Diabetes Austria
Blutdruck
Blopress®

Candesartan versus Losartan - Medizinisch und gesundheitsökonomisch betrachtet

Wie der Vergleich zwischen Candesartan (z.B. Blopress) und Losartan (z.B. Cosaar) zeigt, ist Blutdruckmittel nicht gleich Blutdruckmittel.
 
Antihypertensive Wirkung: Candesartan wirkt signifikant stärker blutdrucksenkend als Losartan. Dieses Ergebnis nahezu aller bisher publizierten Vergleichsstudien wird nun durch eine Metaanalyse1 bestätigt. Sowohl in niedriger Dosis (Candesartan 4 und 8 mg vs. Losartan 25 und 50 mg) als auch in hoher Dosis (Candesartan 12, 16 und 32 mg vs. Losartan 100 mg) konnte mit Candesartan eine stärkere Senkung sowohl des systolischen als auch des diastolischen Blutdrucks erzielt werden als mit Losartan.
 
Reduktion des kardiovaskulären Risikos: Candesartan senkt auch das kardiovaskuläre Risiko (z.B. Herzinfarkt) von Hypertoniepatienten im Vergleich zu Losarten um 14 % (Real-Life-Studie2).
 
Gesundheitskosten: Die Verschreibung von Candesartan ist nicht nur medizinisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll, wie eine pharmakoökonomische Analyse der Real-Life-Daten3 zeigt:
 
Eine pharmakoökonomische Analyse der Daten der Real-Life- Studie hat zum Ergebnis, dass in Schweden eine Hypertonietherapie mit Losartan über einen Zeitraum von neun Jahren um rund 1.075 Euro höhere Gesundheitskosten verursacht als eine Therapie mit Candesartan. Candesartan reduziert die Gesundheitskosten selbst dann, wenn der Preis für Losartan um 70% gesenkt wird.
 
1. Meredith P.A. et al., J Hum Hypertens 2009 (17. Dezember); doi: 10.1038/jhh.2009.99
2. Kjeldsen S.E. et al., J Hum Hypertens 2009; 24:263-273
3. Henriksson M. et al., J Hum Hypertens 2010 (8. April), doi:10.1038/jhh.2010.36
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ÖKO-TEST 2010:

BOSO schneidet hervorragend bei den Blutdruckmessgeräten ab

Das aktuelle Testergebnis von Öko-Test bestätigt den hohen qualitativen Standard der boso-Blutdruckmessgeräte.
 
15 verschiedene Blutdruckmessgeräte, und im Speziellen die dazugehörenden Manschetten, wurden getestet: Nur fünf bekamen ein Gesamturteil von sehr gut oder gut. Der Rest schnitt befriedigend bis mangelhaft ab. Boso konnte sich mit beiden getesteten Geräten (boso-Medicus Family und boso-Medistar S) einen Platz am Podest sichern.
 
Der Praxistest:
Zwei Teilergebnisse des Tests (Blutdruckmessung und Handhabung) wurden im Testergebnis „Praxisprüfung“ zusammengefasst. Hier schnitten beide boso-Geräte ausgezeichnet ab.
 
Die Schadstoffe:
Der zweite Teil des Tests legte sein Augenmerk auf das Material der Manschetten. Enthält die Manschette problematische Inhaltsstoffe, beispielsweise bedenkliche Weichmacher oder phosphororganische Verbindungen? Auch hier konnten die boso-Geräte die Mitbewerber hinter sich lassen.
 
 
 
 
 
boso - die Marke der Testsieger
 
Blutdruckmessgeräte von boso stehen für höchste Präzision und Zuverlässigkeit. Darauf vertrauen auch 77% aller deutschen Ärzte*. Bei den Selbstmessgeräten kürte die Stiftung Warentest sowohl für Oberarm- als auch für Handgelenksgeräte boso zum Testsieger.
 
Ein Ergebnis, das für boso spricht – und für Ihre Gesundheit.
 
*(API-Studie der GFK 01/2010)
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Der Bergsteiger und Hochdruckpatient Geri Winkler setzt auf Blutdruckmessgeräte von boso

Mit boso auf den Mount Everest

Nicht nur 77 Prozent aller deutschen Ärzte vertrauen laut einer aktuellen Studie der GFK auf die Qualität von boso. Sondern auch Menschen wie Geri Winkler, die für ihre Träume kämpfen und dabei auf starke Partner angewiesen sind.
 
Gerhard „Geri“ Winkler ist kein gewöhnlicher Bergsteiger. Mit 28 Jahren erhielt er die Diagnose Diabetes Mellitus Typ 1. Die mit der Therapie verbundenen Einschränkungen schienen das Ende für seine sportliche Leidenschaft zu bedeuten. Erschwerend kam der Bluthochdruck hinzu, der bei ihm mit dieser Erkrankung einherging.
 
Doch Winkler gab nicht auf. Mit Willen, Disziplin und einem unerschütterlichen Glauben an die eigenen Kräfte setzte er sein Leben als Bergsteiger und Abenteurer fort.
 
Der Erfolg gibt ihm Recht: Mittlerweile hat Winkler die so genannten „Seven Summits“ bestiegen, den jeweils höchsten Gipfel auf allen sieben Kontinenten. Und er ist der erste Diabetiker mit Bluthochdruck, der den Mount Everest bezwungen hat.
 
  
„Natürlich hängt viel von einem selbst ab“, meint Winkler, „aber ohne meine Partner, auf die ich mich verlassen kann, hätte ich das nicht geschafft.“ Gemeint sind damit in erster Linie die Sponsoren, die Winkler unterstützen. „Dazu gehört zum Beispiel auch die Firma boso, die meine Expedition zum Cho Oyu, einem Achttausender im Himalaya, unterstützt hat – nicht nur finanziell.“ Für den Hochdruckpatienten Winkler spielt die verlässliche Messung des Blutdrucks – auch unter Extrembedingungen – eine entscheidende Rolle. „boso ist bekannt für die hohe Qualität und Präzision seiner Blutdruckmessgeräte. Umso beruhigender war es für mich zu wissen, von diesem Unternehmen durch die entsprechenden Geräte unterstützt zu werden.“ Warum seine Wahl auf boso fiel, erklärt Winkler auch mit ganz praktischen Gründen: „Bei Hochgebirgstouren zählt jedes Gramm. Nur wenn man ein sehr kleines Blutdruckmessgerät besitzt, wird man motiviert sein, dieses auch ins Gebirge mitzunehmen und zu nutzen. Für mich erfüllt das boso medlife S alle Kriterien für eine unkomplizierte und zuverlässige Blutdruck-Selbstkontrolle unter schwierigen Outdoor-Bedingungen.“
 
Und dann macht er anderen Betroffenen Mut: „Es ist auch für Hochdruckpatienten möglich, stressfrei und ohne zusätzliche Gefahren jede Art von Abenteuer zu erleben. Wichtig ist zu wissen, wo man bezüglich seines Blutdrucks steht. Besonders in der Akklimatisationsphase verändern sich die RR-Werte stark, das gilt auch für Menschen mit normalem Blutdruck. Am Blutdruck kann man auch erkennen, wie gut der Akklimatisationsprozess vorangeschritten ist. Mit natürlichen Mitteln kann man in der Akklimatisationsphase den Blutdruck positiv beeinflussen. Das geht natürlich nur dann, wenn man die eigenen Werte jederzeit zuverlässig feststellen kann. Auch deshalb vertraue ich auf boso.“
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boso baut seinen Vorsprung aus 

Laut GF K arbeiten 77 % aller deutschen Ärzte mit Blutdruckmessgeräten von boso.
Die neue API-Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) belegt die sprichwörtliche Qualität der Blutdruckmessgeräte aus dem Hause boso. Laut der aktuellen Untersuchung (01/2010) vertrauen 77 %aller deutschen Ärzte auf die Marken-Qualität des schwäbischen Herstellers.
 
Die Blutdruckmessgeräte des mittelständischen Unternehmens mit Sitz in Jungingen/Baden-Württembergwerden von den deutschen Ärzten seit Jahrzehnten für ihre hohe Zuverlässigkeit und Präzision geschätzt. Das zeigt auch die Nachfrage, die sich in beeindruckenden Produktionszahlen niederschlägt:
Über 3 Millionen mechanische Geräte haben seit Bestehen des Herstellers das Werk in Süddeutschlandverlassen – nicht eingerechnet die vollautomatischen und LangzeitBlutdruckmessgeräte, die ebenfallsin tausenden Praxen im Einsatz sind.
Für boso ist das GFK-Ergebnis eine Bestätigung: „Wir freuen uns über das enorme Vertrauen der Ärzte.
 
Ein klares Signal, die kompromisslose Qualitätsstrategie auch in Zukunft fortzusetzen.“
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Neue Wege im Kampf gegen Hypertonie

Ein Hauttransplantat senkt den Blutdruck

Ein neues, mit zwei Genen angereichtes Stück Haut von 10 mal 20 Zentimetern Größe könnte für Menschen mit extremem Bluthochdruck oder anderen inneren Erkrankungen künftig eine große Hilfe sein: Wissenschaftler haben erfolgreich gezeigt, dass die Senkung des Blutdrucks bei Mäusen schon mal funktioniert hat.
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein hoher Blutdruck ist auf die Dauer schwer ungesund. Deshalb suchen Forscher nach Mitteln und Wegen, den zu hohen Blutdruck zu senken. Foto: Takeda
 
Das flüssige Lebenselixier
Bluthochdruck und andere innere Erkrankungen lassen sich künftig möglicherweise durch die Transplantation genetisch veränderter Haut dauerhaft behandeln. Bei Mäusen, die ein solches Transplantat bekamen, ließ sich der Blutdruck erfolgreich senken. Das berichtet ein Wissenschaftler-Team aus den USA und den Universitäten Marburg und Gießen in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften.
 
