Diabetes Austria
Aktuell

 
Jubiläen, Info-Tage und andere Veranstaltungen -
Bei freiem Eintritt zuhören, informieren und lernen 
 
Zu zahlreichen Veranstaltungen in ganz Österreich laden Selbsthilfegruppen und andere Organisationen in diesem Herbst ein.Von Diabetes Betroffene und auch andere Interessierte sind herzlich willkommen.
 
Nutzen Sie die kostenlosen Gelegenheiten - und informieren Sie sich über neue Produkte und Entwicklungen im Bereich der Diabetes-Therapien.  
Hören Sie österreichische Diabetes-Experten, die in leicht verständlichen Vorträgen die komplexen Vorgänge rund um die Zuckerkrankheit patientengerecht erklären.
 
Holen Sie sich persönliche Tipps - kostenlos!
 
 

 24. Österreichischer Diabetikertag

 
 
WANN:
Sonntag, 19. Sept. 2010
08.30 bis 16.00 Uhr 
 
WO:
Ferry Porsche Congress Center - Zell am See
 
Diabetiker und Angehörige sowie alle Interessierten erhalten umfassende Informationen zum Thema Gesundheit und Diabetes
 
Bei freiem Eintritt bietet die Österreichische Diabetikervereinigung (ÖDV) in Zusammenarbeit mit Salzburger Gebietskrankenkasse, KH Zell am See, AVOS, Versicherungsanstalt f. Eisenbahnen/Bergbau und Apothekerkammer ganztägig ein vielseitiges und umfassendes Programm für Jung und Alt:
 
• Kurzvorträge bekannter Diabetes-Experten aus Salzburg, Tirol und Wien
• Gesundheitsstraße: Kostenlose Messungen von Blutzucker und Blutdruck
• Messungen: Körperfett, Stress, Fußdruck
• Persönliche Beratung: Ernährung, Diabetes, Therapie Aktiv
• Informationen zu Wechselwirkungen von Medikamenten durch die Apothekerkammer
• Beratung zu Medikamenten-Wechselwirkungen
• Große Ausstellung: neue und interessante Produkte für Diabetiker
• Aktive Pausen – Übungen mit AVOS-Bewegungsexpertin
 
Organisation / Auskunft / Programme:
Österreichische Diabetikervereinigung
Tel.: 0662 / 82 77 22
 
Weitere Informationen und detailliertes Programm HIER
 
EINTRITT FREI
 

Benefizveranstaltung: 15 Jahre Verein für Diabetiker der Universitätskinderklinik Graz

- Jazz Gitti
- Michael Raffeis
- Die Band Saitensprung
 
 
 
 
WANN:
14. Oktober 2010
Beginn: 19:30 Uhr
 
WO:
Bildungszentrum Raiffeisenhof
Graz - Wetzelsdorf
Busverbindung 31 und 33
 
Karten: Bei allen steirischen Raiffeisenbanken
Vorverkauf: Euro 14,- (keine Sitzplatznummerierung)
Abendkassa: Euro 16,-
 
 

 1. Wiener Augentag

 „EIN LEBEN LANG GUT SEHEN!“
 
 
 
 
WANN:
Donnerstag, 14. Oktober 2010
10.00 bis 18.00 Uhr
 
WO:
Wiener Rathaus, Festsaal
 
Augenerkrankungen entwickeln sich zu regelrechten "Volkskrankheiten".
Mehr als 43 Prozent der ÖsterreicherInnen sind von Sehstörungen verschiedenster Art betroffen! Die altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Augen-komplikationen sowie das Glaukom sind die häufigsten Ursachen für starke Sehbehinderung bzw. Erblindung. Über 400.000 ÖsterreicherInnen sind als nicht diagnostiziert und daher als unbehandelt einzustufen.
Laut Statistik Austria wird es im Jahre 2020 in Österreich mehr als 2,2 Millionen Menschen geben, die älter als 60 Jahre sind, damit gewinnt die Augenvorsorge zunehmend an Bedeutung für jeden Einzelnen! Um Blindheit zu vermeiden, ist Aufklärung, Prävention und Früherkennung besonders wichtig.
 
Die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft und die Augenabteilung der Rudolfstifung informieren daher in Zusammenarbeit mit LICHT FÜR DIE WELT unter dem Motto: „Ein Leben lang gut sehen“ Interessierte, Betroffene und Angehörige umfassend über Augenvorsorge, Sehstörungen, Früherkennung und die vielfältigen Erkrankungen am Sehapparat.
 
