Diabetes Austria
Essen und Trinken
Wenige BE und viele Vitamine

Sommerzeit ist Beerenzeit

Nicht jede Beere ist botanisch auch eine. Die Erdbeere ist eine Sammelnussfrucht, Him- oder Brombeeren gehören zu den Sammelsteinfrüchten. Aber allen hier gelisteten „Beeren“ ist eines gemeinsam: sie haben wunderbare, oft erstaunlich gesunde Inhaltstoffe und – für Diabetiker erfreulich – relativ wenig Zucker. Diese Inhaltsstoffe verlieren Beeren, wenn man sie zu Marmelade verkocht. Nur im Tiefkühlfach bleiben Vitamine und Co hingegen erhalten. Nutzen Sie daher die verbleibende Saison und legen Sie für die Winterzeit einen Beerenvorrat an.
 
Beeren putzen ältere Gehirne durch
 
Wer häufig Heidelbeeren, Erdbeeren und Brombeeren isst, sorgt damit für ein gutes Gedächtnis im Alter vor. Denn bestimmte Inhaltsstoffe von ihnen helfen dem Gehirn dabei, giftige Eiweiße zu zerstören. Das berichten Forscher beim Treffen der American Chemical Society http://www.acs.org . Sie erhoben die Wirkung von Polyphenolen, die dem oxidativen Stress bei degenerativen Gehirnerkrankungen, Herzproblemen, Krebs und anderen Alterskrankheiten
entgegenwirken.
 
Müllabfuhr der Nervenzellen
 
Dass Beeren den Nervenverfall im Alter verzögern und dabei die Lern- und Erinnerungsfähigkeit aufrecht erhalten, wurde schon früher an Ratten gezeigt. Nun untersuchten die Forscher die sogenannten Mikroglia-Zellen. Ähnlich wie eine Müllabfuhr entfernen diese den biochemischen Abfall im Gehirn, der sonst die Funktion der Neuronen verschlechtert, und rezyklieren ihn. Dieser als "Autophagie" bezeichnete Prozess funktioniert im Alter immer schlechter, obwohl hier erhöhter Entsorgungsbedarf besteht.
 
Am Gehirnmodell einer Maus konnte nun gezeigt werden, dass Extrakte aus Heidel-, Erd- und Brombeeren die Aktivität von jenem Protein unterbinden, das im Alter die Autophagie unterbricht. Somit unterstützen die Beeren die Arbeit der "Müllabfuhr-Zellen". "Unsere Forschung ist die erste, die diesen Effekt bei Beeren nachweisen kann", berichtet die Studienleiterin Shibu Poulose.
 
Saft für gute Erinnerung
 
"Die antioxidant wirkenden Inhaltsstoffe stecken vor allem in den Bestandteilen, die beim Pressen als Reststoffe zurückbleiben. Also in der Haut und in den Kernen", erklärt die Lebensmittel-technologin Marie Bildstein vom Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven www.ttz-bremerhaven.de. Selbst gefrorene Beeren enthalten Polyphenole und ebenso zu Marmelade verarbeitete, sofern die Einkochtemperatur nicht zu hoch war. "Allerdings sind antioxidante Wirkstoffe empfindlich auf Licht und Temperatur und gehen auch bei zu langer Lagerung verloren."
 
 
Die Heidelbeere
Heidelbeeren sind wahre Wundermittel. Besonders die blauen Pflanzenfarbpigmente haben schützende Wirkung.
In der Volksmedizin spielen Heidelbeeren traditionell eine wichtige Rolle. So werden die Blätter als harntreibende Teemischungen eingesetzt und getrocknete Früchte gegen Durchfälle. Dabei wirken sowohl enthaltene Gerbstoffe, als auch die blauen Farbpigmente Anthocyane.
Für die gesundheitsfördernde Wirkung von Heidelbeeren besonders interessant ist der hohe Gehalt dieser Pflanzenfarbstoffe. Anthocyane wirken nämlich als Antioxidantien. Damit sind sie in der Lage schädliche freie Radikale im Körper zu neutralisieren und unschädlich zu machen. Deshalb gelten die Radikalfänger als Schutzfaktoren vor Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch entzündlichen Darmerkrankungen, die unter anderem durch oxidativen Stress, einen Überschuss an freien Radikalen, ausgelöst werden.
Neueste Studienergebnisse zeigen aber auch, dass bestimmte Anthocyane in den kleinen blauen Beeren das körpereigene Enzym Lipoxygenase (LOX) hemmen, das entscheidend an der Entstehung von Entzündungsfaktoren im Körper beteiligt ist. Es wird deshalb auch versucht Heidelbeeren zur Vorbeugung und Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen einzusetzen.
Die blauen Pigmente sollen aber auch gegen Viren, Bakterien, Krebs und Diabetes wirken und die Nervenzellen schützen. Und die in den Früchten enthaltene Substanz Pterostilben, die bereits aus roten Trauben bekannt ist, zeigte in einem amerikanischen Experiment eine Cholesterinspiegel regulierende Wirkung ähnlich jener Cholesterin senkender Medikamente. Allerdings ohne Nebenwirkungen.
Wer den ganzen Tag vor dem Computer-Bildschirm sitzt, kann seine Augen durch den Genuss von Heidelbeeren schützen. Denn Anthocyane fördern auch die Blutversorgung der Augennetzhaut und verbessern das Sehvermögen.
Wieviel der knackigen Beeren für die vielen positiven Gesundheitseffekte gegessen werden müssen ist zwar noch nicht geklärt. Es kann jedoch nicht schaden regelmäßig eine der fünf täglich empfohlenen Obst- und Gemüseportionen mit einer Hand voll Heidelbeeren zu decken.
Ob Kultur- oder Waldheidelbeeren ist dabei Geschmackssache. Das kräftige Aroma erreichen beide nur, wenn sie vollreif geerntet werden. Ein Nachreifen gibt es bei den kugelrunden Früchtchen nämlich nicht. Darum schmecken weit gereiste, zwar blaue, aber unreif geerntete Heidelbeeren fad.
Heidelbeeren sind ein optimaler Vitalspender für zwischendurch. Sie lassen sich gut in einem geeigneten Behältnis transportieren und können sofort nach dem Waschen genossen werden. Mit Joghurt oder Topfen geben sie einen herrlichen Frucht-Milch-Mix. Eine Broteinheit ergeben 160 g der blauen Beeren.
Kulturheidelbeeren gedeihen übrigens auf lockerem, humosen, sauren Boden an einem sonnigen Standort auch hervorragend im eigenen Garten. Sie bilden bis zu zwei Meter hohe Sträucher, die pro Saison drei bis fünf Kilogramm Beeren abwerfen.
 
Die Himbeere
Wer eine Himbeerhecke besitzt, hat die Apotheke praktisch schon im Garten: Die Himbeere ist äußerst vielfältig und reich an Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Ihr werden antibiotische, appetitanregende, entwässernde und abführende Wirkung nachgesagt, sie stimuliert Abwehrmechanismen, unterstützt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Ihre Wirkstoffe helfen bei Blasen- und Nierenleiden, Sodbrennen und Verdauungsstörungen.
 
Neben Provitamin A und Vitamin B enthält sie ein hohes Maß an Vitamin C, welches hilft, das Immunsystem in Schuss zu halten. Der Gehalt an Eisen gilt als bemerkenswert, man spricht der Frucht blutreinigende und blutbildende Effekte zu. Eine Portion von 250g Himbeeren enthält in etwa 100mg Calcium. Die Säure der Himbeeren besteht vorwiegend aus Zitronensäure, diese beeinflusst den Harnstoffwechsel, wirkt treibend und reinigend. Auch Folsäure, Magnesium und Kalium sind Inhaltsstoffe der Himbeere. Flavonoide schließlich bedingen einen antioxidativen und blutreinigenden Effekt.
 
Die Früchte müssen wegen ihrer Druckempfindlichkeit per Hand geerntet, locker nebeneinander sorgfältig in Schälchen gelegt und sofort gekühlt werden, andernfalls würden sie zusammenfallen. Himbeeren sind so sensibel, dass sie für Tiefkühlobst einzeln vorgefrostet werden müssen, bevor sie eingefroren werden können. Die gute Nachricht dabei: Auch Himbeeren, die sie im Handel erhalten, sind immer naturbelassen! Durch ihre hohe Empfindlichkeit ist ein Spritzen mit Pestiziden unmöglich, die Beeren wären sofort ruiniert.
Und was empfiehlt sich in punkto Himbeeren kulinarisch? Frisch essen! Wer einen hat, pflückt sich die warmen, sonnenbeschienen Früchtchen direkt vom Strauch und lässt sie gleich in den Mund wandern. Der Geschmack, geprägt von der natürlichen Süße ist unübertroffen, gepaart mit einer leichten Säure, die aber, im Gegensatz zu anderen Beeren, nie unangenehm ist.
Als Dessert bieten sich wie bei den meisten Beeren diverse Kombinationen mit Milchprodukten an, wobei 170 g der Beeren einer BE entsprechen.
 