Jean-Philippe Therrien von den US-Gesundheitsinstituten NIH in Bethesda (Maryland) hatte aus menschlichen Hautzellen im Labor kleine Hautstückchen gezüchtet. Die Hautzellen bekamen zwei Gene eingefügt. Eines bildet ein Hormon, das auch natürlich beim Menschen vorkommt. Dieses Atrial-Natriuretisches Peptid (ANP) senkt den Blutdruck. Transplantierten die Forscher nun ein genetisch verändertes Hautstück auf Mäuse, stieg der Anteil von ANP im Blutplasma und der Blutdruck der Versuchstiere sank. Der Blutdruck stieg auch dann nicht, wenn die Tiere sehr salziges Futter bekamen, berichten die Wissenschaftler.
 
Dank des zweiten eingebauten Gens konnten die Forscher die Menge des ANP-Gehalts von außen steuern: Das Gen verschafft der Zelle eine Resistenz gegenüber dem Giftstoff Colchicin. Cremten die Forscher nun das Hauttransplantat mit Colchicin ein, überlebten nur jene Zellen, die das entgiftende Gen besitzen. Da dieses Gen immer gemeinsam mit dem ANP-Gen auftritt, reichern sich auf diese Weise die Zellen an, die ANP bilden können. Als Folge steigt der ANP-Gehalt, der Blutdruck sinkt stärker. Ein Aussetzten der Colchicin-Behandlung führt zu einem Absinken des ANP-Gehalts. So funktioniert die Creme wie ein Regler.
 
Eine Therapie mit einem genetisch veränderten Hauttransplantat würde Bluthochdruck-Patienten die Einnahme blutdrucksenkender Mittel ersparen. Anhand ihrer Ergebnisse errechneten die Wissenschaftler, dass ein Tranplantat mit einer Größe von rund 200 Quadratzentimetern nötig wäre – also etwa ein 10 mal 20 Zentimeter großes Hautstück. Die tatsächlich notwendige Größe müsse allerdings noch im Experiment ermittelt werden, da sich die Bedingungen nicht einfach von Mäusen auf den Menschen übertragen ließen.
 
Für eine Anwendung beim Menschen müssten die Zusatzgene zudem noch ohne die Hilfe von Viren in die Hautzellen gebracht werden. Trotz der noch bestehenden Fragen zeige die Untersuchung grundsätzlich, dass es möglich sei, therapeutisch wirksame Proteine mit einem genetisch veränderten Hauttransplantat zu bilden und in den Körper zu schleusen, betonen die Forscher.
 
Oft, besonders im Alter, geht es nicht ohne Medikamente. Aber eine andere Lebensweise kann helfen, die Dosis zu senken.
  1. Abnehmen lohnt sich. Es vermindert das Risiko für Diabetes und erhöhte Blutfettwerte und kann den Blutdruck um bis zu zwei mm Hg pro verlorenes Kilogramm senken.
  2. Auch wenn’s schwer fällt: Mindestens drei mal pro Woche sollte leichter Ausdauersport auf dem Plan stehen. Nutzen: bis zu acht mm Hg.
  3. Endlich das Rauchen aufhören. Gründe gibt es genug, Rauchen ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Erkrankungen wie Krebs und Gefäßverschlüsse.
  4. Ernst nehmen. Hypertonie tut zwar nicht weh, ist aber trotzdem auf Dauer gefährlich. Bluthochdruck verkürzt das Lebensalter um bis zu 20 Jahre! Deswegen: auch Medikamente regelmäßig einnehmen.
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Aufpassen, wie stark es pumpt 

Der Besuch einer Blutdruckschulung kann das Leben verlängern 

Von Peter Illetschko
 
„Der ideale Langzeitwert Hba1c eines Diabetikers liegt unter 7.“ Dieser unumstößliche Satz stand am Anfang der ersten Schulung und hallte im Seminar-Raum des Krankenhauses wie ein Gebot durch eine Kirche. Und man hörte auch die Botschaft: Wenn Du brav bist und das erreichst, dann wirst Du keine Probleme mit Spätfolgen haben, die da schrecklicher nicht sein könnten: Netzhautablösung, die zur Blindheit führen kann, Nierenversagen, Herzversagen, diabetischer Fuß oder Impotenz.
 
Dass diese erste Diabetes-Predigt differenziert betrachtet werden muss, erfährt man erst im Laufe der Jahre. Heute weiß der Zuckerkranke: Unter sieben ist nur dann gut, wenn man den „schönen Hba1c“ nicht mit vielen schweren Hypos „erkauft“, weil auch extreme Zuckerschwankungen die Entstehung von Folgeerkrankungen begünstigen können. So weit, so gut. Die Definition dessen, was schwere Hypos sind, kann aber unterschiedlicher nicht sein. Manche Ärzte sagen: Alles, was unter 80 mg/dl ist, ist ganz schlecht. Andere sagen: „Ein schwere Hypo ist mit körperlichen Begleiterscheinungen verbunden: Schwitzen, Zittern, Ohnmacht. Nur dann kann es längerfristige Auswirkungen haben.“
 
Wenn der Diabetiker also weder zu hohe, noch zu niedrige Wert hat, sollte er also davon ausgehen, dass er nach zehn Jahren noch keine Folgeerkrankungen hat. Warum stellten dann Ärzte bei Franz K., 43 jähriger Postangesteller, beginnende Rethinopathie fest, eine Erkrankung der Augennetzhaut? Der freundliche Augenarzt meinte: „Achten Sie auch auf Ihren Blutdruck. Das kann die Entstehung von Rethinopathie fördern.“ Seither achtet er darauf. Die Werte waren an der Grenze. 140/85 – Das muss man kontrollieren, sagten die Ärzte. Weil man ja eigentlich als Diabetiker ein wenig unter den Werten von Gesunden liegen sollte. Muss man, tat man auch.
 
Ein Jahr später besuchte Franz die Ordination der bekannten Wiener Diabetologin Kinga Howorka, Erfinderin der FIT-Therapie, weil sie für Diabetiker eine Bluthochdruckschulung angeboten hatte. Der Blutdruck: 150/95. Alarm. Viel zu hoch, rief die Ärztin. Und erklärt dem Patienten, wie sehr der Blutdruck auf die Gefäße des Zuckerkranken wirkt und warum es wichtig ist, den Wert runter zu drücken. Hat er denn nie gehört, dass man da achtgeben sollte? Er hat, konsequent verfolgt wurde dieser Ansatz freilich nie.
 
Szenenwechsel: Kinga Howorka geht im Hörsaal des AKH auf und ab und doziert, warum der Blutdruck zu senken ist. Die Blutgefäße seien durch den Zucker ohnehin beansprucht. Nicht 140/80 sei hier ein Normalwert, wenn auch an der oberen Grenze, sondern 120/80. Besser darunter. Sie stellt Fragen. Patienten antworten. In den hinteren Reihen sitzen auch Ihre Studenten, die ebenfalls Ihren Ausführungen folgen – um Material für das Studium zu bekommen. Einer fragt: „Kann sie das Problem so erklären, dass Patienten und Studenten gleichermaßen profitieren?“ Sie kann.
 
Gebetsmühlenartig wiederholt sie, warum es wichtig ist, den Blutdruck zu senken. Dass dadurch Gefäße überall im Organismus profitieren. Und fordert die Teilnehmer auf, mehr Bewegung zu machen. Täglich. Auch das würde den Blutdruck senken. Schließlich verschreibt sie Medikamente und erklärt deren Wirkungsweise. Nicht jedes ist für jeden geeignet.
 
Howorka anonymisiert die Krankengeschichte einzelner Patienten und erklärt anhand dieser Beispiele die Gründe für ihr Blutdruck-runter-Gebot. Am Lächeln der Betroffenen bemerkt man, wer gemeint war. Die Ärztin zitiert aus einigen Studien, deren Ergebnisse die Bedeutung eines konsequenten Blutdruckmanagements untermauen.
 
Franz nimmt nun 10 mg eines ACE Hemmers. Sein Blutdruck liegt seither etwa bei einem Wert von 110/75. Gut so. Ist dadurch gewährleistet, dass er die Retinopathie stoppen konnte. „Nein“, meint Howorka. Aber die Chance dafür ist weit größer als mit hohem Blutdruck. Und aufgegeben wird nur ein Brief.
 
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In einer Minute: Früherkennung der PAVK (Periphere arterielle Verschlusskrankheit) 

boso ABI-system 100 –
Ein Meilenstein in der Gesundheitsvorsorge 

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) betrifft zunächst die unteren Extremitäten, ist aber ein Marker für atherothrombotische Prozesse auch in anderen Gefässbetten. Daten der Framingham-Studie zeigten, dass etwa 20 Prozent der von PAVK Betroffenen einen Diabetes hatten. Diese Zahl dürfte jedoch eine grobe Unterschätzung sein, da eine Mehrheit der an PAVK Erkrankten asymptomatisch ist.
 
Eine PAVK ist ein gewichtiger Risikofaktor für Amputationen an den unteren Extremitäten. Dies trifft besonders auf zuckerkranke Patienten zu.
Selbst bei Risikogruppen wie Rauchern, Diabetikern und älteren Menschen wird die PAVK oft zu spät diagnostiziert. Abhilfe schafft ein einfacher Routine-Check mit dem boso ABI-system 100. Mit dem Knöchel-Arm-Index (ABI = engl. Ankle Brachial Index) kann eine PAVK mit hoher Treffsicherheit frühzeitig identifiziert werden.
 
Die Wichtigkeit dieses Wertes rückt immer stärker in den Fokus und wird immer
häufiger in den Fachmedien thematisiert. So messen beispielsweise auch die
Deutsche Hochdruckliga und die Deutsche Gefäßliga dem ABI einen immer höheren
Stellenwert bei. Bisher wird der ABI lediglich in Verdachtsfällen untersucht – auch
aufgrund der aufwändigen Untersuchungsmethode mit dem Ultraschall-Doppler.
 