Fragestunden um 13.00 Uhr & 17.00 Uhr • Quiz mit schönen Preisen
 
ExpertInnen referieren u. a. über Augenverletzungen, Augentumore, alters-bedingte Makuladegeneration (AMD), Linsentrübung, Laseroperationen, trockene und tränende Augen, erhöhten Augendruck, diabetische Netzhaut-erkrankung, das Glaukom sowie über Fehlstellungen, Doppelbilder und diskutieren nach jedem Vortrag mit dem Publikum.
Außerdem werden wertvolle Beratungen über die Vielfalt der präventiven, diagnostischen, therapeutischen und rehabilitativen Möglichkeiten rund ums Auge geboten.
Ein Netzhaut-Check, ein Risikotest sowie individuelle Augenberatung, ärztliche Sprechstunden u. a. m. runden das Vortragsprogramm ab.
 
Detailliertes Programm auf www.augentag.at
 
EINTRITT FREI
 
 

 Diabetes gut im Griff!

 
 So vermeiden Sie gefährliche Folgeschäden
 Thementag des Evangelischen Krankenhauses-Wien
 
 
 
WANN:
Donnerstag, 14. Oktober 2010
 ab 15:00
(ab 14:00 Uhr wenn Sie die schöne Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa besichtigen möchten)
 
WO:
Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa
Theatersaal Fontanastr. 10
1100 Wien
 
Auch in Österreich nimmt die Zahl der Diabetiker konstant zu. Trotz guter medizinischer Versorgung ist es für Betroffene nicht leicht, sich an einem Ort ein umfassendes Bild aller Facetten der Erkrankung, ihrer möglichen Folgeschäden und deren Vermeidung zu machen. Daher bietet das Evangelische Krankenhaus- Wien am 14. Oktober allen Betroffenen und Interessierten ein profiliertes medizinisches Expertenforum als Ansprechpartner. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich aus erster Hand aus vielen Blickwinkeln informieren zu lassen und sich auch mit persönlichen Fragen an die anwesenden Spezialisten zu wenden!
Genießen Sie im Anschluss die Verkostung einiger gesunder Schmankerln und holen Sie sich im Gespräch mit weiteren Experten wertvolle Tipps!
 
Vortragende:
Prim. Doz. Dr. Peter Peichl, Internist und Rheumatologe, Spezialist für Immunologie und Osteologie, Vorstand der Internen Abteilungen des Evangelischen Krankenhauses
Das Gefäßchirurgenteam Oberarzt Dr. Herbert Mendel und Oberärztin Dr. Silvia Hoffmann
Prim. Dr. Thomas Maca, Internist, Leiter der Angiologischen Abteilung
Dr. Gerda Feichtinger-Rensch profilierte Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie
Prof. Dr. Kinga Howorka, MBA Internist und Diabetologin, Univ. Klinik Wien
Peter Hopfinger, Diabetiker, Chefredakteur &Herausgeber von www.diabetes-austria.com
 
Anmeldung unbedingt notwendig!!!
 
Tel.: 01/40422-4500DW 527 oder DW 503
 
 

 Diabetes–Infotag der Aktiven Diabetiker Austria

 
 
 
WANN:
Samstag, 23.Oktober 2010
14.00 bis 18.30 Uhr
 
WO:
Österreichischer Blinden- u Sehbehindertenverband (ÖBSV)
Hägeling 4-6
1140 Wien
 
Erreichbar mit der U 3
 
EINTRITT FREI
 
 
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Anita Becker: Moderatoren-Neuzugang aus Deutschland

Wirklich nett, dieser Chat!

Seit vielen Jahren betreuen unsere beiden Moderatorinnen Magdalena Janecek und Ella Benedek, zwei Mal pro Woche – jeweils Dienstag und Donnerstag, den Chat bei www.diabetes-austria.com. Fast von Anfang an „tratschte“ auch Anita Becker aus Rockenhausen in Deutschland regelmäßig mit. Sie ist so begeistert von unserem Chat, dass sie ab September alternativ als „Springerin“ den einen oder anderen Chat anmoderieren wird.
 
Bei diesem fixen Chat-Stelldichein wurden schon Freundschaften geschlossen (Anita kommt regelmäßig nach Österreich, um ihre Chat-Freundinnen zu treffen), Blutzuckerwerte verbessert, Traurige getröstet, Ratsuchenden geholfen und Problemlösungen gefunden.
 
Wir bedanken uns dafür sehr herzlich bei unseren Moderatorinnen.
 