Rote und schwarze Johannisbeere (Ribisel)
Die Johannisbeeren, in Österreich ausschließlich, Ribisel genannt, gehören zur Familie der Stachelbeergewächse.
Man unterscheidet rote und Johannisbeeren, wobei die Schwarze Johannisbeere von allen Gartenfrüchten den höchsten Vitamin C-Gehalt hat, nämlich das Fünffache im Verhältnis zur Zitrone
Die Schwarze Johannisbeere enthält abgesehen von Vitamin C auch noch Vitamin C2 , B-Vitamine, Vitamin E , Äther. Öl, Anthocyan, Biophenole (Quercitin), Carotinoide, Eisen, Flavonoide, Pektin, Fruchtsäuren, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Rutin und Salicylsäure. Fruchtextrakte helfen gegen Herpes und Grippeviren, kurbeln die Blutbildung an und fördern den Knochenaufbau. Die Samen der Schwarzen Johannisbeeren enthalten Gamma-Linolensäure. In den Blättern sind 80 verschiedene Biophenole vorhanden, die wenn ausreichend davon vorhanden, den Mehltau verhindern. Sie stärken die Augen. Man kann davon ausgehen, dass die Proanthocyanen Grippe und Herpesviren inaktiviert. Die Farbstoffe erwiesen sich als effektive Radikalenfänger, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.
Die roten Johannisbeeren enthalten nur ein Fünftel Vitamin C gegenüber schwarzen Johannisbeeren aber auch Salicylsäure, Kalium, Apfel-, Weinstein- und Zitronensäure, Spurenelemente und Fluorid.
Diese Beeren kann man sehr gut einfrieren. Dazu streift man die Beeren vorsichtig von der Rispe ab, legt eine Lage auf ein Tablett und lässt sie schockgefrieren. Anschließend die gefrorenen Beeren in Gefrierbeutel füllen und dauerhaft einfrieren.
Bei roten Johannisbeeren erreicht man mit 150 g eine BE, wohingegen bei den schwarzen Johannisbeeren bereits 120 g einer BE entsprechen.
 
Die Goji-Beere
Diese, ursprünglich aus dem Himalajagebiet stammenden, hellroten Beeren haben laut Studien eine zellschützende Wirkung, genau das richtige im Kampf gegen den Alterungsprozess.
Weiters soll die Goji-Beere auch einen positiven Effekt auf die Augen haben, es wurden nämlich in Tests sogenannte Carotinoide nachgewiesen, die die Durchblutung des Auges unterstützen.
Außerdem fand man heraus, dass Gojis bioaktive Moleküle, Polysaccharide, in sich tragen, welche eine immunstärkende Wirkung auf den Organismus haben. Durch den Verzehr von nur wenigen Beeren am Tag, steigt die Anzahl der weißen Blutkörperchen deutlich an und macht sie zudem aktiver. Das bedeutet, Eindringlinge in unserem Körper, wie Viren, haben keine Chance.
Die Bocksdornfrucht beinhaltet mehr Vitamin C als eine Orange und auch der Anteil an Vitamin B ist bemerkenswert. Generell ist die Nährstoffdichte der Goji Beere extrem hoch, denn neben Vitaminen, enthält sie auch zahllose Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren. Für die Zahlenliebhaber: 21 Spurenelemente und 19 Aminosäuren
Laut der Traditionellen Chinesischen Medizinkunde soll die Goji Frucht bei Bluthochdruck helfen. Neueste Studien haben auch diese Aussage bestätigt. Enthalten in den kleinen Früchten ist nämlich ß-Sitosterol, welches die Eigenschaft besitzt den Fettgehalt des Blutes zu senken.
Forscher testeten auch die Wirkung der chinesischen Wolfsbeere auf das menschliche Gehirn. Was dabei herauskam, war überraschend, denn es zeigte sich, dass Goji Früchte eine Art Schutz vor Amyloid-Peptiden entstehen ließen. Diese Peptide sind hauptverantwortlich für das Entstehen von Alzheimer.
Falls sie jetzt auf den Geschmack gekommen sein sollten und die Wirkung der Wunder-Beere ausprobieren wollen: derzeit gibt es die Beere bei uns nur in getrockneter Form oder als Extrakt zu kaufen.
 
Die Brombeere  
Diese Beere zählt zu den ältesten Heilpflanzen der Menschheit zählt und verdankt ihren hervorragenden Ruf sie nicht zuletzt ihren Blättern. Der Sud aus diesen soll Entzündungen entgegenwirken und Magen-Darmbeschwerden lindern – das wusste bereits Hildegard von Bingen.
 
Aber auch die schwarz-roten Früchte haben es in sich. Brombeeren enthalten viel Kalzium, sind reich an entwässerndem Kalium und ihr hoher Eisen- und Kupfergehalt sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung der Zellen. Der dunkle Pflanzenfarbstoff hält die Arterien elastisch und festigt die Blutgefäße.
 
Brombeeren sind also kleine Powerfrüchte, die den Organismus so richtig in Schwung bringen. Jede einzelne Brombeere wiederum besteht aus weiteren kleinen Früchten, denn Brombeeren sind sogenannte Sammelfrüchte - eine Ansammlung kleiner Früchte also, von denen jedes einen kleinen Samen enthält.
 
Wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes sollten Brombeeren möglichst roh verzehrt werden. Zum Beispiel mit Joghurt oder Buttermilch. Das Aroma der fein-säuerlichen Früchte kommt dabei besonders gut zur Geltung.
170 g dieser Beere entsprechen einer Broteinheit (BE).
 
Cranberries
Wer zum ersten Mal Cranberries sieht, mag sich fragen, wie es Preiselbeeren geschafft haben, so gross zu werden.
Doch es handelt sich nur um eine Verwandte der Preiselbeere, nicht um die gleiche Pflanze. Wie so vieles in Amerika zeichnet sich die Cranberry durch eine besondere Grösse aus im Vergleich zu ihren europäischen Schwestern, der Heidelbeere und der Preiselbeere, der sie ansonsten fast aufs Haar gleicht.
Schon die amerikanischen Ureinwohner wussten, wie förderlich für die Gesundheit die Cranberries sind.
Roh schmecken die Cranberries zwar sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man den sauren Geschmack wohlwollend bezeichnet. Aber getrocknet oder gekocht ist die Cranberry eine wohlschmeckende Frucht.
Ihre Heilwirkung ist enorm, denn sie soll nicht nur die Harnorgane günstig beeinflussen, sondern sogar den Alterungsprozess verlangsamen.
Böse Zungen mögen behaupten, dass diejenigen, die kühn genug sind, die Beeren roh zu essen, sich eine ordentliche Portion Jugend bewahrt haben. 160 g dieser Frucht entsprechen einer Broteinheit (BE).
top
Verbrauchertäuschung und Etikettenschwindel

Etiketten lügen wie gedruckt!

 
 
Packerlsuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah?
 
Schön wär’s. Aber nicht nur die Packerlsuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System.
 
Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen - und zeigt was dahinter steckt.
 
HIER geht es zur Mogelliste (PDF)
 
Lassen Sie sich nicht länger mit Werbelügen abspeisen und beteiligen Sie sich an den Aktionen der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch: http://www.abgespeist.de/mitmachen
 
 
top
Brot, Gebäck, Muffin und Kuchen

Knusprig, köstlich und trotzdem gesund

Bereits seit Jahren legt das Traditionsunternehmen Ströck Wert auf besonders gesunde Zutaten bei seinen Produkten. „Es muss kein Widerspruch sein, wenn etwas köstlich schmeckt und dabei dennoch gesund ist“, hat STRÖCK-Chefin Gabriele Ströck als Motto auf ihre Fahnen geschrieben. Wir stellen hier eine Auswahl der köstlichen STRÖCK-Produkte vor. Und die sind nicht nur für Menschen mit Diabetes geeignet.
 
BIO-Vollkornbrot
Das ideale Brot für Ernährungsbewusste - aus fein vermahlenen Vollkornmehlen mit vielen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen und einem hohen Ballaststoffgehalt.
 
 
 
 
 
 
BIO-Frauenbrot
Eine an die Bedürfnisse der Frauen angepasste Rezeptur, die mit Ernährungs-wissenschaftern und Medizinern erarbeitet wurde, macht dieses Brot zum maßgeschneiderten, funktionellen Lebensmittel für Frauen - 100% Vollkornmehle, hoher Ballaststoffanteil, Sojaschrot, Hirse und folsäurereiche Weizenkeime sind die wichtigsten Faktoren.
 
 
 
 
BIO-Dinkel-Vollkornweckerl
Das Vollkornweckerl aus hochwertigem Dinkel zeichnet sich besonders durch seinen hohen Nährstoff- und Ballaststoffgehalt aus.
 
 
 
 
 
 
BIO-Frauen-Weckerl
Das BIO-Frauen-Weckerl ist fein abgestimmt auf die weiblichen Bedürfnisse. Es sorgt für langanhaltende Sättigung, erleichtert die Ballaststoffaufnahme und punktet mit Folsäure, Eisen, Magnesium, Zink und Isoflavonoiden aus Soja und Lupinen.
 
 
 
 
 
Einkorn-Dinkelbrot
Mit dem richtigen Brot zum Wunschgewicht! Das Einkorn-Dinkelbrot unterstützt Sie dabei durch ein Fünftel weniger Kalorien im Vergleich zu Mischbrot sowie durch einen hohen Ballaststoffgehalt. Lassen Sie sich zu diesem Brot 'verlighten'!
Vollkorn-Apfel-Muffin
Die süße Vollkornalternative für Ernährungsbewusste.
 
 
 
 
Dinkelvollkorn-Cranberry-Kuchen
Die Verwendung von 100 % Dinkelvollkornmehl, Joghurt und getrocknete Cranberries machen diesen in der Alutasse gebackenen Kuchen zu einer 'süßen' Abwechslung für Ernährungsbewußte. Die Cranberry ist eine großfrüchtige Moosbeere, die amerikanische Verwandte der europäischen Preiselbeere. Cranberries zählen zu den Früchten mit dem größten Gehalt an Antioxidantien. Ihr werden gesundheitsfördernde Eigenschaften bei der Vermeidung von Harnwegsentzündungen zugeschrieben.
 
