel einnimmt, reißen die festen Membranen, die die Schwellkörper des Penis umhüllen - eine äußerst schmerzhafte Erfahrung. Das anschließend eintretende „Melanzani-Stadium“ trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Der Penis schwillt auf die zwei- bis dreifache Dicke an und verfärbt sich lila. Ein Penisbruch ist ein Notfall und muss sofort operiert werden. Einen Gips (zum drauf signieren) bekommt er allerdings nicht. Und die gute Nachricht zum Schluss: Schon wenige Wochen nach der OP ist der Penis wieder komplett einsatzfähig!
 
Wie die Nase eines Mannes...
An erster Stelle stehen die der Afrikaner, allen voran die Sudanesen mit 17,2 cm, gefolgt von den Westeuropäern und Nordamerikanern mit 13 bis 16,5 cm. Den Schluss macht der ostasiatische Penis mit 12,3 cm. Allerdings haben hier nicht Ärzte, sondern die Herren selbst die Messlatte angelegt. Übrigens, ein Zusammenhang zwischen Nasenlänge und Penis konnte bis jetzt nicht nachgewiesen werden. Allerdings kamen Amerikanische Forscher zu dem Schluss, dass es eine schwache Beziehung zwischen Penis- und Fußgröße gibt.
 
Großer „kleiner Unterschied“
Zwischen groß und klein liegen mehr als 30 Zentimeter. Die kleinsten „Stücke“ sind nur etwa einen Zentimeter lang. Man spricht dann vom „Mikropenis“ – eine seltene Krankheit. Der größte Penis, der medizinisch je dokumentiert wurde (in den USA), maß in erregtem Zustand 34,3 Zentimeter. Erfahrenen Frauen zufolge ist allerdings alles bestens, solange es sich nicht anfühlt, als würde man ein Frankfurter Würstel in ein Stiegenhaus werfen.
 
Beschnittene haben mehr Spaß
Rund die Hälfte aller Männer ist beschnitten. Die Ansichten über die Auswirkungen gehen auseinander: Während die einen der Meinung sind, dass die Beschneidung die sexuellen Reaktionen des Mannes beeinträchtigt, behaupten die anderen das genaue Gegenteil. Studien zu diesem Thema legen nahe, dass es seinem besten Stück gesundheitlich gesehen eher gleichgültig ist, ob es bedeckt ist oder nicht. Ob beschnittene Männer besser im Bett sind, kann also nicht allgemeingültig beantwortet werden, sondern muss jedes Mal aufs Neue herausgefunden werden. Viel Spass dabei!
 
Glatzköpfe sind besonders potent
Männer mit einem spärlichen Haarwuchs gelten als besonders sexy. Glatzköpfige verfügen aber keinesfalls über mehr männliche Hormone, sondern lediglich über besonders empfindliche Haarwurzeln.
 
Radfahren macht Männer impotent
Man hört es immer wieder: Radfahren gefährdet das Stehvermögen. Das stimmt – gilt aber nur für Mountainbiker. Beim Querfeldeinfahren ist der Körper mehr als beim Fahren auf der ebenen Straße extremen Schwingungen ausgesetzt. Wenn die Hoden immer wieder gegen den Sattel stoßen, kommt es zu Veränderungen im Gewebe, die weit reichende Folgen haben können. Wie man Anfänge bemerkt: es kommt zu einem tauben Gefühl in der Penis-Spitze, ähnlich wie eingeschlafene Füsse.
 
Samenstau
Männer reden gern davon, es ist aber ein Märchen. Was nicht gebraucht wird, wird einfach abgebaut.
 
Potenzschwäche – (k)ein Tabuthema
Noch immer tun sich Männer schwer über ihre Potenzschwäche zu reden. Dabei sind sie nicht allein. Schätzungen zufolge haben 160 Millionen Männer weltweit das gleiche Problem. Oft genug ist mangelndes Stehvermögen ein Hinweis auf eine andere Erkrankung wie etwa Diabetes. Pfizer, der Erfinder der blauen Potenzpille Viagra gibt an, in den vergangenen zehn Jahren dreißig Millionen Männern wieder zu Spaß im Schlafzimmer verholfen zu haben. Übrigens: Viagra und andere ähnliche Pillen sollte man nur von sicheren Quellen (Apotheken) und keinesfalls aus dem Internet beziehen. Im harmlosesten Fall ist nur das Geld für eine wirkungslose Fälschung weg, im Schlimmsten landen Sie im Krankenhaus.
 