 
 Ella   Magdalena   Anita
 
Nach der Sommerpause ist es nun wieder soweit: Seit Anfang September ist die „Tratsch-Stube“ wieder regelmäßig geöffnet. Alle, die wegen Diabetes und sonstiger Probleme mit Gleichgesinnten plaudern wollen, sind herzlich eingeladen: Kommt uns doch einfach einmal im Diabetiker-Chat besuchen. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Diabetikern verbindet und oft hilft er, die eigene Situation zu verbessern.
 
Ella erinnert sich an den ersten Besuch einer Diabetikerin im Chat: „Sie war psychisch fertig und am Boden zerstört, als sie das erste Mal zu uns kam. Nicht nur wegen dem Diabetes sondern auch wegen anderer familiärer Probleme. Es tat ihr unheimlich gut, sich im Chat anonym auszusprechen. Mittlerweile ist sie eine liebe Freundin und seit Jahren fixe Chatterin bei uns“.
 
Und Magdalena lacht und meint: „Auch der Spaß wird bei uns nicht vergessen! Also liebe diabetische Noch-Nicht-Chatter, einfach über www.diabetes-austria.com einsteigen und mit uns chatten.“
 
 
 
 
 
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Gedichte, Lob und Gratulationen – die schönsten Mails zum Jubiläum

Mit diesem großen Echo haben auch wir nicht gerechnet. Fast jeden Tag fanden wir Mails in unserer Box, in denen uns LeserInnen, aber auch hochkarätige Diabetologen aus ganz Österreich und sogar Bunderpräsident Dr. Heinz Fischer zu unserem 15. Geburtstag gratulierten. Das macht uns froh und stolz und wir bedanken uns herzlich dafür. Als Dankeschön verlosen wir zwei Wochenenden für jeweils zwei Personen im Gartenhotel Sonnleitn im wunderschönen Salzkammergut und weitere kleine Aufmerksamkeiten.
 
Folgende Leser dürfen sich über einen Gewinn freuen:
 
Die Hauptpreise, ein Wochenende für zwei Personen im Gartenhotel Sonnleitn, haben gewonnen:
 
Gerhard Müller, 1160 Wien
Ella Benedek, 7411 Markt Allhau
 
 
 
 
 
Weitere Preise gehen an:
 
Melitta Atteneder, 4209 Engerwitzdorf
Josef Sladek, 1030 Wien
Ilse Kückmaier, 8605 Kapfenberg
Gertraud Horvath, 7442 Lockenhaus
Edith Peyerl Mild, 8010 Graz
 
Wir danken nochmals allen Gratulanten und gratulieren unseren Gewinnern!
 
Lesen Sie HIER  die Gratulationsschreiben
 
 
 
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Ausgeronnene Novo Pen-Ampullen verursachten bei Bergsteiger fast Katastrophe

„Novo Nordisk hätte Patienten warnen müssen“

Der ehemalige Mathematiklehrer Geri Winkler aus Wien liebt sein extremes Leben. Die Berge des Himalaya und der Anden, tropische Regenwälder, Völker jenseits unserer Zeit – all dies ist seine Welt. Die Diagnose Diabetes konnte seine Sehnsüchte nicht bremsen. Im Juli 2008 hat Geri Winkler mit der Besteigung des 6.200 Meter hohen Mount McKinley in Alaska als erster Diabetiker die Seven Summits bezwungen. Penibel bereitet er sich auf jedes seiner Abenteuer vor. Trotzdem endeten einige fast in einer Katastrophe – ausgelöst durch den Austritt von Insulin beim NovoPen.
 
 
Deshalb hat Geri Winkler einen Brief an österreichische Diabetologen geschrieben mit der Bitte ihre Patienten zu informieren:
 
„Ich möchte mit diesem Schreiben auf ein Problem hinweisen, das seit etwa zwei Jahren bei der Benutzung des NovoPen (3 und 4) mit NovoRapid-Penfill-Patronen und NovoFine-Nadeln auftritt. Viele Diabetiker haben Probleme mit ihrem NovoPen bemerkt. Da sie aber weder Ursache noch Wirkung einordnen konnten und dieses Problem auch nicht immer auftritt, wird es möglicherweise gar nicht in der ärztlichen Praxis zur Sprache gebracht. Seit 2008 tritt Insulin aus dem NovoPen aus, wenn man die Nadel nach der Injektion auf dem Pen belässt bzw. sie schon länger vor der Injektion auf dem Pen anbringt. Die Folgen reichen von ungenauer Insulindosierung bis zum Totalverlust des Insulins, was im Urlaub fern der Heimat sehr unangenehm werden kann.
In den Bedienungsanleitungen aller Pen-Hersteller ist vermerkt, dass die Nadel bei jeder Injektion zu wechseln ist. Das ist die Theorie! In der Praxis belassen die Diabetiker meist die Nadel für mehrere Injektionen auf dem Pen, wollen nicht bei jeder der oftmaligen täglichen Injektionen den komplizierten Nadel-Wechsel durchführen, sondern im täglichen Leben stets einen „schussbereiten“ Pen mit sich führen.
 