 
 
 
Mehr Informationen finden Sie auf www.stroeck.at
 
 
 
 
 
top

Süßstoff Stevia - Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution

Eine gigantische PR-Maschinerie läuft an: Die großen Lebensmittelkonzerne verdienen immer weniger mit klassischen Süßstoffen, nun kreieren sie einen neuen Absatzmarkt. Das Wundermittel heißt Stevia, ein indianischer Zuckerersatz ohne Kalorien - die Branche hofft auf ein Milliardengeschäft.
 
Haben Sie schon einmal von Stevia gehört? Vermutlich nicht, denn das Thema hat in Medien und Finanzwelt bislang kaum Aufmerksamkeit gefunden. Allerdings haben wir auf unseren Seiten bereits vor Jahren über Stevia berichtet. Wie auch immer. In den kommenden Monaten wird auch die breite Masse der Bevölkerung über Stevia informiert werden. Schließlich geht es um nicht weniger als eine Revolution in der Lebensmittelindustrie.
 
Bei Stevia handelt es sich um einen Süßstoff, der es in sich hat. Seit Jahrhunderten nutzen die Indianer im Grenzland zwischen Brasilien und Paraguay eine Pflanze namens "stevia rebaudiana", auch Honigkraut genannt, als Süßungsmittel. Die Blätter werden im Vergleich zu Rohrzucker als 30-mal süßer empfunden, das extrahierte, reine Steviosid ist rund 300-mal süßer. Ein weiterer in der Pflanze entdeckter Stoff ist Rebaudiosid A, er soll sogar noch süßer sein.
 
Der besondere Reiz dieser Süße liegt darin, dass der Mensch sie zwar schmeckt, der Körper sie aber kaum verarbeitet. Mit anderen Worten: Stevia ist ein fast kalorienfreier Süßstoff.
 
Das bieten zwar auch andere Süßstoffe wie Aspartam, aber weil sie künstlich hergestellt sind, werden sie von vielen Menschen instinktiv abgelehnt. Oder sie sind, wie Cyclamat, in einigen Ländern wegen ihrer gesundheitlichen Folgen verboten. Aber ein natürlicher, nahezu kalorienfreier Süßstoff, den schon die Indianer nutzten, wäre etwas anderes. Naschen ohne schlechtes Gewissen - was für eine phantastische Zukunft!
 
Im Westen wurde die Pflanze verboten, in Asien ist sie allgegenwärtig
 
Doch mal wieder ist die Welt der Wirtschaftsinteressen schlechter, als man wahrhaben will. Wenn Sie sich wundern, warum stevia rebaudiana nicht schon längst bei uns eingesetzt wird, stellen Sie sich einfach die Frage: Wem nutzt es, wem schadet es?
 
Nutzen würde der Einsatz der Pflanze dem Verbraucher. Schaden würde er der mächtigen Zuckerindustrie und der chemischen Lebensmittelindustrie, den Giganten, die Milliarden mit der Produktion von Aspartam und Co. umsetzen. Einer der Marktführer, NutraSweet, gehörte bis zum Jahr 2000 dem Gentech-Konzern Monsanto .
 
In den frühen achtziger Jahren, als das Thema Stevia in den USA aufkam, beendete eine Studie der University of Illinois in Chicago die Diskussion schnell wieder. Experimente an Ratten ergaben, dass ein Abbauprodukt von Steviosid potentiell krebserregend wirkt. Bezeichnenderweise hat die chemische Süßstoffindustrie an dieser Studie mitgewirkt.
 
Stevia war somit im Westen kein Thema mehr, von den Behörden wurde die Verarbeitung der Pflanze in Lebensmitteln nicht zugelassen. Anders ist das in Asien. In Japan etwa ist die Stevia-Pflanze seit den siebziger Jahren im Alltagseinsatz und bestimmt dort 40 Prozent des Süßstoffmarkts, ohne dass die japanischen Verbraucher in Massen vom Krebs dahingerafft werden.
 
Mit klassischen Süßstoffen lässt sich kaum noch Geld verdienen
 
Doch jetzt kommt eine neue Entwicklung dazu: Denn die Patente für viele künstliche Süßstoffe sind mittlerweile ausgelaufen, für Aspartam schon 1992, für Sucralose 2005. Außerdem wird der Markt von riesigen Mengen an Billigprodukten aus China überschwemmt. Die großen Player können nun nur noch wenig verdienen, das Interesse an Aspartam und Co. schwindet. Wie durch ein Wunder wird Stevia auf einmal wieder interessant für sie.
 
Aber wie soll man als Lebensmittelgigant von Stevia profitieren? Auf eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze kann man schließlich kein Patent anmelden: Jeder darf sie anbauen und vermarkten.
 
Also kam man auf eine geniale Idee: Man gewinnt einen der Stevia-Süßstoffe, Rebaudiosid A, auf chemischem Weg und meldet auf diese Methode sowie auf die chemisch behandelten Substanzen eine Reihe von Patenten an. Die reine Pflanze bleibt als Lebensmittel verboten, der chemisch gewonnene Bestandteil hingegen wird zugelassen - und man kann Millionen mit den neuen patentierten Süßstoffen verdienen. Perfide, aber real.
 
Die USA starten eine große Kampagne gegen Zucker
 
Im Jahr 2007 meldete Coca-Cola 24 Patente auf Stevia-Produkte an. Coca-Colas Partner und Mitentwickler ist der Agrar- und Lebensmittelgigant Cargill, das größte Familienunternehmen der USA mit 116 Milliarden Dollar Umsatz im vergangenen Jahr.
 
Also alles bereit für den großen Angriff von Stevia auf Zucker, Aspartam und Co.? Fast. Es fehlten nur noch folgende Punkte: 
  • Der Geschmack muss möglichst nahe an Zucker herankommen. Tatsächlich hat es Cargill nach eigenen Angaben geschafft, den leichten Nachgeschmack nach Lakritz, der Stevia-Produkten eigen ist, zu minimieren.
  • Man muss den Menschen einreden, dass der chemisch gewonnene Süßstoff "natürlich" ist. Sie wissen schon: "Alte Indianerpflanze" und so... Alles eine Frage des Marketings.
  • Die neuen Süßstoffe müssen im Westen zugelassen werden. In den USA ist die generelle Unbedenklichkeit von Rebaudiosid-A in Süßungsmitteln als Lebensmittelergänzungsstoff durch die Food and Drug Administration im Dezember 2008 erklärt worden. Frankreich hat im September 2009 eine vorläufige Zulassung erteilt. In den kommenden Wochen soll auch in der EU über die Zulassung entschieden werden.
  • Es muss genug Stevia angebaut werden. Cargill hat deshalb weltweit, vor allem in China, Vertragsbauern angeheuert und beginnt mit der massenhaften Züchtung von Samen. 
Mittlerweile ist die Cargill-Marke Truvia Marktführer und beherrscht sechs Prozent des amerikanischen Süßstoffmarkts. Coca-Cola verwendet Stevia-Süßstoff in den USA bereits in "Sprite Green"-Limonaden. Auch PepsiCo ist in die Produktion von Stevia-Produkten eingestiegen.
 
Praktischerweise kommt nun noch die Politik den Unternehmen zu Hilfe. Wie durch Zufall startet die US-Regierung in diesen Wochen eine große Kampagne gegen Fettleibigkeit und übermäßigen Zuckerkonsum.
 
Washingtons Kampf richtet sich ganz besonders gegen zuckerhaltige Limonaden. So will Präsident Barack Obama eine "Soda-Steuer" einführen, eine Sondersteuer auf zuckerhaltige Limonaden. Diese Idee kam Ende 2009 auf und wird jetzt für den Kongress vorbereitet. Das Ganze wird unterstützt durch diverse wissenschaftliche Studien und eine landesweite Kampagne für gesunde und zuckerarme Ernährung.
 
In den kommenden zwei bis drei Jahren wird so ein neuer Multimilliarden-Markt entstehen - und kaum jemand nimmt bislang davon Notiz. Für die Konzerne kann die Party beginnen.
 
Quelle: Spiegel
top
Linsen sind gut fürs Gehirn, Brokkoli fürs Herz

100 Lebensmittel für die Gesundheit

Immer nur Pizza, Burger & Pommes oder bequeme Fertiggerichte machen auf Dauer krank – da sind Ärzte und Experten sicher. Nur wer regelmäßig und ausgewogen Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch isst, versorgt seinen Körper optimal.
 
 
 
Der Münchner Ernährungsmediziner Dr. Peter Schleicher hat die 100 gesündesten Lebensmittel zusammengestellt.
 
AUGEN
  • Rosskastanie: Saponine und Flavone wirken gegen rote, brennende Augen
  • Arnika: Wirkt gegen Entzündungen durch ätherische Öle.
  • Weißbirke: Vitamin C, Kalium und Kalzium. Stärkt Abwehrkraft der Augen.
  • Borretsch: Viel Gerbstoffe, Saponine und Kieselsäure dämpfen Schwellungen der Bindehautgefäße.
  • Schöllkraut: Wirkt gegen Viren, besonders bei trockenen Augen.
  • Quitte: Wirkt gegen Allergien und Heuschnupfen mit Pektin und Kalzium.
  • Augentrost: Wirkt bei strapazierten Augen durch Flavonsäure und Schwefel.
  • Fetthenne: Zusammen mit Augentrost – bewirkt Wunder als Augensalbe.
  • Wildrute: Hilft bei müden Augen.
  • Spitzwegerich: Schleim-, Gerbstoffe und Kieselsäure helfen gegen Augenentzündungen.
  • Fenchel: Wirkt entspannend und entstauend.
  • Tausendgüldenkraut: Reinigt die Bindehaut.
  • Ananas: Enthält viele Enzyme, wirkt entspannend nach Bildschirmarbeit.
  • Rosmarin: Wirkt reinigend und durchblutungsfördernd an den Augen.
 