 
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Die Frau – das unbekannte sexuelle Wesen 

Probleme bei der Sexualität sind häufig und benötigen kompetente medizinische Behandlung. Dies gilt nicht nur für die erektile Dysfunktion und die Ejaculatio praecox, sondern ebenso für weibliche Sexualstörungen, die allerdings noch viel zu wenig erforscht sind. Anlässlich der Gendermedizin-Tagung in Baden nahm sich Dr. Elia Bragagna des Themas in einem eigenen Vortrag an.
 
Wissen über die Frau hinkt 15 Jahre nach
 
Anfang der 1960er-Jahre leisteten Masters und Johnson Pionierarbeit mit Untersuchungen über das menschliche Sexualverhalten. Sie beschrieben erstmals den phasenhaften Ablauf der sexuellen Reaktion und verabschiedeten damit viele überkommene, falsche Vorstellungen über die Sexualität. „Ihre Arbeiten waren unbestritten eine Revolution“, betonte Dr. Elia Bragagna, ärztliche Leiterin der Sexualambulanz am Wiener Wilhelminenspital, im Rahmen der 1. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin. „Doch die sexualmedizinische Forschung muss weitergehen, damit sich unser Wissen über sexuelle Probleme noch mehr vertiefen kann. Schließlich ist Sexualität ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und sexuelle Gesundheit muss daher integraler Bestandteil jeder medizinischen Behandlung sein.“
 
Die tägliche Praxis sieht jedoch anders aus: Sexuelle Probleme werden von Ärzten nur ungern angesprochen. Bei den Männern ist zwar seit der Einführung der PDE5-Hemmer die Sexualität als Teil des ärztlichen Gesprächs vermehrt in den Vordergrund gerückt. Bei Frauen gilt das noch keineswegs. Wie eine weltweit durchgeführte Studie zeigt, berichteten 44% der Befragten über sexuelle Probleme; aber nur 9% wurden von ihren Ärzten danach gefragt. Als Hauptgründe dafür, warum Ärzte das Thema Sexualität bei Frauen meiden, wurden Unsicherheit im Umgang mit dem Thema und Zeitmangel angegeben. Von Patientinnenseite besteht, vermutlich als Folge dieser Tatsache, die Einstellung, dass sie von den Ärzten im Bezug auf sexuelle Probleme nicht viel Hilfe zu erwarten haben. „Es besteht demnach großer Handlungsbedarf“, stellte Bragagna fest. „Der erste wichtige Schritt ist, das Wissen der Ärzte über die weibliche Sexualität zu verbessern. Im Vergleich zu jenem über die männliche Sexualität hinken wir damit nämlich um 15 Jahre nach.“
 
Geschlechtsspezifische Unterschiede
 
Das Wichtigste gleich einmal vorweg: Sexualität kann nur durch die Zufriedenheit beider Teile eines Paares als Einheit gelingen. Liegt bei einem Teil des Paares eine belastende Störung vor, wird in jedem Fall auch der Partner darunter leiden. Männer wie Frauen können in allen Lebensabschnitten an Sexualstörungen leiden. Wie beim Mann kommen bei der Frau neben körperlichen auch seelische und soziale Ursachen in Betracht. Vor dem Globalurteil, wonach die weibliche Sexualität bei Weitem komplizierter sei als die männliche, warnte Bragagna. „Es wird gerne der stark vereinfachte Vergleich angestellt, dass sexuelles Verlangen und die Erregung des Mannes durch Betätigung einer einzigen Taste ausgelöst werden können, während die Sexualität der Frau einer ganzen Tastatur ähnelt. So möchte ich es nicht sehen. Denn sowohl beim Mann wie auch bei der Frau müssen somatische, psychische und soziale Bedingungen erfüllt sein, damit ein erfülltes Sexualleben möglich ist. Auch können sich bei beiden Geschlechtern Faktoren aus allen drei Bereichen zu enormen Stressoren entwickeln.“
 
In diesem Zusammenhang wies Bragagna auf die unzähligen, durch Religion und Kultur geprägten Sexualmythen hin, die seit jeher die Sexualität der Menschen belasteten. Auch das in den Medien vermittelte Bild sei meist ein gänzlich verzerrtes, das mit objektiver, sachlicher Information nur wenig zu tun habe.
 