Seit 2008 tritt Insulin aus
Ich verwendete acht Jahre lang den NovoPen (3 und 4) mit NovoRapid-Penfill-Patronen und NovoFine-Nadeln. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mit der Mehrfachverwendung von Nadeln, die Pen-Systeme waren vollkommen dicht – bis 2007. Seit 2008 treten beim NovoPen immer wieder kleine Mengen von Insulin aus, wenn man die Nadel auf dem Pen belässt, wodurch ein Abstand zwi¬schen dem orange-farbenen Kolben in der Ampulle und dem schwarzen Stempel am Pen entsteht. Sofern man diesen Abstand bemerkt, ist das kein Problem für den Diabetiker. Man spritzt so lange leer durch, bis der Stempel wieder den Kolben erreicht. Allerdings wird dabei einiges an Insulin vergeudet. Anders liegt der Fall, wenn nur wenig Insulin ausgetreten ist, der Abstand zwischen Kolben und Stempel kaum erkennbar ist, z.B. bei schwachen Lichtverhältnissen oder ganz einfach, wenn man nicht daran denkt, dass Insulin ausgelaufen sein könnte. Dann spritzt man nämlich weniger als man am Pen eingestellt hat, ohne genau zu wissen, wie viel man nun gespritzt hat. Ist man sehr aufmerksam, dann spürt man, dass am Anfang der Injektion wenig Gegendruck vorhanden war und weiß, dass nicht die komplette eingestellte Insulinmenge injiziert worden ist. Oft bemerkt man diesen fehlenden Gegendruck am Beginn der Injektion nicht einmal. Wie dem auch sei: Bemerkt man es, so weiß man, dass man zu wenig gespritzt hat, man weiß aber nicht, um wie viel zu wenig. Bemerkt man es nicht, so weiß man nicht einmal, dass man zu wenig gespritzt hat. Unerklärbare hohe Blutzuckerwerte sind die medizinisch bedenkliche Folge.
 
Das Problem gibt es nur bei Novo-, nicht bei Lilly- und sanofi-aventis-Pens
Natürlich bin ich nicht der Einzige, der mit dem auslaufenden NovoRapid zu kämpfen hat. Das Problem ist Thema in mehreren Diabetiker-Zeitschriften und Diabetiker-Foren und es gab zahlreiche Beschwerden beim Hersteller. Vom Hersteller erhält man nur die Stellungnahme, dass man eben die Nadel bei jeder Injektion wechseln muss und die Nadel nicht auf dem Pen belassen darf. Spricht man Diabetiker auf das Problem mit dem Kolben-Stempel-Abstand an, wird dies meist zum Aha-Erlebnis für die Diabetiker. Sie haben diesen Abstand schon öfters bemerkt, ihn aber nicht mit auslaufendem Insulin in Zusammenhang gebracht. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Pen-Systeme von Sanofi-Aventis und Lilly absolut dicht sind, auch bei Belassen der Nadel, und dass dies definitiv auch bei Novo Nordisk bis 2007 der Fall gewesen ist. Irgendeine kleine Änderung in der Produktion, es kann nur an den Ampullen oder Nadeln liegen, vermutlich nicht am Pen selbst, hat das Pensystem von Novo undicht werden lassen.
 