GEHIRN
  • Linsen: Enthält Eiweiß, Kohlenhydrat und Lecithin. Kraftfutter für Gehirnzellen! 
  • Amaranth, Quinoa: Viel Eisen, stärkt Gedächtnis, verzögert das Altern.
  • Geflügel: Fette, pflanzliche Öle und Carnetin liefern Denkenergie.
  • Hafer: Höchster Energiespender fürs Gehirn. Phenolsäure fördert Gedächtnis.
  • Buchweizen: Aminosäuren Lysin, Arginin, Tryptophan und Lecithin machen potent und glücklicher.
  • Avocado: Nervenfett mit viel Vitamin B, gut bei Stress, Nervosität, Schlaflosigkeit.
  • Banane: Enthält Nervenhormone fürs Gehirn. Traubenzucker, Vitamine, Mineralstoffe für Energie.
  • Aprikose: Ideale Mineral-Spurenelement-Mischung fürs Gehirn.
  • Rosinen: Viel Energie aus Zucker (75 %).
  • Birne: Fördert Durchblutung, Zucker und hormonähnliche Substanzen kurbeln Gehirnleistung an.
  • Erbsen: Sehr viel Eiweiß für Gedächtnis und Konzentration.
  • Grüner Salat: Opiat-ähnliche Substanzen beruhigen das Nervensystem.
 
HAUT und HAARE
  • Kohlrabi: Enthält Vitamin C, Phosphor, Eisen. Baut das Blutbild auf, regeneriert Haut, Haare, Nägel.
  • Zwiebel: Stärkt durch Kalzium und Phosphor, Zähne, Knochen und Nägel.
  • Dinkel: Wirkt wärmend, fettend, liefert Kieselsäure für Haut, Haar und Nägel.
  • Gerste: Enthält Bioaktivstoffe wie Phenolsäure, Phytoöstrogene und Pyhtinsäure. Macht schön und vital.
  • Bohnenkraut: Reinigt den Körper, verfeinert das Hautbild.
  • Meerrettich: Sinigrin bildet Senföle, die durchbluten und desinfizieren. Regeneriert Haare, Haut, Nägel. Senföle regulieren Kapillargefäße, sorgen für optimale Durchblutung der Haut.
 
HERZ
  • Weißkohl: Viel Kalium und Eisen sind gut für Herz- und Kreislauf.
  • Brokkoli: Schützt vor Arteriosklerose und Herzinfarkt durch viel Kalzium, Eisen und Karotin.
  • Radieschen: Sulforafen schützt vor Herzinfarkt.
  • Doldengewächse: Viel Betacarotin schützt Zellen und Gefäße.
  • Karotte: Folsäure und Bioflavonoide schützen das Herz.
  • Fisch: Omega-3-Fettsäuren, die das Gefäßsystem vor Entzündungen und Verkalkungen schützen.
  • Zwiebeln: Flavonoide, Quercetin und Sulfite senken den Blutdruck und entlasten Herz- und Kreislauf.
  • Knoblauch: Erhöht die Durchblutung. Allicin beugt Schlaganfall vor.
  • Bärlauch: Wirkt blutreinigend.
  • Spargel: Enthält kreislaufaktive Elektrolyte. Asparagin schwemmt aus, entlastet Herz und Kreislauf.
  • Chicorée: Senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel, reinigt das Blut mit Herz-Kreislauf-Mineralien.
  • Olivenöl: Liefert reine Energie durch Carnetin. Senkt Cholesterin, hemmt Entzündungen.
  • Schwarzwurzel: Vitamine A, B1, B2, B3, C, Phosphor, Glykoside, Asparaginsäure halten das Gefäßsystem elastisch.
  • Kürbis: Wirkt mit viel Kieselsäure und Elektrolyten gegen hohen Blutdruck und Herzerkrankungen.
  • Kartoffel: Schützt vor Herzinfarkt, Schlaganfall. Entwässert, liefert viel Vitamin C fürs Gefäßsystem.
  • Paprika: Capsaicin und Bioflavone schützen Herz und Gefäße.
  • Tomate: Wirkt entwässernd und blutdrucksenkend.
  • Olive: Hochwertige Fettsäuren senken Cholesterinspiegel und Blutdruck.
  • Apfel: 300 Biostoffe und ätherische Öle schützen das gesamte Gefäßsystem.
  • Birne: Viel Vitamine und Spurenelemente stabilisieren den Kreislauf.
  • Johannisbeere: Höchste Konzentration an Mineralien sowie Vitamin C, B, D und E – gut für die Durchblutung. 
  • Himbeere: Wirkt wie natürliches Aspirin, stärkt die Abwehrkräfte.
  • Brombeere: Flavone wirken gefäßabdichtend, Kalium ist herzaktiv.
  • Holunder: Bindet Schwermetalle, verbessert die Durchblutung.
  • Pfirsich: Besonders viele Vitamine und Spurenelemente, Herzschutz!.
  • Süßkirsche: Bildet neues Blut durch Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor und Kieselsäure.
  • Rhabarber: Stärkt das Herz, senkt den Blutdruck. 
  • Grapefruit: Hat ein Spezialenzym gegen Gefäßverstopfung und Thrombose.
  • Shitake: Senkt Cholesterinspiegel.
  • Pflaume: Anthozyane schützen vor Thrombose.
  • Dattel: Reich an Eisen, Kalzium, Kalium. Senkt den Blutdruck, schützt vor Arteriosklerose.
  • Heidelbeeren: Blauer Farbstoff fördert die Blutbildung und die Elastizität der Gefäße.
  • Hafer: Hat viel gesättigte Fettsäuren für Herz-Kreislauf.
  • Mais: Reguliert die Blutgerinnung über Vitamin D und Vitamin K.
  • Soja: 40 % Eiweiß, 19 % Fett, ohne Cholesterin und viel Fettsäure können Lebenserwartung erhöhen.
 
KNOCHEN
  • Grünkohl: Enthält schwefelhaltige Substanzen und Vitamin-B-Formen (Frauenvitamine), wirksam gegen Osteoporose.
  • Okra: Super Kalziumspender, hilfreich gegen Osteoporose.
  • Hirse: Besonders gut für Kinder zur Stärkung der Zähne, der Knochen und des Wachstums.
  • Roggen: Kräftigt Gebiss, Knochen und Muskeln durch Aminosäuren. Hauptlieferant von Spurenelementen wie B-Vitaminen, Kalium, Magnesium, Mangan, Eisen und Zink.
  • Kefir: Natürliche Milchsäurebakterien entgiften den Darm. Freigesetztes Calcium baut Knochenmasse auf.
 
LEBER
  • Artischocke: Viel regeneratives Eiweiß. Folsäure und heilsame Falvone beugen Lebererkrankungen vor.
  • Rettichsaft: Regt den Gallefluss an, wirkt mit Raphanol, Senfölen und den Bitterstoffen antibiotisch.
  • Saathafer: Regeneriert die Leber über acht lebenswichtige Aminosäuren.
  • Bierhefe: Eine wichtige Vitamin-B-Quelle, mit Cholin und Inosit ein Fettkiller. Entgiftet die Leber.
  • Brunnenkresse: Senföle, Bitter- und Gerbstoffe verbessern Stoffwechsel der Galle, Leber und Nieren.
  • Löwenzahn: Inolin und Cholin senken Cholesterin und unterstützen die Leber in der Blutzuckersenkung.
  • Milch: Liefert wertvolles Kalzium und Eiweiß für die Abwehrkräfte der Leber.
  • Minze: Ätherische Öle regen den Gallefluss an, helfen bei Krämpfen.
  • Kaninchenfleisch: Entfettet die Leber.
  • Rind- und Kalbfleisch: Enthält Vitamin B, Eisen und hochwertiges Eiweiß. Wichtig für die Blutbildung.
 
NIEREN
  • Rote Beete: Regt die Zellatmung an, regenerieren so die Filterstationen.
  • Wirsingkohl: Chlorophyll schützt die Nieren.
  • Gurke: Viel Elektrolytwasser spült die Nieren.
  • Rettich: Wirkt antibiotisch. Seine Senföle helfen gegen Entzündungen.
  • Rotkraut: Hat viel wertvolle Aminosäuren und Eiweiß für die Nierenfilter.
  • Kohlrabi: Vitamin C schützt Nierenzellen, Eisen und Phosphor gibt Energie.
  • Sellerie: Psoralen (Biowirkstoff) schützt Niere vor Viren.
  • Sauerkraut: Hilft bei Entgiftung.
  • Buchweizen: Kittet Lecks in den Nierenfiltern, ist gut bei Eiweißverlust.
  • Petersilie: Ideale Mineralkombination zum Spülen der Niere.
 
DARM
  • Knollenfenchel: Athenol und Fenchon schützen die Darmschleimhaut.
  • Pastinake: Stimuliert die Verdauung.
  • Mango: Vitamin A, Lycopin und Falvone schützen die Darmschleimhaut.
  • Grünkern: Magnesium und Phosphor regulieren die Verdauung.
  • Dill: Lindert Verdauungsbeschwerden.
  • Soja: Antikrebswirkung durch Selen und Folsäure.
  • Kohl: Reinigt den Darm und schützt vor Krebs.
 
top

Vergessenes Gemüse – Zuckerwurzel, Guter Heinrich und Co

Von Mia Bruckner
 
Es ist kaum zu glauben, trotz der reichen Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten in unseren Supermärkten sinkt bei uns die Sortenvielfalt. Wir haben uns erkundigt, wo man (fast) vergessenes Gemüse finden kann und wieso man sich auf die Suche danach begeben sollte.
Welche Gemüsesorten fallen Ihnen spontan ein? Die meisten würden jetzt vermutlich mit Paradeiser, Paprika oder Zucchini antworten. Aber kennen Sie auch Pastinaken? Oder Mangold? Und wie sieht’s aus mit Topinambur, Guter Heinrich und Gartenmelde?
 