Weibliche Sexualstörungen
 
Im Falle des Auftretens von Sexualstörungen ist aber sachliches Wissen gefragt. Denn nur so kann den Betroffenen auch wirklich geholfen werden. Zwei grundlegende Punkte sind es, die die Basis für einen guten ärztlichen Umgang mit dem Thema Sexualität bilden: Zum einen ist es wichtig, die eigene innere Haltung zu reflektieren. Wie ist meine persönliche Bewertung von Sexualität? Ist mir die sexuelle Gesundheit der Patientin ein Anliegen? Werte ich die Grunderkrankung als dringlicher? Bin ich mir meiner Vorurteile bewusst? Der zweite Punkt ist die Aneignung von sexualmedizinischem Basiswissen. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist die derzeit gültige Einteilung der weiblichen Sexualstörungen (Tab.). Danach werden je nach Phase der sexuellen Aktivität Libidostörungen, Erregungsstörungen, Orgasmusstörungen und Schmerzstörungen unterschieden.
 
Libido- und Erregungsstörungen
  
„Um sexuelles Verlangen zu entfachen, bedarf es externer Stimuli wie des Anblicks, des Geruchs oder der Berührung des Partners“, erklärte Bragagna. Diese Außenreize werden an das limbische System weitergeleitet und dort positiv oder negativ verarbeitet. Positiv konnotierte Reize werden über eine Aktivierung autonomer Nervengeflechte an die Genitalorgane weitergegeben. Dort werden jene somatischen Reaktionen ausgelöst, die die sexuelle Erregung kennzeichnen. „Es kommt zu einer Blutfülle der Vagina und der Schamlippen sowie zur vaginalen Lubrikation. Die Erregung wird bei der Frau allerdings meist erst dann in Gang gesetzt, wenn die Situation ‚stimmt’ und sie aus ihrer sexuellen Neutralität heraustreten kann.“ Um Libido- und Erregungsstörungen der Frau richtig verstehen zu können, ist es nötig, den Begriff „sexuelle Neutralität“ zu erklären: Im neutralen Zustand, in dem sich Frauen vor allem in länger währender Partnerschaft befinden, besteht kein spontanes sexuelles Verlangen. Dieses kann aber jederzeit über den Weg der emotionalen Intimität ausgelöst werden. „Leider wird der Zustand der sexuellen Neutralität allzu oft mit Lustlosigkeit verwechselt“, gab Bragagna zu bedenken.
 
Orgasmusstörungen
 
Auch die oft beschriebene abbrechende Erregung der Frau beim Einführen des Penis sowie das Ausbleiben des Orgasmus ist in vielen Fällen keine eigentliche Sexualstörung, sondern vielmehr Folge eines Wissensdefizits. Bragagna: „Noch immer wird zu sehr auf die vaginale Stimulation gesetzt. Auf diesem Weg allein können aber nur vier Prozent der Frauen zum Orgasmus kommen. Die klitorale Stimulation ist für die meisten Frauen der Hauptweg für Erregung und Orgasmus.“ Wird für den Geschlechtsverkehr eine Stellung gewählt, bei der die Klitoris nicht stimuliert wird, bricht nach dem Einführen des Penis logischerweise die Erregung ab. Bei welchen Frauen eine ausschließlich vaginale Stimulation reicht, scheint anatomisch vorgegeben zu sein. Nach einer aktuellen Studie von Jannini berichteten nur Frauen, bei denen im Ultraschall ausgeprägte para-urethrale Strukturen nachweisbar waren, über rein vaginale Orgasmen.
 