Das boso ABI-system 100 ermittelt diesen entscheidenden Wert schnell, präzise und zuverlässig – ohne Doppler. Die einfache Handhabung ermöglicht einen viel breiteren Einsatz dieser Untersuchungsmethode. Dadurch wird die Früherkennung möglich – selbst dann, wenn noch keine Beschwerden beim Patienten aufgetreten sind. Damit steht der Weg offen, dem Krankheitsbild noch in einem frühen Stadium zu begegnen und Leben zu retten. Die Ermittlung des ABI darf bei keinem aussagekräftigen Gesundheits-Check fehlen, was nun mit dem neuen boso ABI-system 100 ganz einfach realisierbar ist.
 
Das boso ABI-system 100 wurde im Vergleich zur Doppler-assistierten
ABI-Bestimmung erfolgreich klinisch getestet. Die Studie wurde am 26.Juni 2009
von Swiss Medical Weekly publiziert und steht zum Download unter:
 
Prof. Dr. med. Curt Diehm*: „Die innovative Methode des boso ABI-system 100 ermöglicht den breiten Einsatz der ABI-Ermittlung in der ärztlichen Praxis, da die Untersuchung ohne Besondere Vorbereitungen in wenigen Minuten durchzuführen
ist. Arzt und Patient profitieren von diesem Leistungsspektrum, das eine präzise Diagnose und eine frühzeitige und gezielte Behandlung ermöglicht.“
 
Das boso ABI-system 100 ermöglicht eine zeitgleiche Messung des Blutdrucks an allen vier Extremitäten. Diese gleichzeitige Messung ermöglicht eine sehr präzise und zuverlässige Berechnung des Knöchel-Arm-Index. Bei der bisherigen Methode mit Ultraschall-Doppler trat stets der Nachteil auf, dass die Messungen nacheinander erfolgten und somit durch Blutdruckschwankungen verfälscht werden konnten.
 
Schnell, präzise und delegierbar
Die bisherige Methode mit der Dopplersonde erfordert sehr viel Geschick und Erfahrung, weshalb diese Untersuchung meist ausschließlich durch den Arzt durchgeführt werden kann. Der Vorteil des boso ABI-system 100 ist die sehr einfache Handhabung, sodass die Untersuchung ohne besondere Vorbereitungszeit in wenigen Minuten durchgeführt werden kann. Darüber hinaus kann das boso ABI-system 100 auch selbständig durch die Arzthelferin angewandt werden – und dies ohne große Einarbeitungszeit. Nach der Messung werden die Werte über eine USB-Schnittstelle an einen PC weitergeleitet, wo die Anwendungs-Software automatisch den ABI berechnet. Zudem beinhaltet die boso ABI-Software eine Datenbank mit Patientenverwaltung, graphischer Darstellung der Messwerte und eine GDT- GDT-Schnittstelle zur Übergabe an die Praxis-EDV.
 
Automatische Berechnung vieler wichtiger Daten
Nach der Messung werden die ermittelten Werte automatisch dem ausgewählten Patienten zugeordnet. Hier erhält der Arzt neben dem errechneten ABI auch weitere wichtige Werte für die Beurteilung des Gesundheitsstatus des Patienten, z.B. die Blutdruck- Einzelwerte an Armen und Beinen sowie die Links-Rechts-Druckunterschiede des Patienten (Art. Subclavia Stenose). Zudem erfolgt auch ein Hinweis auf eventuelle Herzrhythmusstörungen. Der schnelle und einfache Überblick zum Gesundheitsstatus des Patienten wird zudem durch die farbliche Hervorhebung aller kritischen Werte unterstützt.
 
 
Merksätze
  • Bei Diabetikern sind die Läsionen der PAVK diffuser und distaler gelegen. Die oft gleichzeitig vorliegende periphere Neuropathie beeinträchtigt die sensorische Rückmeldung, sodass weniger über klassische Claudicatio- Symptome geklagt wird.
  • Die Bestimmung des Knöchel- Arm-Index (ABI) ist ein reproduzierbarer und hinreichend präziser Anhaltspunkt für eine PAVK.
  • Der energischen Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren kommt bei Diabetikern mit PAVK besondere Bedeutung zu.
  • Das Gehtraining im Rahmen überwachter Programme ist effektiv, gefässerweiternde Medikamente bringen vergleichsweise wenig.
  • Die meisten Amputationen können durch die Kombination von Antibiotika, Débridement, Revaskularisation und stufenweisem Wundverschluss vermieden werden
*Prof. Dr. med. Curt Diehm
Chefarzt Innere Abteilung/Abteilung für Gefäßmedizin SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach gGmbH, Karlsbad Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg
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Zehn Fragen rund um den Blutdruck
 
1.Was ist der Blutdruck eigentlich?
 
Blutdruck ist der Druck in unseren Schlagadern. Er entsteht durch das Zusammenspiel von Herzschlag und Blutgefäßspannung. Bestimmt wird der Blutdruck durch zwei Werte, bedingt durch die Zusammenziehung (Systole) und die Erschlaffung (Diastole) des Herzens. Man spricht daher vom systolischen (oberen) und diastolischen (unteren) Druck.
 
Der Blutkreislauf versorgt alle Organe (z.B. Herz, Gehirn, Nieren, Leber) und Gewebe (z.B. Muskulatur, Haut) ständig mit Blut. Unser Herz ist dabei die Pumpe, die das Blut in Bewegung bringt. Dazu arbeitet es normalerweise im regelmäßigen Rhythmus von 60 – 80 Schlägen pro Minute. Bei jedem Schlag zieht sich das Herz zusammen (Systole) und presst das Blut in den Blutkreislauf. Anschließend entspannt sich der Herzmuskel und das Herz dehnt sich aus, wobei es sich mit Blut füllt (Diastole), das beim folgenden Schlag wieder ausgeworfen wird.
 
Unser Blut fließt vom Herzen durch die weit verzweigten Schlagadern (Arterien) in die Organe und Gewebe. Dort werden die Blutgefäße immer feiner (Arteriolen) und setzen dem Blutstrom immer mehr Widerstand entgegen, so dass unser Blut nur unter Druck hindurchfließen kann. Unser Herz kann aber gar nicht andauernd den Blutdruck aufrechterhalten. Denn wären unsere Blutadern so starr wie Wasserleitungen, würde der Blutdruck mit jedem Herzschlag (Systole) plötzlich steigen und danach gleich wieder auf Null fallen, sobald sich das Herz entspannt (Diastole). In starren Leitungen würde sich das Blut also ruckartig vorwärtsbewegen und nicht, wie in unseren Blutgefäßen, gleichmäßig fließen.
 
So ist zur Aufrechterhaltung unseres Blutdrucks auch noch die Elastizität der Körperhauptschlagader (Aorta) erforderlich. Die Aorta nimmt zuerst eine große Menge des Blutes aus dem Herzen auf, indem sie sich ausdehnt. Und immer wenn sich das Herz entspannt und neu füllt, dann pressen die elastischen Wände der Aorta das Blut weiter in die Organe und Gewebe. Deshalb kommt es auch nie zu einem vollständigen Abfall des Blutdrucks auf Null. Der Blutdruck in den Arterien wird aber je nachdem, ob das Herz sich gerade zusammenzieht oder erschlafft, höher (systolischer Druck) oder niedriger (diastolischer Druck) liegen. Mit jedem einzelnen Herzschlag steigt der Blutdruck kurzzeitig an, was wir als „Puls“ an typische Stellen wie dem Handgelenk oder der Halsschlagader fühlen können.
 
Der pulsierende Blutdruck verändert sich im Laufe des Tages und der Nacht vielfach, abhängig unter anderem von der Körperhaltung (Liegen oder Stehen), Atmung, seelischer oder körperlicher Belastung, Schlaf oder Aufregung. Am niedrigsten ist unser Blutdruck normalerweise im Schlaf, während die höchsten Werte dann auftreten, wenn man sich körperlich anstrengt oder aufregt. Die vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks ist in diesen Fällen etwas Natürliches. Er sinkt rasch wieder ab, sobald Anstrengungen, Stress oder andere Belastungen wieder vorüber sind. Jedoch können übermäßig starke Anstiege bei körperlichen oder seelischen Belastungen Vorboten eines zu hohen Blutdrucks sein.
 
2.Wie wird der Blutdruck gemessen?
 
Der Blutdruck wird mit einer aufblasbaren Gummimanschette und einem Druckmessgerät (z.B. Quecksilbersäule) gemessen. Er wird in „ Millimeter Quecksilber“ (mm Hg) angegeben. Bei einem systolischen Druck von 120 und einem diastolischen von 80 sagt man „120 zu 80 Millimeter Hg“ oder schreibt 120/80 mm Hg.
 
Die klassische Blutdruckmessung beruht auf einem einfachen Prinzip: Eine aufblasbare Gummimanschette, die sich nur nach innen ausdehnen kann, wird fest um den Oberarm gelegt. Die Manschette ist mit einem Druckmessgerät – z.B. einer Quecksilbersäule – verbunden. Daran lässt sich der Druck ablesen, der innerhalb der Manschette herrscht. Wird dieser Druck durch Aufpumpen der Manschette erhöht, so übt er eine Kraft auf die Muskeln des Oberarms aus und presst so die darunter liegenden Blutgefäße zusammen. Wird der Druck in der Manschette so weit erhöht, dass er den systolischen Blutdruck in der Schlagader der Arms übersteigt, so wird sie unter der Manschette vollständig zusammen gedrückt und es kann kein Blut mehr hindurchfließen. Lässt man danach den Druck aus der Manschette langsam ab, so wird das Blut in dem Augenblick wieder zu strömen anfangen, in dem der Blutdruck in der Armschlagader gerade etwas höher ist als der Druck in der Manschette – das Blut wird jetzt bei jedem Herzschlag kurzzeitig durch die eben noch zusammengedrückte Armschlagader gepresst, die danach bei der Entspannung des Herzmuskels gleich wieder zusammengedrückt wird. Dies kann man mit einem Hörrohr (Stethoskop) in der Ellenbeuge über der Armarterie bei jedem Herzschlag als Klopfen hören.
 