Warum ich mich in dieser Angelegenheit derart engagiere, liegt daran, dass mich das Ausrinnen der Pen-Ampullen in eine sehr gefährliche Situation gebracht hat. Ich bin Bergsteiger und überwinde bei meinen Touren oft große Höhenunterschiede. Was ich dabei nicht vorhersehen konnte, ist die Tatsache, dass sich die mit dem Höhenunterschied verbundenen Druckunterschiede negativ auf das undichte Pensystem auswirken würden. Bei einer Bergtour im Jahr 2008 ist eine Penfill-Patrone mit aufgesetzter Nadel vollständig ausgeronnen. Das hat mich sehr verwundert, ich beruhigte mich aber mit dem Gedanken, dass es sich hier um eine einzelne fehlerhafte Ampulle handelte. Schaden entstand keiner, da ich genügend Reserve-Insulin bei mir hatte. Ein Jahr später war ich zum Bergsteigen in sehr isolierten Gebieten in Neuseeland. Verunsichert durch die Erfahrungen von der Bergtour 2008, wollte ich besonders vorsichtig sein und habe hier die Nadeln nach der Injektion tatsächlich abgeschraubt. Allerdings habe ich sie mehrmals schon Stunden vor der Injektion aufgeschraubt, da ich nicht an den Gletscherspalten mit eisig-klammen Fingern mit diesen winzigen Nadeln herumhantieren wollte. Ich hatte für diese 10-Tages-Tour Insulin für 30 Tage mit mir, doch alle Patronen sind innerhalb kürzester Zeit völlig ausgelaufen. Ich wusste ja damals noch nicht den Grund für dieses Auslaufen. Binnen drei Tagen stand ich ohne Insulin da und hatte auf Grund von Schlechtwetter keine Chance auf eine Rückkehr in die Zivilisation.
 
Beschwerden bei Novo führten zu nichts
Durch das Glück eines einstündigen Schönwetter-Fensters ist es gelungen, mich in dieser Zeit mit dem Hubschrauber vom Berg zu holen. Höhenunterschiede von 2000 Metern reichen aus für diese völlige Fehlfunktion. Bei meiner 8-monatigen Tour vom Toten Meer zum Mount Everest (2005/06) habe ich mehr Höhenmeter zurückgelegt als je ein Mensch zuvor, zudem habe ich mein Diabetes-Equipment durch dauernde Erschütterungen und Temperatur-Wechsel auf eine harte Probe gestellt. Damals ist dieses Problem beim NovoPen definitiv nie aufgetreten.
Meine Beschwerde bei Novo Nordisk wurde mit einem lakonischen „Wer sich nicht an die Bedienungsanleitung hält, ist selber schuld“ abgespeist. Dabei ist anzumerken, dass von einem vorzeitigen Anschrauben der Nadel in der Bedienungs¬anleitung nichts zu finden ist, und schon gar nicht über die möglichen Folgen von Druck-unterschieden. Erst jetzt, wo ich mich intensiv mit dem Problem beschäftigt habe, kann ich die Zusammenhänge verstehen, die zu dieser Fast-Katastrophe geführt haben. Zudem hätte Novo Nordisk die Patienten warnen müssen, dass sich an der Dichtheit des Pensystems etwas geändert hat. Gewusst haben die Verantwortlichen von diesem Problem schon Anfang 2008, wie ich erst später erfahren habe. Jahrelang konnte man als Patient die Anweisung zum Nadelwechsel gefahrlos ignorieren. Von einem Tag auf den anderen war das alles anders. Da hätten Hinweise von Seiten des Herstellers an die Patienten ergehen müssen.
Ich sende Ihnen dieses Schreiben, um Sie zu bitten, den Patienten klarzumachen, dass sie sich peinlichst genau an den Nadelwechsel bei jeder Injektion halten müssen, auch wenn dies früher nicht notwendig gewesen war, und dass sie die Nadel auch nicht länger auf dem Pen belassen dürfen. Wenn Diabetiker dazu nicht bereit sind, müssten sie über ein anderes System der Injektion nachdenken. Natürlich verbinde ich mit diesem Schreiben auch die Hoffnung, dass Sie sich an den Hersteller wenden und ihn um Behebung dieses sicher leicht lösbaren Problems bitten. Ärzten gewährt die Pharma-Industrie weit mehr an Informationen und Mitsprache als normalen Patienten.
 
Ein Rückschritt in der Diabetes-Therapie
Für die Patienten bedeutet das undichte Pensystem einen extremen Rückschritt in der Diabetes-Therapie. Die Bedienung einer Durchstichflasche mit Einmalspritze (auch diese wird von Diabetikern meist mehrfach verwendet) ist einfacher und komfortabler als das Herumschrauben von Nadeln bei jeder Injektion, verbunden mit der Entsorgung des anfallen¬den Abfalls. In vielen Lebenssituationen ist es einfach notwendig, ohne großen Aufwand einen injektions-bereiten Pen zur Hand zu haben.
Ich will mit diesem Schreiben keinesfalls das Recht von Diabetiker, Nadeln nur einmal zu verwenden, beschneiden. Dieses Recht hatten sie ja auch, als das Novo-System noch dicht war. Dadurch dass Novo Nordisk das eigene Pen-System, aus welchen Gründen auch immer, undicht werden ließ, entstehen durch den Zwang zum Nadelwechsel in jedem Fall Nachteile für die Diabetiker (und natürlich auch für die Krankenkassen). Bei Missachtung große Ungenauigkeiten in der Insulindosierung, bei Befolgung große Einbußen in der Flexibilität der Lebensführung.
 