Erregungs- und Orgasmusstörungen können auch als Folge von Operationen auftreten. Bragagna: „Während Urologen bei den Männern schon seit Längerem nervenschonende Techniken anwenden, wird bei gynäkologischen Operationen noch viel zu wenig darauf geachtet, die Nervenstrukturen zu erhalten, die eine ungestörte sexuelle Funktion ermöglichen.“
 
Schmerzhafter Geschlechtsverkehr
 
Von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind vor allem jüngere Frauen betroffen. 70% der Betroffenen sind zwischen 20 und 39 Jahren alt und nur 30% sind über 50. Neben gynäkologischen Erkrankungen spielen zu 48% Lustlosigkeit und zu 41% Erregungsbildungsstörungen eine Rolle. Bei einem Geschlechtsverkehr ohne Erregung bleibt die Lubrikation aus, sodass der Schutzfilm der Scheide fehlt, was Schmerzen und Verletzungen verursachen kann. Bei laufender Wiederholung dieser Situation kommt es zu einem Teufelskreis mit Verspannung der Beckenbodenmuskulatur sowie Rötung, Schwellung und Berührungsschmerz am Scheideneingang. Die klinischen Zeichen dieses sogenannten vulvären Vestibulitis-Syndroms sind oft nur diskret ausgebildet, sodass sie dem ungeübten Auge leicht entgehen. Doch histologisch zeigen sich klare Veränderungen. Bragagna: „Bei den betroffenen Frauen sind Einsprossungen von C-Nervenfasern und Blutgefäßen sowie eine Infiltration der Schleimhaut mit Plasmazellen und T-Lymphozyten nachweisbar. Alle Veränderungen inklusive des chronifizierten Schmerzes sind rückbildungsfähig.“
 
Funktion ist nicht alles
 
Abschließend wies Bragagna darauf hin, dass die Funktion allein nichts über die sexuelle Zufriedenheit von Paaren aussagt. Die Expertin warnte vor jeder vorschnellen Beurteilung. „Wir müssen uns immer dessen bewusst sein, dass auch Frauen mit massivst eingeschränkten Sexualfunktionen, etwa bei multipler Sklerose, mit ihrer sexuellen Situation zufrieden sein können. Die sexuelle Zufriedenheit korreliert hier mit partnerschaftlicher Zufriedenheit, guter Kommunikation, Zärtlichkeit und Gemeinsamkeit. Die Sexualität der Frau kann offenbar auch eine andere Funktion erfüllen, als bisher angenommen.“
 
Autor:
Dr. Anita Kreilhuber
Quelle des Artikels Die Frau – das unbekannte sexuelle Wesen:
1. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin, 25. April 2008, Baden
 
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Was bedeutet Liebe?

Eine Gruppe von Experten befragten Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren.
Die Antworten waren umfassender und tiefgehender, als sich irgendjemand vorgestellt kann.

Als meine Oma Arthritis bekam, konnte sie sich nicht mehr bücken um ihre Fußnägel zu lackieren.
Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.
Rebecca 8 Jahre

Wenn dich jemand liebt, sagen sie deinen Namen anders. Du weißt, dein Name ist in ihrem Mund gut aufgehoben.
Billy, 4 Jahre

Liebe ist wenn ein Mädchen Parfum benutzt und ein Junge Rasierwasser, dann gehen sie weg und beschnuppern sich.
Karl, 5 Jahre.

Liebe ist wenn du mit jemandem zum Essen ausgehst und du die meisten deiner Pommes Frites hergibst, ohne, dass sie dir welche von ihren geben müssen.
Chrissy, 6 Jahre

Liebe bringt dich zum Lächeln, auch wenn du eigentlich müde bist.
Terri, 4 Jahre.

Liebe ist wenn Mutti für Vati Kaffe macht und dann probiert, ob der Kaffee auch gut genug ist, bevor sie ihn serviert.
Danny, 7 Jahre

Wenn du liebst bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen willst du immer noch zusammen sein und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so und es sieht krass aus, wenn sie sich küssen.
Emily, 8 Jahre

Liebe ist so im Zimmer an Weihnachten, wenn du die Geschenke aufmachst und einfach zuhörst.
Bobby, 7 Jahre

Wenn du mehr Liebe lernen willst, fang am besten mit einem Freund, den du hasst, an.
Nikka, 6 Jahre,
(Von der Sorte Nikka`s könnten wir gut und gerne ein paar Millionen gebrauchen auf dieser Welt.)