Die Gemüseabteilungen in unseren Supermärken bieten ein abwechslungsreiches Angebot aus aller Welt. Nichts desto trotz geht die landwirtschaftliche Kulturpflanzenvielfalt zunehmend zurück, seit Beginn des 20. Jahrhunderts bereits um drei Viertel! 90 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelernte stammen heute von nur noch knapp 100 der 4.800 bekannten Nutzpflanzen.
 
Die Gründe für den „Sortenschwund“ sind, wie könnte es anders sein, natürlich beim Menschen zu suchen, der vor mindestens 10.000 Jahren begann, in die Natur
einzugreifen, Pflanzen gezielt anzubauen, zu kreuzen, zu züchten.
 
Dadurch schuf er Kulturpflanzen, deren gesteigerte Erträge die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherte. Gleichzeitig wuchs die Biodiversität, weil immer mehr neue, lokal angepasste Sorten entstanden. Bis im 19. Jahrhundert die Sortenvielfalt anfing sich wieder zurück zu entwickeln. Einen bedeutenden Grund dafür lieferten die Seefahrer im 16. Jahrhundert: Sie brachten aus der „Neuen Welt“
Nutzpflanzen mit, die in Europa heimische Pflanzenarten zum Teil verdrängten. Hauptverantwortlich für den Sortenschwund ist allerdings die industrialisierte Landwirtschaft. In den 1930er Jahren begann der überregionale Saatguthandel, man beschränkte sich beim Anbauen auf wenige, vor allem kommerziell interessante, Arten. Lokalsorten wurden zunehmend verdrängt und Züchtungsexperimente mit weniger interessanten Nutzpflanzen vernachlässigt.
 
Paradeiser, Paprika, Zucchini – diese Antworten auf die Frage, welches Gemüse als erstes spontan einfällt, sind insofern interessant, als man in Europa diese heutzutage
so beliebten Gemüsesorten bis zur Neuzeit gar nicht kannte. Paradeiser und Paprika kamen mit den Eroberern im 16. Jahrhundert, genauso wie Mais, Bohnen, Kürbisse, Erdäpfel, Spinat und Sonnenblumen. Zucchini, und übrigens auch Brokkoli, werden überhaupt erst seit dem 20. Jahrhundert in Europa kultiviert. Davor gab es diverse Wurzelgemüse (Karotten, Pastinake, [Rote] Rüben, Sellerie, Zuckerwurz, Haferwurzel), Kohl- (Kohl, Kohlrabi), Blatt- (Mangold, Spinat, Gartenmelde, Portulak, Zichorie) und Zwiebelgemüse (Winterheckezwiebel, Zwiebel, Lauch, Knoblauch), Salat, Endivie und Hülsenfrüchte (Acker-, Augenbohne, Linse, Erbse, Kichererbse). Einige dieser alten Gemüsesorten wollen wir ihnen nun vorstellen. Wer danach Lust bekommt diese dann selbst auszuprobieren, findet unten weitere Infos.
 
Topinambur:
»Topi« ist ein wahrer Glücksfall nach einem opulenten Mahl – ein Digestif, gebrannt aus der Knolle der Topinambur.
Ansonsten kommt der Knolle, die nach dem dreißigjährigen Krieg langsam aber sicher von der Kartoffel verdrängt wurde, eine Außenseiterrolle zu.
Benannt ist sie nach dem indianischen Stamm der Topi in Nouvelle France, im heutigen Kanada. Sie wurde von Seefahrern, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts am französischen Hof weilten, nach Europa gebracht. Wie Steckrüben gedeiht auch sie am besten auf kargen Böden. Ihr Geschmack ähnelt einer Mischung aus Nuss und Artischocke. Die faustgroß werdende Knolle schimmert von Weiß bis Violett, sie ist ähnlich bizarr und schrumpelig geformt wie die des Ingwers. Die Blüten der Topinambur strahlen vom September bis in den Spätherbst in leuchtendem Sonnenblumengelb.
Topinambur enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, daneben bis zu 16 Prozent «Inulin«, ein Stoff, der – vom Körper in Fructose umgewandelt – die Insulinproduktion ankurbelt und den Appetit zügelt. Vor allem deshalb spielt Topinambur eine große Rolle in der Diätküche. Inulin belastet den Zuckerstoffwechsel kaum und fördert die Verdauung. Deshalb wird Topinambur auch die Schlankheitsknolle genannt.
 
Gartenmelde:
Wild wachsend findet man die Melde recht häufig. Sie wurde im antiken Griechenland als "Goldgemüse" bezeichnet. Auch im Mittelalter wurde sie in den Küchengärten kultiviert. Die Gartenmelde gibt es in verschiedenen Farben. Zu Goethes Zeiten galt Gartenmelde als der Vitamin-C-Spender schlechthin. Leider ist sie selten geworden.
Später wurde sie vom Spinat verdrängt. Dabei sind ihre Blätter viel schmackhafter, und sie kann frisch im Salat oder gedünstet gegessen werden.
Man kann sie als Salat essen oder verkochen. Melden sind reich an Mineralstoffen wie Magnesium und enthalten auch antioxidativ wirkende Farbstoffe.
Warm wird Melde ähnlich wie Spinat zubereitet. Da die Blätter zart sind, ist ein Menü mit diesem Gemüse auch im Handumdrehen fertig.
 
Zuckerwurzel:
Die ursprüngliche Heimat der Zuckerwurzel ist vermutlich Südrussland. Zu Shakespeares Zeiten war das Wurzelgemüse in England besonders beliebt. Ein Schlemmerrezept für Skirret Pie aus dieser Zeit verlangt, dass die gekochten Wurzeln in mit Salz, Ingwer, Zimt und Muskat gewürztem Eiweiß gewendet, dann zusammen mit geschälten Maronen und hart gekochten Eiern in einer geschlossenen Pfanne gebacken wird.
 
Die Zuckerwurzel wirkt gut für den Magen, anregend auf alle Verdauungsdrüsen und ist leicht harntreibend. Man kann sie roh oder gekocht essen. Zuckerwurzeln lassen sich ähnlich zubereiten wie Pastinaken, an deren Geschmack sie auch erinnern, wobei sie aber viel zarter sind.
 
Kerbelrübe:
Als Wildpflanze findet man sie in Ostösterreich noch häufig. Ein bisschen Vorsicht ist beim Sammeln geboten, da die Pflanze dem giftigen Schierling ähnlich ist, der allerdings keine knollige Wurzel hat. Obwohl die Kerbelrübe ein sehr geschätztes Gemüse für Feinschmecker ist, trifft man sie selten in den Gärten.
 
Ihren vollen Geschmack entfaltet die Kerbelrübe im Dezember, sie ist also ein optimales Wintergemüse. Die Rüben werden gekocht und nach dem Auskühlen geschält, indem man sie wie Mandeln aus der Schale drückt.
 
In Butter gedünstet oder mit einer Sauce serviert, schmecken die Kerbelrüben hervorragend. Sie ähnelt geschmacklich ein wenig der Maroni, ein wenig der Kartoffel und ist eiweiß- und stärkereich.
 
Guter Heinrich:
Den Guten Heinrich kann man heute noch als "Dorfpflanze" längs der Häuser finden. er ist mit bescheidenen Plätzen zufrieden und lässt sich leicht kultivieren.
 
Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthält er Seifenstoffe. Innerlich angewandt haben sie eine positive Wirkung bei Verschleimung der Atemwege aber auch Hautkrankheiten. Äußerlich angewandt, zum Beispiel als Breiumschlag helfen Saponine bei chronischen Hautkrankheiten.
 
Die Blätter und Stängel des Guten Heinrich können wie Spinat zubereitet werden. In Frankreich und in Italien gibt man die gekochten Blätter zu Gnocchi- Teig. Die Samen sind sehr eiweißreich und wurden früher statt Mehl zu Brei verkocht. Dazu muss man sie allerdings vorher aufkochen und das Kochwasser entfernen.
 
 
Altes Gemüse zum Erleben
Der Verein Arche Noah, Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung, setzt sich seit über 15 Jahren in Österreich und Deutschland für den Erhalt alter Kulturpflanzen ein.
Schaugarten mit Saatgutverkauf in Schiltern, Niederösterreich.
 
Öffnungszeiten: 8. 4. bis 17. 10. 2010, Dienstag bis Freitag
10 bis 16 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 10 bis 18 Uhr
 
top

Können wir uns gesunde Ernährung noch leisten? 

"Gesunde Ernährung ist teuer." Mit diesem Vorurteil will der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs endgültig aufräumen und zeigt auf, wie auch bei knappem Budget ein ausgewogener Essalltag gelingt. 
 