Geri Winkler
 
 

Probleme mit Pens

Im INSULINER 89, Seite 34, hat eine Leserin gefragt, ob auch andere Pen-Benutzer seit einiger Zeit Probleme mit auslaufendem Insulin haben. Lesen sie HIER die Antworten
 
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Dr. Susanne Herbek über die künftige elektronische Gesundheitsakte 

ELGA wird jedes Wehwehchen kennen

Von Richard Andraschko
 
Ob’s eine Röntgenaufnahme war, ob uns peinliche Ereignisse in Spitalsbehandlung getrieben haben oder der Hausarzt die Entwicklung unserer Zuckerwerte nachverfolgen möchte: Künftig genügt ein scheckkartengroßes Stück Plastik, um berechtigten Personen Zugriff auf die PatientInnendaten zu ermöglichen. Und zwar alle. Und schon bald.
 
Dr. Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA-GesmbH. schilderte den ADA-Gruppenleitern bei einer Fortbildungsveranstaltung in Bad Gastein überzeugend die Vorteile der neuen Elektronischen Gesundheitsakte durch Vernetzung aller verfügbaren Gesundheitsdaten jedes Menschen mit Sozialversicherungsnummer.
 
Keine Ahnung, wo meine Röntgenbilder sind
Heute sieht man PatientInnen mit großflächigen Röntgenbildern durch die Lande pilgern. Erlebt vielleicht, wie sie sich ihre Befunde aufwendig zusammentragen und – kann sein – gerade den einen, essenziellen beim Arztbesuch nicht mit haben. Oder zeitraubend irgendwelchen „Genehmigt“-Stempeln nachrennen. Und das, obwohl ja alle diese Daten bereits gespeichert sind. Bloß an verschiedenen Stellen, bei unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen, an die man sich nach ein paar Jahren nicht einmal mehr erinnert.
In Zeiten von Computern und Internet muss das alles nicht mehr sein, ist ELGA-Geschäftsführerin Herbek überzeugt. Ein paar Mausklicks und eine Art von elektronischer Unterschrift sollen genügen, damit alle Gesundheitsorganisationen, Ärzte, Krankenhäuser, der niedergelassene medizinische Bereich, Apotheken, andere Ge-sundheitsberufe, das Sozialwesen und schließlich die PatientInnen selbst nachlesen können, was gespeichert ist.
 
Auf den ersten Blick tolle Vorteile
Menschen, die mit dem Schutz persönlicher Daten nicht so viel am Hut haben, sehen schnell die Vorteile, dass Daten und nicht mehr Menschen laufen müssen, um ein gewünschtes Gesamtbild zu bekommen. Dokumente werden nicht mehr per Post oder elektronisch verschickt, sondern via Computer aus einem riesigen Bestand abgerufen. Beim Arzt kann man sich den „Spickzettel“ ersparen, auf dem alle verschriebenen Medikamente aufgelistet sind und von denen man dann doch einige vergessen hat. Die „kleinen Orangen“ und die „Grünen mit der Kerbe“ müssen künftig nicht mehr als rudimentärer Versuch einer Beschreibung herhalten, die niemandem etwas bringt. Die Apotheker können leichter erkennen, ob die Verschreibungen der frequentierten Ärztelegionen, die alle nichts voneinander wissen, miteinander verträglich sind oder unerwünschte Wechselwirkungen auslösen.
Im Sozialwesen wird möglicherweise schneller klar, welche Begleitung mit sozialen Einrichtungen sinnvoll wäre. Und das Gesundheitssystem erspart sich ebenso teure wie sinnlose Mehrfachverschreibungen.
 
Krebsbefund anklicken, ohne mit Arzt zu reden
PatientInnen selbst können auf alle Untersuchungsbefunde zugreifen, sobald sie im System gespeichert sind. Und zwar auch auf solche, für deren Relativierung Gespräche mit Ärzten oder etwa psychologische Betreuung eher zweckmäßig wären. Susanne Herbek sieht darin kein Problem. Schließlich seien die PatientInnen ja mündig und sollen auch von heiklen Informationen nicht ausgeschlossen werden.
Die ELGA-Chefin sieht den großen Vorteil ihres Projekts darin, dass alle Daten zwar an verschiedenen Stellen gespeichert, aber durch ein intelligentes System miteinander verknüpft sind: Der praktische Arzt oder das Spital sind nach wie vor Herren ihrer Daten, verknüpfen sie aber nach bestimmten strukturierten Regeln mit der Elektroni-schen Gesundheitsakte, das blitzschnelle Auskünfte für alle Berechtigten möglich macht. Mitspielen müssen beim ELGA-Aufbau alle Gesundheitseinrichtungen einschließlich 35 Krankenversicherungsträgern, neun Bundesländern und das Gesundheitsministerium. Internationale Anbindung würde helfen, wenn einem im Ausland etwas passiert und die e-card nicht zur Hand ist.
 