Liebe ist wenn du einem Typen sagst, dass du sein Hemd toll findest und er es dann jeden Tag an hat.
Noelle, 7 Jahre

Liebe ist ein kleiner alter Mann und eine kleine alte Frau, die immer noch Freunde sind, obwohl sie sich doch schon so gut kennen.
Tommy, 6 Jahre

Als ich einmal auf dem Klavier vorspielte, hatte ich sehr viel Angst als ich auf der Bühne stand. Ich schaute mir all die Leute an, die mir zusahen und dann entdeckte ich meinen Vater, der mir zuwinkte und mich anlächelte. Er war der einzige der das machte, dann hatte ich keine Angst mehr.
Cindy, 8 Jahre.

Meine Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders. Niemand sonst küsst mich am Abend in den Schlaf.
Clare, 6 Jahre


Wenn Mama dem Vati das beste Stück vom Hähnchen gibt, das ist Liebe.
Elaine, 5 Jahre

Mutti sagt von Vati, selbst wenn er verschwitzt ist und schmutzig, dass er toller aussieht, als Brad Pitt, das ist Liebe.
Chris, 7 Jahre

Liebe ist wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du ihn den ganzen Tag alleine gelassen hast.
Mary Ann, 4 Jahre

Ich weiß dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen.
Lauren, 4 Jahre

Wenn du jemanden liebst, klimperst du mit deinen Wimpern ganz wild und kleine Sterne kommen aus dir heraus.
(Was für eine tolle Vorstellung)
Karen, 7 Jahre,

Man sollte, "Ich liebe dich" nur sagen, wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint, sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich.
Jessika, 8 Jahre.

Zu guter Letzt, der Autor und Referent Leo Buscaglia wurde gebeten einen Wettstreit zu entscheiden, es ging darum das liebevollste Kind zu finden.

Der Sieger war ein Junge dessen Nachbar seine Frau gerade verloren hatte.
Als er den Mann weinen sah ging der kleine Junge zu ihm, und setzte sich einfach auf seinen Schoß.
Als seine Mutter ihn später fragte was er zu ihm gesagt hätte, sagte der kleine Junge:
" Gar nichts, ich habe ihm nur beim Weinen geholfen."

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Erektionsstörungen: Wann Sie auf Viagra & Co verzichten müssen

Die Wissenschaft erforscht immer genauer, warum es zu Erektionsstörungen (erektyle Dysfunktion=ED) kommen kann. Immer mehr Männer leiden unter dieser Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen. Zum Glück gibt es heute moderne Medikamente, die Männern helfen, „wenn die Liebe nicht warten soll“. Aber auch diese Pillen sind keine „Zuckerl“ sondern verschreibungspflichtige Medikamente, für die es auch eindeutige Kontra-Indikationen, d. h. Umstände, unter denen man diese KEINESFALLS nehmen darf, gibt.

Hilfreiche Listen hat Bayer Health Care zusammengestellt. Zum einen die Ursachen für die erektyle Dysfunktion (ED), zum Zweiten eine Liste mit Medikamenten die ebenfalls Störungen der Erektion verursachen können und zum Dritten Kontra-Indikationen für die Einnahme von PDE5-Hemmern (Cialis, Levitra, Viagra).  

Faktoren für ED-Risiko

    ED-Risiko %
Diabetes Mellitus   50-90
Prostataoperationen   40-80
Rektumoperationen   60-80
Zerebraler Insult   75
Depression leicht 25
  mittel 59
 

schwer

90

Kardiovaskuläre Erkrankungen

   
Hypertonie unbehandelt 12-44
  behandelt 16-58

Chron. Nikotinabusus & KHK & Medikamente

  56

Stress

  bis 30
Miktionsstörungen
(bei benigner Prostatahyperplasie)
  >70

M. Parkinson

  >35

Alter , 70 Jahre völlig gesund

  15

Nitrate im Überblick

Die treffsichere Hilfe bei erektiler Dysfunktion, die PDE-5-Hemmer, sind bei Nitraten kontraindiziert.