Der Beginn der Klopftöne gibt den Wert für den systolischen Blutdruck (oberer Wert) an. Bei weiterem Ablassen des Drucks in der Manschette ist dieses Klopfen zunächst noch weiter hörbar, bis es schließlich verschwindet. Das Verschwinden der Töne zeigt an, dass der Blutstrom nicht mehr durch die Einengung der Arterie behindert ist. Der in diesem Augenblick herrschende Druck entspricht dem Druck, der während der Erschlaffung der Herzens besteht (unterer Wert oder diastolischer Druck). Das Auftreten und Verschwinden der pulsierenden Klopfgeräusche markieren also den systolischen und den diastolischen Blutdruck, die in „Millimeter Quecksilbersäule“ (mm Hg) gemessen werden. Bei einem systolischen Druck von 120 und einem diastolischen von 80 heißt es: „Mein Blutdruck beträgt 120 zu 80 Millimeter Hg“ und man schreibt 120/80 mm Hg.
 
Die neueren elektronischen Verfahren zur Blutdruckmessung nutzen die Schwingungen (Oszillationen), die zwischen systolischem und diastolischem Druck in der Arterie erzeugt, auf die Messmanschette übertragen und vom Messautomaten ausgewertet werden. Die vollautomatische oszillometrische Blutdruckmessung kann jeder selbst durchführen – je nach verwendetem Gerät am Oberarm oder am Handgelenk. Die Selbstmessung am Handgelenk ist heute weit verbreitet. Dabei müssen Sie aber unbedingt darauf achten, dass der Messpunkt, also der Unterarm, auf Herzhöhe platziert wird. Und in jedem Fall muss vor der Messung 3 bis 5 Minuten Ruhe im Sitzen eingehalten werden, während der Messung sollten Sie nicht sprechen! Über weitere Einzelheiten der Blutdruckmessung informieren Broschüren der Deutschen Hochdruckliga (Anschrift am Ende).
 
3.Was ist „BlutHOCHdruck“ oder „Hypertonie“?
 
„Hoher Blutdruck“, „BlutHOCHdruck“ oder „Hypertonie“ sind dasselbe. Ein BlutHOCHdruck liegt vor, wenn der Blutdruck in Ruhe ständig über den in der Tabelle angegebenen Normalwerten liegt. Die Einstufung als Hochdruckkrankheit setzt allerdings weitgehende, vor allem ärztliche Überlegungen voraus.
  
Bewertung des Blutdrucks Systolischer Druck (mm Hg) Diastolischer Druck (mm Hg)
Normal bis 140 bis 90
Optimal 130 85
Ideal 120 80
BlutHOCHdruck 140 und darüber 90 und darüber
 
Bei der Messung durch den Arzt liegt die Grenze des normalen Blutdrucks beim Erwachsenen bei 140/90 mm Hg. Bei der Blutdruckselbstmessung liegt die Grenze des normalen Blutdrucks beim Erwachsenen bei 135/85 mm Hg. Druckwerte, die ständig höher liegen, sind eindeutig als „BlutHOCHdruck“ anzusprechen.
 
Ein einmalig oder gelegentlich über diese Grenzwerte hinausgehender Blutdruck bedeutet keineswegs, dass eine Hochdruckkrankheit vorliegt. Die große Schwankungsbreite des Blutdrucks, die Zu- und Abnahme im Laufe des Tages und der Nacht, machen es dem Arzt mitunter sehr schwer, den durchschnittlichen Blutdruckwert zu bestimmen. Es kann dafür notwendig sein, den Blutdruck an mehreren Tagen, in verschiedenen Körperlagen und vielleicht sogar in kürzeren Abständen über den Tag verteilt zu messen, bevor ein Urteil darüber möglich ist, ob ein BlutHOCHdruck vorliegt und eine Behandlung eingeleitet werden muss.
 
4.Wie häufig kommt der BlutHochdruck vor und wie erkenne ich ihn?
 
Der BlutHochdruck ist weit verbreitet. Betroffen ist jeder vierte Erwachsene (Mann oder Frau) im Alter über 40 Jahren, das sind rund zwei Millionen Bürger. Viele wissen aber nichts davon, weil der Hochdruck meist gar keine und erst recht keine typischen Beschwerden macht. Der einzige Weg zur rechtzeitigen Erkennung ist daher die regelmäßige Blutdruckmessung.
 
BlutHochdruck (Hypertonie) schädigt, wenn über die Jahre nicht oder nicht ausreichend behandelt, unsere Blutgefäße. Die Folgen sind Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz), Herzinfarkt und Schlaganfall, Nierenschädigungen und Nierenversagen. Hoher Blutdruck macht keine charakteristischen Beschwerden und es gibt keine typische Zeichen, die frühzeitig vor der Hochdruckkrankheit warnen. Im Gegenteil: Viele Menschen fühlen sich trotz des hohen Blutdrucks jahrelang vollkommen wohl. Aber BlutHochdruck ist immer gefährlich.
 
In den meisten Fällen wird der BlutHochdruck zufällig und dabei leider oft zu spät entdeckt. Der einzig sichere Weg, einen BlutHochdruck frühzeitig zu erkennen, ist die regelmäßige Blutdruckmessung, am besten einmal im Jahr. Denn nur die rechtzeitige Erkennung und Behandlung einer Hochdruckkrankheit bietet die Chance, die lebensgefährlichen Folgen eines lange Zeit bestehenden, unbehandelten Hochdrucks zu verhindern.
 
5.Wie kommt es zu BlutHochdruck?
 
Die meisten Fälle von BlutHochdruck sind anlagebedingt (essentiell). Allerdings bringen zumeist erst Übergewicht und Bewegungsmangel, erhöhter Alkoholkonsum, hoher Kochsalzkonsum und schädlicher Stress diese Erbanlage zur Geltung und lösen den BlutHochdruck aus oder verstärken ihn.
 
BlutHochdruck ist keine einheitliche Krankheit. Ihr Arzt wird daher u.U. zunächst nach den Ursachen und dem Verlauf Ihres BlutHochdruck fahnden, bevor er mit einer Behandlung beginnt. Helfen Sie ihm dabei und sagen Sie ihm, ob Sie Medikamente einnahmen, insbesondere die „Pille“, aber auch Rheumamittel bzw., ob Sie gerne und reichlich Lakritze essen. Denn alle diese Stoffe können für den Hochdruck mitverantwortlich sein. Bei den allermeisten Patienten mit BlutHochdruck findet sich allerdings keine unmittelbare Ursache. Der Arzt bezeichnet diese Form von BlutHochdruck als „primäre oder essentielle Hypertonie“. Sie ist anlagebedingt und tritt daher in Familien mit dieser Anlage gehäuft auf.
 
Ganz generell neigen Menschen mit Übergewischt zu hohem Blutdruck. Ebenso erhöht ständiger Bewegungsmangel die Chance, einen BlutHochdruck auszubilden. Auch der bei uns weit verbreitete hohe Kochsalzverzehr hat bei sog. Kochsalzempfindlichen einen ungünstigen Einfluss auf den Blutdruck. Schließlich können ein regelmäßiger Alkoholkonsum ebenso wie psychische Belastungen, Lärm, Unrast und Hetze den Blutdruck zusätzlich erhöhen.
Nur bei etwa jedem 30. Hypertoniker lässt sich eine andere Krankheit als Ursache für den BlutHochdruck aufdecken wie z.B. eine Nierenkrankheit, Störungen im Hormonhaushalt oder angeborene Missbildungen der Hauptschlagader. Immer dann spricht man von einer „sekundären Hypertonie“. Hat Ihr Artzt den Verdacht auf deinen sekundären Hochdruck, so wird er spezielle Untersuchungen entweder selbst vornehmen oder veranlassen, um die Ursache für den Hochdruck zu finden und ggf. auszuschalten.
 
6.Warum ist hoher Blutdruck gefährlich?
 
Hoher Blutdruck ist eine der häufigsten Ursachen von Invalidität und Tod. BlutHochdruck führt einerseits zu Herzmuskelschwäche, andererseits zu Gefäßverkalkungen mit den Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese Gefahren lassen sich heute durch richtige und konsequente Behandlung erheblich vermindern oder ganz vermeiden.
 
Hoher Blutdruck geht in den meisten Fällen nicht von selbst zurück. Im Gegenteil: Bleibt er unbehandelt, so verschlechtert er sich im allgemeinen von Jahr zu Jahr. Die dann mögliche Hochdruckkrankheit und ihre Folgen zählen zu den häufigsten Ursachen von Invalidität und Tod. Je höher der Blutdruck, desto schwerer muss das Herz arbeiten, um die Organe und Gewebe mit Blut zu versorgen. Wird dieser Zustand nicht beseitigt, verdickt sich im Laufe der Zeit die Wand der linken Herzkammer. Die Blutzufuhr zum Herzmuskel selbst reicht dann kaum aus, um ihn ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Herzmuskelschwäche und Herzversagen können die Folge sein Hoher Blutdruck ist aber auch eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und ihrer gefährlichen, oft tödlichen Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. Alle diese Gefahren werden vermindert oder sogar ganz beseitigt, wenn der hohe Blutdruck rechtzeitig erkannt und wirksam behandelt wird. Denn in fast allen Fällen lässt sich der hohe Blutdruck durch richtige Ernährung, ausreichend Bewegung, Medikamente und andere Maßnahmen auf normale oder nahezu normale Blutdruckwerte einstellen.
Die richtige und konsequente Behandlung kann den Hochdruckkranken vor Frühinvalidität und vorzeitigem Tod schützen und ihm viele lebenswerte Jahre schenken. Die Behandlung sollte aber weitergeführt werden, auch wenn Sie keine Beschwerden haben oder der Blutdruck normalisiert ist. Sonst steigt er wieder an und all seine gefährlichen Folgen drohen erneut.
 