Statistiken und Forschung könnten keine Rolle spielen
Was fehlt, aber fürs Erste gar nicht im Projekt steht, ist die automatische Gewinnung von statistischen, anonymisierten Gesundheitsdaten, kritisiert der Obmann der Selbsthilfegruppe „Aktive Diabetiker Austria“ Dr. Erich Wolfrum. Heute gibt es beispielsweise bloß grobe Schätzungen über die Zahl von Diabeteskranken, aber nie-mand kann etwas über Alter und Geschlecht der Betroffenen sagen, niemand kennt die Zahl der Typ-1- und Typ-2-DiabetikerInnen, niemand weiß etwas über die regionale Verteilung, was Betreuung und Forschung gleichermaßen unnötig schwierig macht. Wolfrum will im Begutachtungsverfahren zum rechtlichen Rahmen der ELGA nachdrücklich darauf drängen, nicht auf diese ziemlich einfach gewinnbaren Informationen leichtfertig zu verzichten.
 
Aufpassen: Wir alle werden „Gläserne Menschen“
Sie wird wohl kommen, die elektronische Gesundheitsakte. Wenn es nach Dr. Herbek geht, wird sie in den nächsten beiden Jahren in ganz Österreich eingeführt, beginnend in Teilen von Wien, Oberösterreich und Tirol.
Das kann für uns alle gut sein, bringt uns aber mit großen Schritten dem „Gläsernen Menschen“ näher. Der Kreis der Zugriffsberechtigten ist nicht wirklich eng gefasst, und es lässt sich darüber nachdenken, ob wirklich „alle Gesundheitsorganisationen“, „andere Gesundheitsberufe“ und „das Sozialwesen“ in den von den meisten Menschen als heikel empfunden Gesundheitsdaten stochern dürfen sollen. Leute, die der Datensicherheit nicht trauen, weil sie etwa von Massen gestohlener und angeblich völlig sicherer Kreditkartendaten gehört haben, werden sich auch über diese riesige Datensammlung sorgen. Und sie werden auch erkennen, dass es nicht unproblematisch ist, dass die Gesundheitsdaten dem legitimierten Kreis grundsätzlich unbeschränkt zugänglich sein werden. Es sei denn, man verlangt ausdrücklich, dass einzelne Ärzte oder Einrichtungen nicht in den persönlichen Datenbestand klicken dürfen, was einen im Wartezimmer in Erklärungsnotstand bringen könnte.
Wir werden weiter auf dem Laufenden halten.
 
ELGA-Gesundheitsportal mit vielen nützlichen Informationen: www.gesundheit.gv.at  
 
 
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Fünf Jahre Schwerpunktpraxis für chronische Wundbehandlung 

Dr. Elisabeth Krippl: „Ich kämpfe um jede kleine Zehe!“

Stammleser erinnern sich: vor rund fünf Jahren stellten wir erstmals die engagierte Wiener Ärztin Dr. Elisabeth Krippl auf unseren Seiten vor. Die Diabetologin, die sich zusätzlich auf das Management chronischer Wunden spezialisiert hat, eröffnete damals ihre Praxis und wurde kurz darauf Leiterin der Diabetesambulanz im Privatsanatorium Hera in Wien. Nach fünf Jahren zieht sie mit Diabetes Austria eine Zwischenbilanz.
 
Frau Dr. Krippl, wie ist Ihre persönliche Bilanz nach fünf Jahren?
 
Dr. Elisabeth Krippl: „Die Ordination zu eröffnen war für mich, aber auch für meine Patienten die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich habe jetzt zwar bis zur dreifachen Belastung – Kongressbesuche, Ordination und Sanatorium Hera – aber dafür kann ich mich über jede einzelne Amputation, die nicht stattgefunden hat, freuen.“
 
Da gibt es sicher Beispiele für diese Erfolge.
 