 
"Gesundes Essen kann ich mir nicht leisten!"
Es stimmt schon: Täglich mehrere Stück Spezialgebäck für den Herrn Sohn, das Töchterchen stirbt für Flugmangos, die bessere Hälfte isst jahrein, jahraus Erdbeeren und für die eigene Wenigkeit dürfen es nur feinste, direkt gepresste Säfte sein – das geht ins Geld. Andere greifen lieber zu Semmeln und Limo, weil sie so billig über die Runden kommen. Zwischen der beschriebenen elitären Lebensmittelwahl und billigem Junkfood ist aber noch ausreichend Platz für eine vielseitige, nährstoffreiche und dennoch preisbewusste Lebensmittelwahl. Mit einem 2 kg-Sack Kartoffeln, der beispielsweise schon um weniger als einen Euro zu haben ist, wird eine vierköpfige Familie nicht nur satt, es wandern auch jede Menge Nährstoffe in die Mägen ohne das Kalorienkonto zu überziehen. Das geschälte, gestiftelte und vorfrittierte Pendant aus dem Tiefkühlfach wartet hingegen beim sechsfachen Preis mit dem vierfachen Kaloriengehalt auf.
 
Die Tabelle zeigt, dass eine vierköpfige Familie bei der Umstellung von "gängigen" auf "bewusste" Gerichte alleine bei der täglichen Hauptmahlzeit hierzulande fast ein Drittel der Lebensmittelkosten sparen kann.
 
Tabelle: Lebensmittelausgaben für die Hauptmahlzeiten einer Woche in einem 4 Personen-Haushalt (Einkauf beim Diskonter bzw. Fast Food-Lokal)
  gängig Ausgaben*'
in Euro
bewusst
Ausgaben*
in Euro
Montag Spaghetti Carbonara 4,50 Spagh. Bolognese + Karotte 3,60
Dienstag Reisfleisch 5,80 Risotto mit Champignons 2,50
Mittwoch Bratwurst mit Kartoffelpüree 4,50 Spinat/Spiegelei/Kartoffeln 3,40
Donnerstag Döner-Kebap 12,00 Döner vegetarisch (Schafkäse) 10,00
Freitag Geb. Fisch/ Kartoffelmayo-Salat 12,50 Seelachs/Kartoffeln/Erbsen 5,80
Samstag Gulasch 4,70 Chili con Carne 5,80
Sonntag Schnitzel/Pommes (TK) 7,80 Hühnerbrust/Mais/Reis 6,40
  Summe Lebensmittelkosten 51,80 Summe Lebensmittelkosten 37,50
 
 
 *Würzzutaten wurden nicht mitberechnet
 
Handwerker lieben Leberkäse, Manager greifen zu Obst
Die letzte Zeile am Lohnzettel beeinflusst die Ernährungsweise. Menschen mit geringem Einkommen essen mehr Fett, Zucker, Weißbrot sowie Fleisch/Wurstwaren und konsumieren drei bis viermal mehr Softdrinks und Fast Food. In den höheren Einkommensschichten werden hingegen mehr Obst, Fisch und Milchprodukte gegessen. Gesund Essen ist aber keine Frage des Geldes. Vielmehr zeigen Untersuchungen, dass Berufschulabsolventen weit weniger gesundheitsbewusst handeln als Akademiker. Sie machen sich daher auch seltener Gedanken über gesunde Ernährung. Darum wundert es nicht, dass sich die soziale Trennlinie zu einkommensstarken Schichten weniger in Unterernährung manifestiert als in Fettleibigkeit bei gleichzeitiger Mangelernährung: Sozial schwache Schichten gehen in die Breite und haben gleichzeitig die größten Defizite bei Vitaminen und Mineralstoffen.
 
Empfehlungen helfen sparen
International liegen mehrere, teils widersprüchliche Studien vor, die die Lebensmittelkosten anhand des erfassten Verzehrs aufzeigen. Zwei Arbeiten aus den USA und Frankreich bezogen die Lebensmittelkosten auf die Energiedichte. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Kosten umso niedriger sind, je mehr Energie durch Süßigkeiten, Fette und Backwaren aufgenommen wird. Demgegenüber war eine Ernährung mit fettarmem Fleisch, Obst und Gemüse mit höheren Kosten verbunden. Das ist nicht weiter erstaunlich, da die zuletzt beschriebene Ernährungsweise im Üblichen mit einer geringeren Kalorienaufnahme einhergeht. Man muss also mengenmäßig mehr essen, um auf dieselbe Kalorienzufuhr zu kommen. Der Haken an den Ergebnissen: der Körper braucht eine Fülle von verschiedenen Nährstoffen und nicht bloß leere, billige Energie.
Eine deutsche Studie aus 2008, die der Frage nachging, ob gesunde Ernährung tatsächlich teurer sei als eine in Deutschland übliche, kommt zu gegensätzlichem Ergebnis: Wer sich an den Empfehlungen der Ernährungswissenschaft orientiert, hat am Ende des Monats mehr am Konto als der Süßigkeiten- und Fleischtiger. Demnach liegt es nicht nur am Geld, dass viele Konsumenten gesunder Ernährung die kalte Schulter zeigen.
  
Der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs gibt Tipps, wie beim Essen der Geldbeutel geschont werden kann:
  
Verzetteln Sie sich!
Schreiben Sie zu Hause einen Wochenspeiseplan und einen dazu gehörigen Einkaufszettel. So besteht keine Gefahr, Dinge zu kaufen, die nicht gebraucht werden und schließlich verderben.
 
Nicht mit leerem Magen einkaufen gehen!
Ein knurrender Magen macht "anfällig" für teure Impulskäufe im Snack- und Feinkostbereich.
 
Saisonal und regional kaufen!
Heimisches Obst und Gemüse der Saison ist günstiger als weit gereistes.
 
Lassen Sie Hülsenfrüchte in Ihre Küche einziehen!
Linsen, Bohnen, Erbsen sind kostengünstig, strotzen nur so vor Nährstoffen und können zu warmen Ragouts wie auch herrlichen Salaten verarbeitet werden.
 
Seien Sie kreativ!
Restl-Essen muss nicht Eintopf oder Grenadiermarsch sein. Bleibt bei einer warmen Mahlzeit Fleisch über, kann es tags darauf als "Salatgarnitur" verwendet werden.
 
Werden Sie zum Schnäppchen-Jäger!
Ein Preisvergleich lohnt sich immer. Kurz vor Geschäftsschluss gibt es auch immer Angebote im Frischebereich, z. B. bei Brot und Gebäck.
 
Selber Kochen – nicht nur Geld, auch Zeit sparen!
Grundnahrungsmittel sind meist billig und nährstoffreich. Kluge Köpfe wählen Zubereitungen mit geringem Zeitaufwand. Während die halbierten Erdäpfel im Rohr mit ein paar Scheiben Kürbis ganz ohne Aufsicht vor sich hin braten, kann man sich anderen Dingen widmen.
top
Grenzenlose Leichtigkeit

Ströck Balance - Brot für Diabetiker 

Erhöhte Blutzuckerwerte und die Diagnose „Alters-Diabetes“ zwingen zahlreiche Menschen zu einer Lebensumstellung: Ernährung ändern, mit Sport beginnen, Rauchen einstellen und abnehmen. Ernährungsgewohnheiten umzustellen fällt vielen besonders schwer. Das neue Ströck „well balanced“ - Diabetikerbrot - ist speziell auf diese Bedürfnisse zugeschnitten und hilft mit, den Blutzucker in Balance zu halten.
 
Lassen Sie sich von Ströck zum Brotgenuss „verlighten“. Auf Basis moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelte Ströck in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschafterinnen ein spezielles Brot, mit dem Diabetes rechtzeitig der Kampf angesagt wird. Die Rezeptur des „well balanced“-Brotes setzt auf Vollkornmehle aus Dinkel, Roggen und Einkorn. Einzigartig und daher besonders wirksam macht das Brot eine spezielle Zuckerrüben-Faser. Deren lösliche Ballaststoffe sorgen dafür, dass die Kohlenhydrate aus dem Dünndarm nur langsam ins Blut „tröpfeln“. Außerdem bleibt das Brot besonders lange saftig.
 
Mit einem Viertel weniger Kalorien als zum Beispiel herkömmliches Mischbrot schmeichelt das Ströck „well balanced“-Brot auch der Taille und hilft beim Abnehmen. Vorausgesetzt, es wird mit magerem Schinken anstelle von Salami belegt und nicht fingerdick mit Butter bestrichen.
 
Übrigens: Nicht nur Diabetiker profitieren vom Genuss des „well balanced“-Brotes von Ströck!
 
Sorgen Sie vor, Sie haben es selbst in der Hand
Neun von zehn Typ 2-Diabetes-Fällen gehen auf das Konto von Übergewicht. Denn mehr Körperfett bedeutet auch einen Mehrbedarf an Insulin. Das überfordert mit den Jahren die Bauchspeicheldrüse, wo das Insulin produziert wird. Abnehmen bedeutet also für die Bauchspeicheldrüse eine regelrechte Erholungskur. Wird der Zeiger der Waage in den grünen Bereich gebracht, verbessern sich alleine dadurch die Blutzuckerwerte und Diabetes kann vermieden werden.
 
Volles Korn unterstützt Sie bei Ihren Bemühungen zu gesünderer Lebensweise
Ausschließlich Kohlenhydrate erhöhen den Blutzuckerspiegel. Dennoch haben sie mittlerweile auch in der Diabetes-Ernährung ihren erwünschten Platz. Empfohlen werden solche Kohlenhydrate, die den Blutzucker möglichst langsam und flach ansteigen lassen. Ein gutes Mittel gegen Achterbahnfahrten des Blutzuckers sind volle Körner in Brot, Müsli und anderen Getreideprodukten.
 