7.Wie kann ich zusätzliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten erkennen und was kann ich dagegen tun?
 
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten sind außer BlutHochdruck: Übergewicht und Bewegungsmangel, Rauchen sowie hohe Blutfette und hoher Blutzucker. Die Verminderung dieser Risikofaktoren verringert die Gefahr hochdruckbedingter Komplikationen.
 
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • BlutHochdruck (Hypertonie)
  • Erhöhtes Cholesterin im Blut (Hypercholesterinämie)
  • Rauchen
  • Zuckerstoffwechselstörung (Diabetes mellitus)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
 
Der BlutHochdruck schädigt unsere Arterien auf Dauer erheblich. Er führt einerseits zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), zur Gefäßverengung und nach Jahren schließlich zum Gefäßverschluss. Die Folgen sind schmerzhafte Herzenge (Angina pectoris), Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Schlaganfall, Einschränkung der Nierenfunktion bis zum Nierenversagen und Durchblutungsstörungen der Beine. Unter Hochdruck können sich andererseits Erweiterungen der großen Schlagadern ausbilden, die gelegentlich bis zur Ausbuchtung der Gefäßwand (Aneurysma) führen.
 
Der BlutHochdruck ist aber nicht mehr die einzige Krankheit, die eine Arterienverkalkung verursacht. Vielmehr sind es zugleich auch noch weitere „Risikofaktoren“.
Weist ein Patient mehrere Risikofaktoren gleichzeitig auf, so steigt die Gefahr für einen Herzinfarkt beträchtlich an. Das Erkennen dieser Risikofaktoren ist nicht schwierig. Ihre Rauchgewohnheiten und Ihr Bewegungsmangel sind Ihnen selbst am besten bekannt.
 
Ihr Übergewicht können Sie mit der BMI-Formel berechnen. Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht (kg) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m²). Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m)². Die Einheit des BMI ist demnach kg/m².
 
Dies bedeutet, eine Person mit einer Körpergröße von 160 cm und einem Körpergewicht von 60 kg hat einen BMI von 23, 4 [60:(1,6m)²=23,4].
 
Bei Werten von über 25 liegt ein Übergewicht, bei Werten über 30 ein starkes Übergewicht vor. Eine Fett- oder Zuckerstoffwechselstörung kann Ihr Arzt mit einfachen Labortests feststellen.
 
Fragen sie ihn nach Ihren „Risikofaktoren“ Im Gespräch mit ihm finden Sie dann heraus, wie und in welcher Reihenfolge Sie diese am besten beeinflussen können. Nur so lässt sich die Bedrohung für Ihre Gesundheit vermindern, damit Sie auch später noch Ihr Leben genießen können. Es gibt heute keinen Zweifel mehr daran, dass eine Verminderung der Risikofaktoren zu einem deutlichen Rückgang der hochdruckbedingten Komplikationen führt.
 
8.Was kann ich selbst gegen meinen BlutHOCHdruck tun?
 
Wichtig ist, dass Sie Ihre gesamte Lebensweise auf den BlutHOCHdruck einstellen. Das bedeutet: Richtige Ernährung, ausreichend Bewegung, völliger Rauchverzicht, Abbau körperlicher und seelischer Belastungen und Sorge für Entspannung. Den BlutHOCHdruck und sein Folgen können Sie selbst günstig beeinflussen, wenn Sie Ihre Lebensweise hierauf einstellen.
 
Gesunde Ernährung
 
Wenn Sie Übergewicht haben, überlegen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihr Körpergewicht langfristig normalisieren oder zumindest vermindern können. Denn in vielen fällen sinkt der Blutdruck alleine durch Gewichtsabnahme – sie ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Behandlung des hohen Blutdrucks. Achten Sie darauf, möglichst wenig tierische Fette zu essen um einen niedrigen Cholesteringehalt im Blut zu erreichen. Je niedriger das Cholesterin, desto günstiger wirkt sich die Blutdrucknormalisierung auf die Gefäßverkalkung aus. Dazu sind zwei wöchentliche Mahlzeiten mit Seefisch statt Fleisch zu empfehlen, weil Fischfleisch spezielle Fettsäuren enthält, die den Blutdruck senken und die Gefäßverkalkung aufhalten, Zur gesunden Ernährung bei BlutHOCHdruck gehört auch die Einschränkung des Kochsalzverzehrs. Kochsalz erfüllt in unserem Körper zwar wichtige Funktionen, kann aber bei salzempfindlichen Menschen zur Erhöhung des Blutdrucks beitragen. Außerdem wird die Wirkung mancher blutdrucksenkender Medikamente durch Kochsalzüberschuss vermindert. Ihr Arzt rät Ihnen deshalb in aller Regel, den Kochsalzkonsum einzuschränken. Dies geschieht am einfachsten dadurch, dass man in der Küche und am Tisch kein Kochsalz mehr zusetzt. Durch Brot, Käse und viele andere vorgesalzene Nahrungsmittel nehmen Sie den täglich notwendigen Bedarf an Kochsalz auf und sogar noch mehr. Jedoch bedeutet die hier vorgeschlagene Änderung Ihrer Koch- und Essgewohnheiten schon eine erhebliche Verringerung der Kochsalzzufuhr. Sie ist nicht schädlich und beeinträchtigt in der Regel auch nicht Ihr Wohlbefinden. „Das Essen schmeckt mir dann aber nicht mehr“, werden Sie sagen. Das stimmt nur zu Beginn. Die meisten Menschen, die weniger Salz konsumieren, merken mit der Zeit, dass sie sich durchaus daran gewöhnen können. Denn durch die Kochsalzverminderung tritt der Eigengeschmack der Speisen wieder deutlicher hervor. Verwenden Sie statt Salz die üblichen Gartengewürze, so können Sie Ihre Speisen sehr schmackhaft und aromatisch zubereiten. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass auch eine an Kalium reiche Ernährung (z.B. durch viel Obst und Gemüse) den Hochdruck und seine Folgen günstig beeinflusst.
 
Die kleinen Laster!
 
Es ist nicht notwendig, dass Sie bei einer ausgewogenen gesunden Ernährung auf die „kleinen Freuden des Lebens“ verzichten. Dazu ist aber eine etwas genauere Betrachtung dieser Freuden erforderlich. Sie sollten nämlich wissen, welche Genussmittel speziell für Ihren BlutHOCHdruck ungünstig sind.
 
Regelmäßiger Konsum von Alkohol in größeren Mengen verursacht schwere Leberschäden – eine „Binsenweisheit“. Alkohol kann aber auch zu BlutHOCHdruck führen. Passen Sie also auch wegen Ihres Blutdrucks auf den Alkohol auf! Alkohol- Tagesmengen unter ca. 30 Gramm – etwa in einer Flasche Bier oder einem Viertel Wein enthalten – wirken allerdings kaum blutdrucksteigernd. Als Hypertoniker sollte man beim Alkoholgenuss aber noch an zwei weitere Folgen denken:
 
1.Alkohol verstärkt in einem oft nicht berechenbaren Ausmaß die Ermüdbarkeit, die durch einige blutdrucksenkende Medikamente verursacht werden kann. Dadurch wird unter anderem Ihre Verkehrstauglichkeit zusätzlich eingeschränkt. Sie sollten mit Ihrem Arzt auch über dieses Problem sprechen.
2.Alkoholische Getränke sind sehr reich an Kalorien: ein Gramm Alkohol hat annähernd den gleichen Kaloriengehalt (Brennwert) wie 1 Gramm Fett. Wenn sie also ihr Körpergewicht verringen müssen, kann der Alkoholgenuss Ihre guten Vorsätzen zunichte machen.
 
Nikotin
 
Das Zigarettenrauchen sollten Sie auf jeden Fall völlig aufgeben. Es ist sinnlos, den „Risikofaktor BlutHOCHdruck“ beeinflussen zu wollen, ohne sich gleichzeitig zu bemühen, auch andere Ursachen von Herzinfarkt und Schlaganfall auszuschalten. Zu ihnen gehört ganz besonders das Zigarettenrauchen. Nikotin ist ein schweres Gift für ihre Blutgefäße. Also nicht nur einschränken oder von Zigarette auf Pfeife oder Zigarre „umsteigen“ – Aufhören ist das einzig Richtige!
 
Koffein
 
Kaffee, Tee, Kakao oder Cola-Getränke sind für Hypertoniker nicht verboten. In der Regel vertragen Hypertoniker diese Getränke gut, sofern sie nicht in großen Mengen genossen werden. Nur ausnahmsweise wird Ihnen Ihr Arzt von solchen Getränken ganz abraten; sprechen Sie mit ihm darüber. Eine Ausweichmöglichkeit ist dann die Verwendung von koffeinfreiem Kaffee.
 