Doch leider ist nicht aus jeder Medikamenten-Bezeichnung ersichtlich, dass das Medikament Nitrat enthält. Nitrate haben eben viele Namen. Deshalb vermeiden Sie die Gabe von PDE-5-Hemmern, wenn Sie ein Nitrat beziehungsweise eines der folgenden Präparate einnehmen.

Einsatz bei akutem Myokardinfarkt:

  • i.v. Infusion
  • Spray
  • Zerbeißkapseln

Zur Langzeittherapie:

  • Kapseln,Tabletten
  • Tropfen
  • TransdermaleSysteme (Pflaster,Salben,TD-Sprays)

Gruppe Glyceroltrinitrat:

  • Deponit ® Depot-Pflaster
  • Nitro Mack ®
  • Nitro-Dur ® Depot-Pflaster
  • Nitroderm ® TTS
  • Nitro Pohl-Ampullen ®
  • Nitrolingual ® .Kapseln, Pumpspray
  • Perlinganit ® zur Infusion

Gruppe Molsidomin:

  • Molsidomin ® „1A Pharma“ 2 mg und 4 mg
  • Molsidomin ® „Genericon“ 2 mg und 4 mg
  • Molsidomin ® „ratiopharm“ 2 mg und 4 mg
  • Molsihexal ® Tabletten
  • Molsidolat ® Tabletten

Gruppe Isosorbidmononitrat (ISMN):

  • Elantan ®
  • ISMN ® Genericon
  • Isomonat ®
  • Monoket retard ®
  • Mono Mack ®
  • Mono Mack retard ®
  • Myocardon mono ®
  • Olicardin retard ®
  • ISMN ® Hexal
  • ISMN ratiopharm ®

Gruppe Isosorbiddinitrat:

  • Cedocard ®
  • Cedocard retard ®
  • Hexanitrat retard ®
  • Isoket 0,1% ®
  • Isoket-Salbe ®
  • Isomack retard ®

Gruppe No-Donatoren:

  • Dancor ® Tabletten (Kalium-Kanalöffner)

Medikamente als mögliche ED-Ursache

  Antihypertensiva

Diuretika

  • Chlortalidon (Darebon ® )
  • Hydrochlorothiazid (Aldoretic ® )
  • Spironolacton (Aldactone ® )

  a-Blocker

  • Tamsulosin (Alna ® )
  • Terazosin(Vicard ® )

  ß-Blocker

  • Propranolol (Inderal ® )
  • Atenolol (Atenolan ® )
  • Labetalol (Trandate ® )

Zentrale a-Agonisten

  • Guanabenz
  • Guanadrel
  • Guanethidin (Thilodigon ® )

Sympatholytika

  • Methyldopa (Aldometil ® )
  • Clonidin (Catapresan ® )
  • Reserpin (Brinerdin ® )

Vasodilatatoren

Hydralazin (Triloc ® )

  Antiemetikum

  • Metoclopramid (Paspertin ® )

H2-Antihistaminikum (Säureblocker)

  • Cimetidin (Cimetag ® )

Urikostatikum

  • Allopurinol(Urosin ® )

Antiepileptikum

  • Phenytoin(Epanutin ® )

5a-Reduktase-Hemmer (Hemmer desTestosteron-Abbaus)

  • Finasterid (Proscar ® ), Dutasterid (Avodar ® t)

  Hypothalamus-Hormon

  • GnRH, Gonadoliberin (Lutrelef ® )

Antimykotika

Neuroleptika – Phenothiazine Chlorpromazin

                      – Thioxanthene Chlorprotixen

                      – Butyrophenone Droperidol

  Opioide (starkeAnalgetika)

  Sedativa ("minortranquillizer",Benzodiazepine)

  Hypnotika (Barbiturate)

  Antiandrogene

  Glykoside (Digitalis)

  Cholesterin-Synthesehemmer (Statine)

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Keine Angst vor dem Arztbesuch

Wie Ärzte Erektionsstörungen untersuchen

Männer mit Erektionsstörungen schieben den Besuch beim Arzt aus Furcht vor unangenehmen Untersuchungen gerne immer weiter auf. Doch eigentlich besteht dazu kein Anlass: Meist reichen für die Diagnose der erektilen Dysfunktion einfache und schmerzlose Methoden aus. Womit jeder Patient allerdings rechnen muss, sind eine Reihe von intimen Fragen zu seiner Sexualität und Partnerschaft. Doch die sind beim Arzt gehütet wie in einem Beichtstuhl. Jeder Mediziner unterliegt der absoluten Schweigepflicht.