 
 
 
Sie haben die so wichtigen Ballaststoffe mit im Gepäck
Ballaststoffe arbeiten in unserem Körper eine lange Liste an Wohlfühlaufgaben ab. Unlösliche Vertreter „beschäftigen“ Magen und Darm besonders lange, weshalb diese erst nach Stunden Nachschub fordern. Lösliche verlangsamen im Darm die Aufnahme der Kohlenhydrate ins Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt sachte und kontinuierlich an, wodurch der Insulinhaushalt in Balance gehalten wird. Weiterer Vorteil der löslichen Ballaststoffe: sie halten den Cholesterinspiegel im grünen Bereich.
 
  

Beginnen Sie noch heute mit Ihrem neuen Leben! 

  • Sollgewicht halten bzw. anstreben
    Je weniger Fett sich um Bauch und Hüfte anlagert, desto besser kann Insulin wirken. 
  • Ballaststoffreich essen
    Neben dem „well balanced“-Brot von Ströck helfen auch Erbsen, Linsen, Bohnen und Obst mit ihren löslichen Ballaststoffen den Blutzucker stabil zu halten. Gönnen Sie Ihrem Körper diese Helden möglichst oft. 
  • Aktiv werden
    Bewegung fördert die Aufnahme des Zuckers in die Muskeln. Das senkt den Blutzuckerwert und der Körper muss weniger Insulin herstellen. 
  • Nichtraucher bleiben bzw. werden
    Beim rauchenden Diabetiker addieren sich die Risiken für die Blutgefäße. Nichtrauchen lässt auch die Arterien aufatmen. 
  • Blutzucker laufend messen
    Wer regelmäßig die Konzentration von Zucker in Blut und Harn misst, lernt seinen Körper noch besser kennen und kann entsprechend gegensteuern.
  •  Diabetiker-Ausweis nicht vergessen
    Dieser Pass erleichtert Erste Hilfe-Maßnahmen im Fall des Falles. 
  • Vorsorge à la Ströck
    Ströck unterstützt die Diabetes Initiative Österreich und leistet damit einen Beitrag zur Diabetesvorsorge in Österreich.
Mehr Informationen finden Sie HIER
  
TIPP:
Fragen Sie in den STRÖCK-Filialen nach dem Informationsfolder „well balanced“ oder informieren Sie sich auf der Homepage unter www.stroeck.at
 
DAS „WELL BALANCED“- DIABETIKERBROT“ IST IN ALLEN STRÖCK-FILIALEN SOWIE BEI MERKUR ERHÄLTLICH.
top
Schätzhilfe für Speisen im Restaurant

Auswärts-Essen leicht gemacht 

Menschen mit Diabetes haben es oft nicht leicht – besonders wenn sie am Anfang ihrer Karriere stehen. Gerade hat man gelernt, wie und wovon man sich ernähren sollte, doch das ist zu Hause wesentlich einfacher.
 
Da hat man meist eine Waage oder im Idealfall sogar eine, die Broteinheiten (BE) ausrechnen kann. Doch was tut man unterwegs? Bei einer Einladung in ein Lokal oder zu Freunden?
 
Wir haben eine Liste zusammengestellt, die - wohlgemerkt – eine Schätzhilfe für´s Essen außerhalb der eigenen vier Wände sein soll. Kopieren und drucken Sie sich diese Liste aus, zusammengefaltet passt sie bestimmt in ihre Geldbörse. Klicken Sie HIER
 
 
top

top

Vronis Feinstes

Diabetesgerechte Rezepte ausprobiert von Veronika Rehak
 
Kochen ist in aller Munde und liegt voll im Trend. Im Fernsehen jagt eine Kochsendung die nächste. Diabetes Austria steht dem in nichts nach.
Hier finden Sie Rezepte FÜR Diabetiker. VON einer Diabetikerin, die rühren als Meditation, Gemüse schnippeln als Entspannung und Rezepte sammeln als ihr Hobby sieht.
 
Apfelmustorte Lachs auf Gurkenbett
Asiatische Gurken Joghurtsuppe Lauchkarottensuppe thailändische Art
Bratapfelmuffins Leichter, sommerlicher Spaghettisalat
Beerenpunsch und Glühwein Linsensuppe mit Croutons
Erdbeer Joghurt Torte Pangasiusfilet auf Senfgemuese und Kartoffeln
Erdbeerschaumtörtchen Pute mit Curry Joghurtkruste-Karotten-Kohlrabigemüse
Früchtebrot Schinkenfleckerln „modern“
Himbeertopfenroulade Selchkäseknöderl auf Blattsalat
Hähnchenbrustfilet mit Zucchinigemüse und Reis Szegediner Krautsuppe
Italienisches Gemüserisotto mit Joghurt Thunfisch Fisolen Pasta
Kaiserschmarren Tomaten-Schafkäse-Basilikum Omelett
Karottennudeln mit Kürbiskern-Basilikumpestof Tomatencremesuppe
Weihnachtsgebäck Weißer Spargel mit Nudeln
Kürbisauflauf  

______________________________________

Winterzeit ist Rübenzeit. Es gibt sie in rund und länglich, genießbar mit Schale und ohne, in gelb und orange und eben auch in rot. Rote Rüben einmal anders…farbenfroh und g`sund – Winterspargel oder auch Schwarzwurzeln einmal nicht im Salat! 

Rote Rüben Knöderl mit Schwarzwurzelragout 

4 Portionen 310 kcal/ ca. 2,5 BE
 
Zutaten:
Knöderl:
300 g rote Rüben
100 g Semmelwürfel
2 Eier
60 g fettarmer geriebener Käse
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer
 
Ragout:
500 g Schwarzwurzeln
100 ml Cremefine
4 kleine Schalotten
1 TL Olivenöl
Wasser, Salz, Pfeffer
 
Zubereitung:
Rote Rüben schälen und in etwas Salzwasser weich kochen. Wasser abgießen und pürieren.
Semmelwürfel, Eier, Käse, Mehl und rote Rübenpüree mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
8 Knöderln formen und in Salzwasser köcheln.
 
Schwarzwurzeln schälen und in Essigwasser legen damit sich das Gemüse nicht verfärbt. Schalotten klein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Schwarzwurzeln klein schneiden und mit Wasser und Cremefine weichdünsten. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Die Knöderln schauen besonders schön aus, weil sie außen hellrosa sind und innen pink! 

Guten Appetit!

 
top
Mit LOGI-Essen können Diabetiker mitunter ganz auf Medikamente verzichten

Abnehmen beim Satt-Essen

Von Peter P. Hopfinger

In der deutschen Reha-Klinik Überruh (www.rehaklinik-ueberruh.de) im Allgäu geht der engagierte Mediziner Dr. Peter Heilmeyer ungewöhnliche Wege. Er lässt seine Diabetes-Patienten essen, soviel sie wollen. Die Effekte sind erstaunlich: die Patienten nehmen ab und brauchen mitunter gar keine Medikamente mehr. Der Trick dahinter ist logisch. Die Patienten ernähren sich nach der LOGI-Methode.

Typ-2-Diabetiker kennen die Situation. Beim Gespräch mit der Ernährungsberaterin betont die engagierte Lebenshelferin: „Essen S´ mehr Kohlenhydrate! Kein Fleisch, keine Wurst, keinen Käse – das ist alles viel zu fett.“
Monate später Patient und Beraterin treffen einander wieder. Der Patient hat einige Kilos zugenommen und versteht die Welt nicht mehr: „Aber ich hab mich doch strikt an Ihre Anweisungen gehalten.“ Die Ernährungsberaterin nickt gottergeben, denkt bei sich: „Ja, ja, das sagen sie alle.“ Und kommt niemals auf die Idee, dass 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate in der Ernährung noch niemanden schlanker gemacht haben.

Die Reha-Klinik Überruh liegt wunderschön im Allgäu in der Nähe von Kempten. Isny heißt der nächste Ort. Wald wohin das Auge blickt, ausgezeichnet die Luftqualität – es gibt keinen Durchzugsverkehr – weshalb Überruh vor knapp 100 Jahren als Rehabilitationszentrum für Tuberkulose-Kranke gebaut wurde. Die durften (oder mussten) oft monatelang in dieser idyllischen Landschaft verbringen, wurden oft stundenlang warm eingepackt auf Holzpritschen gelegt und durften sich nicht bewegen.

Doch das ist längst Geschichte. Längst kann die Tuberkulose medikamentös behandelt werden und ist in unseren Breitengraden so gut wie kein Thema mehr.
Auch in Überruh – der Name bedeutet übrigens „Über dem Rauhen“, weil die Klinik auf 800 Meter Seehöhe liegt und den Raureif unter sich lässt – überlegte man sich Neues.

Anfang der 70er-Jahre wurde renoviert und man begann, Reha-Programme für die mittlerweile stattliche Anzahl von Erkrankungen des Bewegungsapparates zu entwickeln. Kreuzschmerzen, Nackenbeschwerden, Bandscheibenvorfall und vieles mehr begann die Mediziner zu beschäftigen.

Anfang der Neunziger-Jahre wurde Dr. Peter Heilmeyer zum medizinischen Leiter der Klinik bestellt und damit begann eine schlicht sensationelle Entwicklung. Denn Heilmeyer stellte eines Tages bei sich selbst beginnendes Übergewicht fest, kontrollierte seine eigenen Parameter wie Cholesterin und Trigliceride und beschloss: „Da muss was geschehen.“

Er bekam amerikanische Studien in die Hand und fast zeitgleich begann auch in Deutschland der Ernährungswissenschafter Dr. Nikolai Worm (www.logi-methode.de) seine Methode des Low Glycemic Index (= Niedriger glykämischer Index) zu propagieren.