Bewegung ist gut – Überanstengung schadet
 
Sportarten für Patienten mit BlutHOCHdruck
 
Empfehlenswert: Bedingt empfehlenswert:
Langlauf oder schnelles Gehen Gewichte heben, Ringen, Liegestütze
Schwimmen Tauchen
Radfahren oder Heimtrainer Bodybuilding oder Expanderübungen
Golf Klimmzüge
Bergwandern Bergsteigen
Skilanglauf Rudern
 
Bei leichtgradigem oder mittelschwerem Hochdruck besteht kein Grund, auf Bewegung zu verzichten. Im Gegenteil, Sie sollten dafür sorgen, sich täglich ausreichend zu bewege. Sie brauchen deshalb aber nicht gleich Leistungssportler werden, vielmehr genügen oft schon kleine Umstellungen Ihrer Lebensgewohnheiten, um günstige Effekte zu erzielen. So bietet sich z.B. an, statt des Aufzugs die Treppe zu benutzen und für kurze Wege nicht das Auto, sondern das Fahrrad zu nehmen oder zu Fuß zu gehen. Wenn Sie Freude daran haben, sollten Sie auch Sport treiben. Hier steht as Ausdauertraining im Vordergrund. Hüten Sie sich aber vor Krafttraining und übertrieben sportlicher Leistung, besonders Wettkämpfen. Sie sollten aber auch im Alltag stärkere körperliche Anstrengung meiden, die Sie nicht gewöhnt sind und die mit starkem Pressen einhergehen (z.B. Tragen schwerer Lasten). Ihr Arzt kann am besten beurteilen, welche körperlichen Tätigkeiten für Sie geeignet sind, ob evtl. sogar ein körperliches Training angebracht ist und in welchem Ausmaß Sie Ihre Leistung damit steigern dürfen. In jedem Fall gilt die Regel: Überlastung schadet – Untätigkeit schwächt – Übung kräftigt.
 
Entspannung und Urlaubsgestaltung
 
Versuchen Sie, Stress und Spannung soweit wie möglich abzubauen. Denn mit der Ordnung Ihrer Lebensweise, der Vermeidung von Unruhe und Hast steht und fällt oft der Erfolg der Behandlung Ihres Hochdrucks. Die berufliche und persönliche Situation sollte so geordnet werden, dass seelische Überforderungen möglichst nicht verkommen. Häufig führt der Gang in die Sauna zur Entspannung. Hiergegen gibt es auch für Hochdruck-Patienten keine Bedenken, weil sich Wasser- und Salzverlust während des Schwitzens meist günstig auf die Kreislaufregulation auswirken. Allerdings gelten für Sie als Hochdruck-Patient zwei Besonderheiten, die Sie unbedingt beachten sollten:
 
1.Ein zu langer Aufenthalt in der Sauna ist zu vermeiden.
2.Auf den kalten Guss oder das Tauchbad danach sollte verzichtet werden.
 
Im Schlaf sinkt der Blutdruck normalerweise ab. Es ist deshalb wichtig, dass Sie nachts ausreihend lange schlafen. Und wenn es sich einrichten lässt, so gönnen Sie sich täglich auch einen kurzen Mittagsschlaf. Nehmen Sie Ihren Urlaub nicht auf Raten, sondern „am Stück“. Möchten Sie ihn doch einmal teilen, so achten Sie darauf, mindestens einmal im Jahr einen dreiwöchigen Urlaub einzuplanen. Hochdruckpatienten vertragen ein gemäßigtes Klima meist sehr gut, so dass es für Reisen innerhalb Europa kaum Einschränkungen gibt. Bei extremen Klimaveränderungen können allerdings Probleme auftreten; vermeiden Sie deshalb allzu große Hitze- und Sonneneinwirkungen sowie große Höhenunterschiede. Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt. Bei Reisen ins Ausland sollten Sie unbedingt die gesamte Menge Ihrer notwendigen blutrucksenkenden Medikamente von zuhause mitnehmen. Mehrere Tagesrationen gehören sogar ins Handgepäck, damit Sie Ihr Medikament am Urlaubsort immer gleich zur Verfügung haben.
 
9.Wie kann mein Arzt meinen BlutHOCHdruck behandeln?
 
Es gibt heute sehr viele unterschiedlich wirkende Medikamente zur Blutdrucksenkung, die gut verträglich sind. Dennoch sind Nebenwirkungen oft nicht ganz zu vermeiden. Die Medikamente sind regelmäßig einzunehmen; ändern Sie die Tablettendosis niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.
 
Ziel der Behandlung ist eine Normalisierung des Blutdrucks. Dieses Ziel ist in vielen Fällen auch auf Dauer zu erreichen. Ein starres Behandlungsschema gibt es allerdings nicht. Ihr Arzt wird vielmehr dem Therapieplan ganz auf Sie persönlich einstellen. Dabei kann sich die Behandlung auf Änderungen der Lebensführung und Ernährung beschränken. Zumeist sind jedoch zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente erforderlich.
 
Hierzu steht dem Arzt heute eine Fülle von Arzneimitteln zur Verfügung, die nicht nur sehr wirksam, sondern in den letzten Jahren auch immer besser verträglich geworden sind. Ihr Arzt hat demnach viele Möglichkeiten, um das für Sie am besten geeignete Medikament oder die für Sie am besten verträgliche Arzneimittel-Kombination herauszufinden. Er wird sich bei der Auswahl der Medikamente bemühen, eine langsame und schrittweise Senkung des Blutdrucks auf ein normales Niveau zu erreichen. Die schnelle Drucksenkung sollte vermieden werden.
 
Bei der Blutdruckeinstellung können Sie Ihrem Arzt helfen, indem Sie seine Anweisungen genau befolgen und den Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen. Es ist wünschenswert, immer eine genau Aufstellung der von Ihnen eingenommenen Medikamente (am besten im Blutdruckpass und Medikamentenpass eingetragen) bei sich zu haben. Wenn sie auswärts krank werden oder einen anderen Arzt aufsuchen müssen, kann eine solche Liste wertvolle Dienste leisten.
 
Alle blutdrucksenkenden Medikamente verursachen gelegentlich Nebenwirkungen. Ganz wichtig ist dabei: Nebenwirkungen sind in ihrer Art und Schwere von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Mögliche Nebenwirkungen sind im Beipackzettel aufgeführt; sie treten aber nicht bei allen Patienten auf und schon gar nicht alle auf einmal. Am häufigsten ist zu Beginn der Behandlung mit Nebenwirkungen zu rechnen, die nach ein paar Wochen wieder verschwinden. Dabei sind die Vorteile eines medikamentös gut eingestellten Blutdrucks auf Dauer viel größer als die durch die Medikamente verursachten, meist vorübergehenden Nachteile. Über diese Nebenwirkungen, die von Präparat zu Präparat verschieden sind, wird Ihr Arzt mit Ihnen sprechen, wenn er mit der Behandlung beginnt. Sollten Sie während der Behandlung irgendwelche, vor allem unerwartete Beschwerden haben, so sagen Sie es Ihrem Arzt. Nur so kann er für Abhilfe sorgen. Ändern Sie jedenfalls nicht ohne Rücksprache mit ihm die Verordnung da dies mitunter gesundheitliche Risiken birgt. Wichtig ist in jedem Falle, den BlutHOCHdruck dauernd zu behandeln und den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren. Die Behandlung des BlutHOCHdrucks beseitigt nämlich in der Regel nicht die Ursache, sondern nur das Symptom (=hoher Blutdruck) und seine Folgen, indem es den Blutdruck auf möglichst normale Werte einstellt. Eigenmächtige Unterbrechungen der Medikamenteneinnahme gefährden diesen Erfolg und können sogar zu erheblichen Blutdruckanstiegen führen – mit großen Gefahren für Ihre Gesundheit.
 
Vergessen Sie Ihre Tabletten nicht!
 
Der Hypertoniker vergisst allzu leicht seine Krankheit, weil er meist gar keine Beschwerden hat. Daher unterbleibt immer wieder mal die Einnahme der notwendigen Tabletten. Sorgen Sie dafür, sie regelmäßig und jeweils zur gleichen Tageszeit einzunehmen! Legen Sie Ihre Tagesration an Tabletten jeden Morgen oder schon am Abend vorher bereit. Dies schließt Zweifel aus, wie z.B.: „Habe ich jetzt meine Tablette zu Mittag eingenommen oder noch nicht?“. Bewahren Sie sich immer ein paar zusätzliche Tabletten an Ihrem Arbeitsplatz oder anderen Orten auf, damit Sie selbst dann noch Ihre Dosis einnehmen können, wenn Sie einmal vergessen haben, Ihre Ration mitzubringen. Wenn Sie Ihre Tabletten nicht regelmäßig schlucken, ist eine richtige und dauerhafte Einstellung des Blutdrucks nicht gewährleistet. Bei Verschweigen einer unregelmäßigen Tabletteneinnahme besteht die Gefahr, dass Ihr Arzt die erforderliche Dosis nicht richtig ermitteln kann. Hierdurch setzen Sie sich unnötigen Risiken aus!
 
Laufende Kontrollen des Blutdrucks durch Selbstmessung
 
Oft ist es sinnvoll, dass Sie Ihren Blutdruck selbst messen. Vielleicht hat Ihnen Ihr Arzt bereits angeraten, sich ein Blutdruckmessgerät anzuschaffen, mit dem Sie Ihren Druck täglich selbst kontrollieren können. Wichtig ist dabei, von einer Fachkraft in die korrekte Messtechnik eingewiesen zu werden und diese genau zu befolgen. Hierzu gehört auch, die Messzeiten und die Ruhebedingungen einzuhalten und die Ergebnisse in Ihrem Blutdruckpass einzutragen. Machen Sie sich aber keine Sorgen, wenn die Werte von Tag zu Tag schwanken, weil das nahezu die Regel ist. Verändern sie nicht von sich aus die vom Arzt verordnete Medikamentendosis, sondern rufen Sie ihn an und fragen Sie ihn, wenn Ihnen die selbstgemessenen Blutdruckwerte nicht geheuer sind.
 
10.Und wie sieht nun meine Zukunft aus?
 
Bei gewissenhafter Beachtung aller Behandlungsmöglichkeiten und in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt gelingt es fast immer, den BlutHOCHdruck zu beherrschen. Auf diese Weise lassen sich die hochdruckbedingten Komplikationen weitgehend vermeiden. Dies ist die beste Versicherung für Ihre Zukunft.
 