Urologen oder Hausärzte stellen einem Patienten mit Erektionsstörungen zu Beginn einige wichtige Fragen, um die Beschwerden richtig einordnen zu können. Die Antworten geben dem Mediziner unter anderem Aufschluss darüber, ob eine Erektionsstörung körperlich oder eher psychisch bedingt ist. Fragen wird der Arzt etwa:

- Ist Ihre Partnerschaft intakt?
- Kommt es bei Ihnen zu einer nächtlichen Erektion?
- Tauchen die Probleme auch beim Masturbieren auf?
- Sind Sie oft depressiver Stimmung?
- Wie steht es um die Libido?
- Seit wann leiden Sie unter Erektionsstörungen?
- Wann tauchten die Beschwerden das erste Mal auf?
- Begannen die Erektionsstörungen plötzlich oder allmählich?
- Gibt es bestimmte Situationen, in denen die Störungen besonders häufig auftreten?

Ehrliche Antworten erleichtern dem Arzt die Therapie
Einige Patienten empfinden das Gespräch über ihre Erektionsprobleme unangenehm. Doch sie sollten sich überlegen: Je ehrlicher die Antworten, desto leichter fällt dem Arzt die Diagnose und damit auch die Therapie. Der Gedanke an die erwähnte ärztliche Schweigepflicht kann dem Gespräch ebenfalls den Schrecken nehmen. Beruhigend ist außerdem für einen Mann zu wissen, dass es zum Tagesgeschäft eines Urologen gehört, mit seinen Patienten über sexuelle Probleme zu reden. Zum Gespräch gehören aber nicht nur Fragen nach der Sexualität: Den Arzt wird zudem interessieren, ob der Mann Schmerzen im Harntrakt oder Probleme beim Wasserlassen hat. Er wird sich vor allem auch nach eventuellen Herz-Kreislauf-Problemen erkundigen, etwa nach dem Blutdruck oder Herzstolpern. Oft sind nämlich Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose die Ursache für Erektionsstörungen.

Bluttests können Hinweis auf Diabetes oder Herzerkrankung geben
In jedem Fall wird der Arzt dem Patienten auch Blut abnehmen. Denn die Höhe bestimmter Blutwerte - wie Cholesterin und andere Blutfette - können ebenfalls ein Hinweis auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein.

Von großem Interesse ist ausserdem der Blutzuckerwert, da hinter einer Erektionsstörung oft auch Diabetes steckt:

Bei bis zu 30% aller Patienten, die wegen erektiler Dysfunktion den Arzt aufsuchen, stellt sich heraus, dass sie unter Diabetes leiden, sagt Dr. Jürgen Zumbé, Leiter der Urologischen Abteilung im Klinikum Leverkusen. Hat ein Urologe den Verdacht, dass die Erektionsstörungen mit einem Diabetes oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zusammenhängen, wird er den Patienten in jedem Fall zu einem Internisten oder Kardiologen überweisen.

Neben dem ausführlichen Gespräch und Bluttests gehört auch die körperliche Untersuchung zur Diagnose der Erektionsstörungen: So wird der Arzt einen durch einen sterilen Handschuh geschützten Finger in den Enddarm einführen, um zu fühlen, ob die Prostata vergrößert ist. Auch die Bauchorgane, Flanken, Leisten und Genitale wird er abtasten.

Es kann sein, dass sich während dieser Untersuchung etwa eine Verhärtung am Penis zeigt. Auch diese Induratio penis plastica, wie Mediziner die Verhärtung nennen, kann ebenfalls Ursache für die Erektionsstörungen sein. »Sie ist heutzutage gar nicht so selten«, sagt Zumbé. www.diabetes-world.net

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