Das Prinzip ist LOGIsch: Hunderttausende wenn nicht Millionen Jahre hat es gedauert, bis sich unser Verdauungsapparat entwickelt hat. Was haben wir und unsere Vorfahren gegessen? Alles, was sie als Jäger und Sammler erbeuten konnten. Also: sie jagten Wild und Fische und fanden als Sammler Beeren, wilde Früchte, Pilze und Wurzeln. Erst vor etwa 10.000 Jahren wurden die ersten Menschen sesshaft und begannen Getreide anzubauen. Die Geburtsstunde der hochprozentigen Kohlenhydrate war gekommen. Noch immer war das keine Gefahr für die Menschheit. Dafür sorgten Kriege, Missernten und auch die Tatsachen, dass Kohlenhydrat-Bomben wie Kartoffeln und Reis nur in den noch weit entfernten Ländern Asiens und Amerikas wuchsen.
Heute werden wir mit Kohlenhydraten überfüttert. An jeder Ecke ein Bäcker, an jeder zweiten ein Döner- oder Würstelstand. Weckerln und Semmeln und Pommes Frites und Nudeln in riesigen Mengen bei fast jeder Mahlzeit, die man bestellt. Nicht zu vergessen Reis, der – weil billig – auch bei asiatischen Restaurant in Unmengen zur Hauptmahlzeit serviert wird oder – besonders gemein – beim an sich gesunden Fischgericht Sushi zusätzlich mit Zucker gekocht wird.

 

„Kohlenhydrate machen uns dick und bescheren uns katastrophale Blutwerte“ weiß Dr. Peter Heilmeyer und ergänzt: „Wir wissen auch, dass Übergewicht für einen Großteil der Probleme des Bewegungsapparates zuständig ist.“

Jedenfalls begann Dr. Heilmeyer die neu entwickelte Logi-Methode an sich selbst zu probieren und stellte bald fest: wenn ich mich wie ein Neandertaler ernähre und dazu ausreichend bewege, verliere ich nicht nur Gewicht, sondern auch meine Trigliceride sinken und das Verhältnis zwischen gutem und schlechtem Cholesterin wird wieder so wie es sein soll. Außerdem stellte er folgende für jeden nachvollziehbare Parameter für zuviele Kohlenhydrate im Essen auf.

Zu viele Kohlenhydrate – woran man´s merkt:

• Müdigkeit – 30 bis 45 Minuten nach der Mahlzeit
• Sättigung hält nur zwei bis drei Stunden
• Danach Süß- oder Heißhunger-Attacken
• Stimmungsschwankungen entsprechend dem BZ-Verlauf
• Bedrüfnis nach Kaffee und/oder Zigaretten

Von diesen Erkenntnissen bis zur Umsetzung in der Klinik war der Weg nicht mehr sehr weit. Heilmeyer: „Ich hatte das Riesenglück, mit unserer Klinik in keiner der deutschen Diabetesgesellschaften Mitglied zu sein. Die hätten das nie erlaubt.“ Dazu kam noch, dass der Eigentümer der Reha-Klinik Überruh – die deutsche Rentenversicherung – durchaus an dem interessiert war, was Dr. Heilmeyer in Aussicht stellen konnte: Einsparungen bei den Diabetes-Medikamenten.

Man ließ also Dr. Heilmeyer nicht nur gewähren, sondern unterstützte ihn sogar mit Forschungsgeldern, die zumindest eine Mini-Studie mit 45 von Heilmeyers Reha-Patienten ermöglichte. Das wenig erstaunliche Ergebnis: die Hälfte der bereits als Diabetiker diagnostizierten Patienten konnte komplett auf ihre Medikamente verzichten, die andere Hälfte konnte ihre Dosis halbieren. Gesamteinsparung: 75 Prozent!

„Da störte es auch nicht, dass die einzelne LOGI-Mahlzeit um rund 40 Cent teurer war, als die Normalkost“, erinnert sich Dr. Heilmeyer und ergänzt: „Und anders als bei all den bisher propagierten fettarmen Diäten kann sich mit LOGI jeder sattessen.“

Nachsatz: „Allerdings gibt es unter LOGI keine Heißhunger-Attacken und unsere Klienten pendeln sich ganz automatisch bei einer Kalorienaufnahme von 1600 bis 1800 kcal pro Tag ein.“

Ich habe das kurze Vergnügen eineinhalb Tage in Überruh zu verbringen und dabei Gelegenheit nicht nur das ausgezeichnete LOGI-Buffet bei drei Mahlzeiten zu verkosten, sondern auch mit Kur-Gästen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Zunächst ein Blick auf das kulinarische Angebot:
Abends: Salate, Putenwurst und Käse, natürlich auch Vollkornbrot und Aufstriche
Morgens: Frisches Joghurt mit verschiedenen Früchten aber ohne Zucker, Obst, aber auch geraspelter Apfel und Birne, Nüsse und dazu Tee oder Kaffee
Mittags: Kurz gebratenes Lachsfilet mit Spinat und gratinierten Paradeisern, davor eine Erbsensuppe und dazu Salat.

„Es geht bei uns weder darum Kalorien zu zählen oder irgend etwas Besonderes zu essen,“ erklärt Dr. Heilmeyer, „sondern nur darum unnötige Kalorien und überzählige Kohlenhydrate weg zu lassen. Das erklären wir den Patienten natürlich auch in unseren Kursen.“

Ein besonderes Beispiel ist der 56jährige Bankmanager Gerhard M. Er wurde vor einigen Jahren mit 128 Kilo Lebendgewicht und Verdacht auf Schlaganfall ins Spital eingeliefert, lag vier Tage in der Intensivstation und hatte Blutzuckerwerte zwischen 180 und 190 – trotz Tabletten. Über Umwege fand er nach Überruh zu Dr. Heilmeyer und verschrieb sich der LOGI-Methode so konsequent, dass er seit rund eineinhalb Jahren kein einziges Stück Brot, keine Nudeln und keine Kartoffeln gegessen hat. Auch auf Torten und Kuchen verzichtet er, hat aber dafür in 70prozentiger Bitterschokolade einen guten Ausgleich gefunden und geht vier Mal pro Woche nordisch Walken. Die medizinischen Fakten geben ihm Recht: er hat 23 Kilo abgenommen, einen Durchschnitts-BZ-Wert von 113 mg/dl und nimmt KEINE Pulver mehr. Jetzt kommt Gerhard M. jedes Jahr auf eine Woche nach Überruh, macht sich den Kopf frei, walkt durch die Waldlandschaft und fühlt sich wohl.

Saim, 47 und Hacer, 45, Öztürk arbeiten beide in einer Halbleiter-Firma. Saim ist erblich vorbelastet. Schon seine Mutter hatte Diabetes und er selbst wurde vor sieben Jahren als Diabetiker Typ 2 diagnostiziert. Sein Hausarzt verschrieb ihm zunächst Metformin, schraubte im Lauf der Jahre die Dosis auf 3 x 1000 mg täglich und meinte, als Saim seinen HbA1c von 8,2 Prozent nicht runterbrachte: „Jetzt müssen wir wohl mit Insulinspritzen anfangen.“
Saim schaffte es, gemeinsam mit Ehefrau Hacer nach Überruh zu kommen und machte dort die Erfahrung seines Lebens. Nach zwei Tagen LOGI nahm man ihm die Insulinspritze weg und kurz darauf reduzierte man die Metformin-Dosis von 3 x 1000 mg auf gerade einmal 2 x 500 mg pro Tag. Dazu verbesserte sich sein HbA1c schlagartig um einen ganzen Prozentpunkt. Saim: „Es schmeckt gut, ich kann essen soviel ich will und ich bin froh, dass meine Frau mit mir hier ist, denn so kann auch sie sehen, wie leicht es ist, auch zu Hause so zu essen.“

Auch bei Matthias F., 48, wurde bereits vor zweieinhalb Jahren Diabetes festgestellt. Nachdem er eine Zeitlang Metformin bekommen hatte, ließen sich damit die Blutzucker-Werte, die zwischen 150 und 300 mg/dl lagen, nicht mehr in den Griff bekommen. Die Lösung des Hausarztes: „Na da werden wir wohl ums Insulin nicht herumkommen.“ Matthias kam herum. Er checkte in Überruh ein.

Am zweiten Tag nahm man ihm die Pulver weg – nicht nur das Metformin, sondern auch die Blutdruck-Pillen. Die Zuckerwerte pendelten sich zwischen 98 und 135 ein und das Essen schmeckt. Matthias: „Ich esse hier oft mehr als zu Hause, aber eben anders.“ Schwierigkeiten sieht er nur beim Essen im Gasthaus. „Dort muss man sich durchsetzen und darauf bestehen, dass man keine Pommes oder Reis will. Zu Hause, bei meiner Familie wird das kein Problem sein.“

Insgesamt erstaunt mich der Optimismus der Patienten, die ich hier kennen lerne. Während anderswo gejammert wird, wie langweilig das Essen ist, oder wie wenig, sehe ich hier rundum zufriedene Gesichter. Und auch die Aussicht, das neu erworbene Wissen mit nach Hause zu nehmen, wird hier wesentlich positiver gesehen, als in vergleichbaren Kliniken, wo man sich vorm Kalorienzählen oder den verschiedenen Speisen, die dann in einer Familie zubereitet werden sollen, fürchtet.

Aktuelle Listen zum Glykämischen Index bzw. zu Kohlenhydraten finden Sie bei
www.logi-methode.de oder auch bei www.menshealth.de

top
Was ist Diabetes?
Definition (pdf)
Spätschäden (pdf)

100 Fragen & Antworten

Fragen Sie die Experten

Diabetes Notfallanhänger

Medienberichte, Lob und Anerkennung




Impressum und Kontakt
AGBs

 

WebSpeech SDK

Mitglied bei


Get Adobe Reader


webdesign by rhc