Sie haben einen hohen Blutdruck. Der Gedanke daran als eine lebenslange Gesundheitsstörung mag Sie zunächst bedrücken. Aber sehr wahrscheinlich wird der BlutHOCHdruck Ihr Leben weniger verändern, als Sie es sich im ersten Augenblick vorstellen, selbst wenn „Kurskorrekturen“ notwendig sind. Diese können sich jedoch schon bald günstig für Sie auswirken. Sicher gibt es auch für Sie die „passenden“ Medikamente, mit denen sich Ihr Blutdruck senken oder sogar normalisieren lässt. Allerdings handelt es sich beim BlutHOCHdruck im allgemeinen um einen lebenslangen Zustand, es sei denn, Sie gehören zu den wenigen, die eine heilbare Form haben. In jedem Falle kann sich bei gewissenhafter Einhaltung und Beachtung der hier besprochenen Maßnahmen sowie der Verordnung und Ratschläge Ihres Arztes Ihr Hochdruck zunehmend bessern, anstatt sich, wie dies ohne Behandlung der Fall wäre, im Laufe der Zeit zu verschlimmern. Die Vorraussetzung für eine optimale Blutdruckeinstellung ist jedoch Ihre ständige Mitarbeit, weil Ihr Arzt es allein nicht schaffen kann. Als mitdenkender und mitarbeitender Partner Ihres Arztes können Sie wesentlich dazu beitragen, Ihren BlutHOCHdruck zu beherrschen. Das ist die beste Versicherung für Ihre Zukunft!
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NEU: Das Handgelenk-Blutdruckmessgerät

boso medilife pc3 

Das neue Handgelenk-Blutdruckmessgerät
boso medilife pc3 ist ideal für das Blutdrucklangzeitmonitoring zu Hause. Der große Speicher ermöglicht bei zwei Messungen pro Tag eine elektronische Messwerte-Aufzeichnung für mehr als vier Monate.
Die aussagekräftigen Auswertungen und grafischen Darstellungen mittels PC können den Arzt in der Blutdruckeinstellung des Hypertonikers optimal unterstützen.
 
Das Handgelenk-Blutdruckmessgerät mit PC-Anschluss und
Softwarepaket für die computergestützte Blutdruckauswertung.
 
 
Eigenschaften: 
  • Vollautomatische Messung ohne lästiges Nachpumpen
  • Arrhythmie-Erkennung zeigt Herz-Rhythmusstörungen an ((♥))
  • Sichere Einknopf-Bedienung für die einfache Messung
  • Für Handgelenkumfang von 13,5 - 21,5 cm
  • iP-Tec Aufpumpautomatik für eine sanfte und sehr schnelle Messung
  • Übergroße 3-Werte-Anzeige für Blutdruck und Puls
  • Speicher für 280 Messwerte mit Datum und Uhrzeit
  • Inkl. USB-Verbindungskabel und Software
  • Energiesparende Abschaltautomatik
  • Mit Reiseetui und Batterien 
Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel
Unverb. Preisempfehlung: € 99,90 inkl. MwSt.
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Aktion Blutdruck-Messgerät boso medilife pc3 gratis: Hier sind die ersten Berichte unserer Tester

Franz Reiterer: „Der boso medilife pc3 ist ein rundherum durchdachtes Gerät“
 
Als ich den boso medilife pc3 auspackte, erstaunte mich zunächst die Kompaktheit des Gerätes. Für mich, der bis jetzt mit Oberarmmanschette und Stethoskop arbeitete, war dies erstmal eine angenehme Überraschung. Die zweite Überraschung war die Einfachheit der Bedienung! (praktisch selbsterklärend).
 
Nun ging es ans Messen. Obwohl ich mit Oberarmmanschette und Stethoskop genauestens nachkontrollierte, konnte ich dem "Kleinen" keinen Fehler nachweisen. Im Gegenteil. Durch die, für mich neue Methode, bereits beim Aufpumpen der Manschette zu messen, hatte ich den Eindruck einer wesentlich exakteren Bestimmung der essentiellen Werte.
 
Die ganz große Überraschung war jedoch die Auswertung der Meßergebnisse mit dem Computer. Mit einer derartig umfangreichen Auswertung hatte ich einfach nicht gerechnet. Nicht nur ich, sondern auch mein Hausarzt waren begeistert.
 
Das Fazit: Ein rundherum durchdachtes Gerät und in Verbindung mit dem dazugehörigen Computerprogramm, welches unkompliziert zu bedienen ist, einfach unschlagbar. Man kann den boso medilife pc3 nur weiterempfehlen.
 
PS.: Wenn man das Gerät mit wiederaufladbaren Akkus betreiben will, so sollte man Akkus mit einer Mindestleistung von 1000mA oder höher verwenden.

Peter E. Drechsler: „Datenübernahme vom boso medilife PC3 auf den Laptop war einwandfrei“

Testbericht für den Zeitraum 02. 03. 2009 bis 18. 03. 2009 
 
Datum Hinweise
02.03.09            
Installation des Gerätes problemlos: Batterien und Uhrzeit - erste 3er- Messung durchgeführt (Ruhephase; leider fehlt die automatische Durchschnittsberechnung) - Installation der Software: etwas umständlich (mein aktuelles Blue-Ray-DVD-Laufwerk ist für Minidisks nicht geeignet; erst auf USB-Stick kopiert, dann installiert. Datenübernahme
vom boso medilife PC3 auf den Laptop: einwandfrei - beim Ausdruck erfolgte
der erste Absturz der Software. Die Software ist nicht 100%ig kompatibel zu Vista Business bzw. Windows 7 Beta; bei WXP Prof keine Probleme!
03. 03. 09 3er-Messung zu Mittag (R) – zwei Fehlmessungen
04. 03. 09 3er-Messung am Morgen (Bewegung)
05. 03. 09 3er-Messung am Abend (B) – sehr unterschiedliche Werte (li und re Handgelenk)
06. 03. 09 3er-Messung am Nachmittag (B)
07. 03. 09 3er-Messung am Morgen (B)
08. 03. 09 3er-Messung am Abend (R) - Ein Vergleich mit dem Gerät des Kurarztes Dr. Gruböck erbrachte ein beinahe identisches Messergebnis (+/-5)
09. 03. 09 3er-Messung am Morgen (R) – diesmal drei Fehlmessungen; nach 1/2 Stunde
kontrolliert, dann o. k.
10. 03. 09 3er-Messung am Nachmittag (B)
11. 03. 09 3er-Messung am Abend (B)- Vergleich mit einert 3er-Messung mit einem herkömmlichen Messgerät (Tischgerät von OMRON IC 10): Schwankungen verlaufen in der üblichen Toleranzbreite (+/- 10)
12. 03. 09 3er-Messung zu Mittag (R)
13. 03. 09 3er-Messung am Morgen (R)
14. 03. 09 3er-Messung am Morgen (B)
15. 03. 09 3er-Messung am Morgen (B)
16. 03. 09 3er-Messung am Abend (R)
17. 03. 09 3er-Messung am Nachmittag (B)
18. 03. 09 3er-Messung am Nachmittag (R)
19. 03. 09 3er-Messung am Abend (R)
 
Zusammenfassung:
Das Gerät ist sehr handlich, die Daten sind gut ablesbar; vor allem ist das Gerät genormt und
entspricht den üblichen Messschwankungen (+/- 10). Der Kurarzt hat mir das Gerät empfohlen, mit
dem Hinweis auf die Schwankungsbreite und der Handhaltung bei der Messung. Tatsächlich wurden
abweichende Messungen bei unterschiedlicher Handhaltung, sowie am linken und rechten
Handgelenk festgestellt. Meine Werte bewegen sich im Durchschnitt zwischen 102:75:62 bis
130:86:80.
 
Ich danke für die Überlassung des Geräts und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Peter E. Drechsler

Ernst Huemer: „Schnell, angenehm zu bedienen und leicht lesbares Display“

Sehr geehrte Damen und Herren! 
Danke dass Sie mir dieses sehr gute und handliche Gerät zur Verfügung gestellt haben.
 
Positive Eigenschaften des Gerätes: 
  • Es ist schnell und angenehm zu bedienen.
  • Großes und leicht lesbares Display.
  • Sehr gut ist die Speicherqualität von 280 Messungen und die Energiesparende Abschaltautomatik.
  • Ausgezeichnet finde ich auch die Möglichkeit der PC gestützten Auswertung der Blutdruckkontrolle für die Erstellung von Langzeitprofilen.
Das einzig Negative was mir aufgefallen ist, bezieht sich nicht auf das Gerät, sondern auf das zu kleine Reiseetui was besonders älteren und nicht mehr so gut sehenden Personen erhebliche Schwierigkeiten bereiten dürfte, das Gerät richtig im Etui zu verstauen. 
Ich bin Jahrgang 1952 und seit Mai 2005 insulinpflichtiger Diabetiker.
 
Abschließend möchte ich Ihnen noch zu der hervorragend gestalteten Homepage gratulieren und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Ernst Huemer

Ernest Riedl: „Die Handhabung ist relativ einfach“

Besten Dank für die Überlassung eine neuen boso medlife pc3 zu Testzwecken. 
Handhabung: relativ einfach, es muss zu 100% die richtige Haltung/Stellung eingehalten werden, sonst kein genaues Messergebnis.
 
Software: ich bin EDV-Leiter und habe mich eigentlich gewundert, dass am Tag nach der Installation plötzlich alle Daten wieder verschwunden waren und eine Neuinstallation notwendig wurde.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Ernest Riedl
 
 

Martina Luger: Ein praktisches, kleines Gerät für den Überblick

Das Blutdruckmessgerät boso medilife PC3 ist sehr handlich und sehr praktisch.
Das Display sehr deutlich, die Werte gut zu lesen!
Der Transportbehälter ist angenehm klein.
 
Meine Blutdruckwerte schwanken sehr, darum war ich froh, dass ich dieses Gerät zur Verfügung gestellt bekommen habe. Danke!
 
Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es mir gelungen, richtig erscheinende, vergleichbare Werte zu bekommen.
Bei einer Überwachung im Krankenhaus und bei einer dreiwöchigen Kur konnte ich die Werte mit denen der dortigen Geräte überprüfen. Das hat mich ziemlich verunsichert, weil natürlich keine identischen Werte herauskommen.
Aber das Gerät liefert bestimmt gute, hilfreiche Übersichtswerte.
 
Leider ist die Minidisc nicht für meinen Rechner geeignet. Vielleicht finde ich eine Lösung.
 
Alles in allem ist der boso medilife PC3 ein praktisches, kleines Gerät für den Überblick.
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boso-profilmanager 3

Der elektronische Blutdruckpass

 Der Blutdruck unterliegt im Tagesverlauf deutlichen Schwankungen. Eine Einschätzung oder aussagekräftige Aufzeichnungen der Selbstmesswerte sind entsprechend anspruchsvoll.
Die von boso entwickelte Software – boso profilmanager 3 - zur Auswertung und grafischen Darstellung des Blutdruckverlaufes von Selbstmesswerten, kann hier auf einfachem Wege eine gute Unterstützung bieten. Ursprünglich wurde das Programm nur in Kombination mit boso Blutdruckmessgeräten mit PC-Verbindung verwendet. Es besteht jetzt die Möglichkeit die Blutdruckmesswerte auch manuell im Programm einzutragen.
Es steht dann zur grafischen Verlaufsdarstellung auch eine umfangreiche Auswertung wie - Prozentangabe der Blutdruckwerte im Zielbereich, der Pulsdruck als einfacher Gefäßindikator, der mittlere arterielle Blutdruck, Mittelwerte inkl. Standardabweichungen etc. zur Verfügung.
 
Bestens geeignet als Langzeitverlaufskontrolle bei Bluthochdruck.
 
Bestell-Nr.: 451-7-121, Pharmazentralnummer 3571424;
Unverb. VK € 29,90 inkl. MwSt.
 
Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel
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NEU von BOSO
XL-Manschette für einen Oberarmumfang bis zu einem halben Meter

Ein typisches Merkmal unserer Wohlstandsgesellschaft ist die Gewichtszunahme. Das führte zu neuen Anforderungen an den Manschettenumfang für die Blutdruckmessung.

Die Firma BOSO entwickelte aus diesem Grund eine neue XL-Manschette für besonders starke Oberarme mit einem Umfang von 32 cm bis 48 cm.

 

Die neue boso XL-Manschette CA02 ist für nachstehende boso-Modelle geeignet:
boso-medicus
boso-medicus memory
boso-medicus uno
boso-medicus control
boso-medicus family

Neu:
Boso-medicus control und boso-medicus family sind
ab sofort mit Universalmanschette für Oberarmumfänge von 22-42cm erhältlich.

Neu:
Boso-medicus uno mit intelligenter Aufpumptechnik ohne Nachpumpen
Boso-medicus uno erkennt automatisch den richtigen Aufpumpdruck. Das fallweise Nachpumpen durch die bisherige „memomatic“ entfällt.
Andere boso-medicus Modelle, wie z.B.: boso-medicus control oder
boso-medicus prestige, verfügen bereits über diese fortschrittliche Technik.

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Blutdruckeinstellung bei Diabetikern genauso wichtig wie Blutzuckereinstellung

Diabetespatienten entwickeln etwa 2-3mal so häufig Bluthochdruck wie die übrige Bevölkerung. 30 Jahre nach Beginn des Diabetes zeigen ca. 50% der Typ I Diabetiker und zwei Drittel der Typ II Diabetiker das Krankheitsbild der Hypertonie. Schon in der Frühphase der Zuckerkrankheit, wenn lediglich die Glukosetoleranz gestört ist und die Blutzuckerspiegel noch im Normbereich liegen, haben etwa 30% der Betroffenen Bluthochdruck. Die Zahl erhöht sich, wenn die Diabeteserkrankung ausbricht. Da Bluthochdruck für das vermehrte Auftreten von Komplikationen im Herz-Kreislaufbereich (Schlaganfall, diabetische Nephropathie=Nierenerkrankung und Retinopathie=Netzhauterkrankung) von überragender Bedeutung ist, profitieren Diabetiker noch mehr von einer optimalen Blutdruckeinstellung. Der Zielblutdruck liegt bei Patienten mit Diabetes Mellitus unabhängig vom Alter unter 130/80 mmHg, bei Patienten mit diabetischer Nephropathie unter 125/75 mmHg. Die Risikoreduktion für Endorganschäden (Auge, Nieren Herz) korreliert mit dem Ausmaß der Blutdrucksenkung, je niedriger der Blutdruck, desto geringer das Risiko.

Moderne Blutdrucksenker lassen Blutzuckerspiegel und Blutfettwerte unbeeinflusst. Aus dieser Perspektive eignet sich die neue Arzneistoffklasse der sogenannten „Angiotensin-Rezeptorblocker“. Angiotensin II ist ein köpereigenes Hormon, das im Überschuß für den Bluthochdruck verantwortlich ist. Durch neue Medikamente (z.B. Blopress®) kann dieses Hormon in seiner Wirkung gehemmt und so der Blutdruck normalisiert werden. Blopress® muss nur einmal täglich eingenommen werden und hat den Vorteil, dass es auch bei einmal vergessener Tabletteneinnahme den Blutdruck bis zu 36 Stunden verlässlich senkt. Dieser innovative Arzneistoff kann weiters dazu beitragen, zusätzliche Krankheitsrisiken zu vermeiden.

28 % der Diabetiker scheiden vermehrt Eiweiß mit dem Harn aus, man spricht von sogenannter „Mikroalbuminurie“ oder „Proteinurie“. Diese Eiweißausscheidung schädigt die Nieren, führt zu Nierenerkrankungen und kann im schlimmsten Fall eine Dialyse notwendig machen. Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin bedeutet gleichzeitig auch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Blopress® vermag die erhöhte Eiweißausscheidung durch den Harn zu reduzieren und so die Nieren zu schützen. Aufgrund dieses positiven Effektes werden diese neuesten Blutdrucksenker auch von führenden Experten international speziell für diese Patientengruppe empfohlen.

Große Studien an mehreren tausend Patienten haben gezeigt, dass Blopress® sogar das Risiko für das Entstehen eines Typ II Diabetes um 20 - 25 % reduzieren kann. Ob das Medikament auch die Gefahr einer Netzhauterkrankung am Auge (=diabetische Retinopathie, mögliche Beeinträchtigung der Sehfunktion bis hin zur Erblindung) vermindern kann, ist derzeit Gegenstand einer großen internationalen Untersuchung.

Blutdruckwerte schwanken im natürlichen Tagesverlauf. Sie sind in den frühen Morgenstunden am höchsten, in der Nacht am niedrigsten. Blopress® senkt den Blutdruck parallel zum natürlichen Blutdruckprofil.


Abb.: Der Angiotensin-Rezeptorblocker Candesartan (Blopress®) senkt bei Diabetikern nicht nur den Blutdruck sondern auch die Eiweißausscheidung im Harn.

 

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NEU: boso-medicus smart

DAS WELTWEIT KLEINSTE DIGITALE OBERARMBLUTDRUCKMESSGERÄT

Endlich ist ein digitales Blutdruckmessgerät verfügbar, welches so klein wie ein Handgelenksblutdruckmessgerät ist und die Sicherheit der Oberarmmessung bietet.

boso-medicus smart bietet folgende Vorteile:

• Handlich – daher ideal auf Reisen und als Zweitgerät.
• Preiswert – mit einer unverb. Preisempfehlung von € 39,90 inkl. MwSt. sehr attraktiv.
• Sparsam – über 2.000 Messungen mit einer einzigen Mignon-Batterie.
• Präzise – Sichere Oberarmmessung, die ärztlich empfohlene Methode der Wahl – besonders für ältere Menschen.
• Einfach – neuartiges Gebläse steuert den Luftablass.

Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel.
Unverbindliche Preisempfehlung € 39,90 inkl. MwSt.

BLUTHOCHDRUCK –
WARUM NEUE BLUTDRUCKGRENZWERTE?

Interview mit Univ. Doz. Dr. Harald Kritz
klicken Sie hier (.pdf)

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NEU: ZWEI BLUTDRUCKMESSGERÄTE IN EINEM -
DAS IDEALE PARTNERGERÄT

Misst in der Familie mehr als eine Person regelmäßig den Blutdruck, ist boso-medicus family das ideale Oberarmblutdruckmessgerät. Boso-medicus family besitzt 2 Tasten für 2 Benutzer. Alle Blutdruckinformationen werden getrennt gespeichert, sind getrennt abrufbar und werden getrennt bewertet. Für weitere Benutzer, deren Messwerte nicht gespeichert werden sollen, besitzt boso-medicus family einen zusätzlichen Gastmodus.

Technische Daten:
• 2 Messwertspeicher für 2 Personen, zusätzlicher Gastmodus
• Im Messmodus leuchtet die aktivierte Taste für eine sichere Zuordnung der Messwerte
• Blutdruckbewertungsskala nach WHO für die sofortige Verständnis des Hypertoniegrades
• Arrhythmie-Erkennung - zeigt Herz-Rhythmus-Störungen an für noch sichere Messergebnisse
• Speicher für 30 Messwerte für 14-Tage-Profil
• Zusätzliche Mittelwertanzeige von Systole und Diastole für die bessere Blutdruckkontrolle
• Intelligente Aufpump-Automatik für schonendes Aufpumpen
• Übersichtliche 3-Werte-Anzeige für sehr gute Lesbarkeit
• Netzteilanschlussmöglichkeit für batteriefreien Betrieb
• XL-Manschette anschließbar
• Mit Reiseetui, Batterien und Blutdruckpass

Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel.
Unverbindliche Preisempfehlung € 89,90 inkl. MwSt.

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