Dr. Elisabeth Krippl: „Natürlich jede Menge. Menschen, die schon verzweifelt sind und oft ganz kurz vor einer Amputation stehen, finden den Weg zu mir. Und Wunden, die ein knappes Jahr offen war, heilen unter meiner Anleitung und Therapie innerhalb von vier Monaten zu. Manchmal hol ich Patienten buchstäblich in letzter Minute vom OP-Tisch herunter. Aber das macht auch Spass: ich kämpfe um jede kleine Zehe!“
 
Worin liegt das Geheimnis Ihres Erfolges?
 
Dr. Elisabeth Krippl: „Zum einen hilft mir sicher die Ausbildung zur Diabetologin und zur zertifizierten Wundmanagerin mit einer Zwischenstation auf der Gefäßchirurgie. Übrigens gibt es nur ein knappes Dutzend zertifizierter Wundmanager in Österreich. Zum Anderen aber liegt es wohl daran, dass ich nicht einzelne Wunden sondern den ganzen Menschen im Auge habe. Für mich sind Symptom und Ursache gleichermaßen wichtig. Dazu kommt noch, dass ich eine Kämpferin bin und auch bei scheinbar aussichtslosen Fällen nicht aufgebe. Oft genug – Gott sei Dank – mit Erfolg. Manchmal staunen da sogar Kollegen ungläubig.“
 
Was macht – neben Ihrem persönlichen Engagement – Ihre Praxis für Patienten so angenehm?
 
Dr. Elisabeth Krippl: „Bei uns gibt es mehrere Vorteile. Wir kooperieren sehr eng mit einem orthopädischen Heilmasseur, einem orthopädischen Schuhmacher und einer diabetischen Fusspflege – können somit quasi ein Rundum-Service aus einer Hand anbieten. Ausserdem werden Patienten bei uns nicht mit einem Dutzend Zetteln auf eine wochenlange Reise zu verschiedenen Stationen geschickt, sondern wir organisieren einen möglichst umfassenden kompakt auf einen engen Zeitraum begrenzten Untersuchungsablauf, wobei wir mitunter auch persönlich bekannte Kollegen mit einbeziehen.“
 
Zu guter Letzt dürfen wir Ihnen noch nachträglich zu Ihrer Hochzeit gratulieren und Ihnen und Ihrem Mann alles Gute wünschen. Wir danken für das Gespräch!
 
Ein Porträt von Dr. Elisabeth Krippl finden Sie bei unseren Ärzteporträts
Ausserdem können Sie ihr in unserem Expertenforum auch Fragen zu ganz persönlichen Problemen stellen. Diese werden von uns an Sie weitergeleitet. Anonymität garantiert.
 
Dr. Elisabeth Krippl
Fachärztin für innere Medizin, Ärztin für Allgemeinmedizin, zertifizierte Wundmanagerin®.
Speisingerstraße 57-61/6
1130 Wien
Tel.: 0664 146 40 82
Fax: 01 804 71 64
Ordination und Hausbesuche
nach telefonischer Vereinbarung
• Ernährungsberatung / metabolic balance
• Diabetische Fusspflege
• Lymphdrainage
• Massagen
• Orthopädischer Schuhmacher
• Akupunktur nach Vereinbarung
 
KEINE KRANKENKASSEN
 
 
 
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WGKK NEU – Bewilligungsfreier Diabetikerbedarf  

Die Wiener Gebietskrankenkasse erlaubt sich den bewilligungsfreien Dreimonatsbedarf für Blutzuckerteststreifen neu zu regeln:
 
Die Vorgehensweise bei Mehrbedarf bleibt gleich.
 
 
Die Umstellung auf den neuen Dreimonatsbedarf erfolgt für
 
• Nicht insulinpflichtige Diabetiker, ausgenommen Gestationsdiabetiker
 
mit Wirksamkeit ab 1.Juli 2010
 
• Insulinpflichtige Diabetiker und Gestationsdiabetiker
 
mit Wirksamkeit ab 1.Oktober 2010
 

Lesen Sie HIER

 
 
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Ministerin Bandion-Ortner, Jazz-Gitti, Dr. Sigi Bergmann, Meinrad Knapp, Mischa Kronenfels und Peter Alexander-Enkerl Lena tragen schon eines

T-Shirts sind schon jetzt Kult - Sommerspaß und guter Zweck

Unsere T-Shirts sind schon jetzt ein Sommerhit! Kaum hatten wir die modischen Leiberln mit den „süßen“ Sprüchen im Wiener Rathaus erstmals der Öffentlichkeit gezeigt, konnten wir auch schon die ersten prominenten Fans begrüßen.
 
 
 
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (sie ist insulinpflichtige Diabetikerin) entschied sich für „Zuckersüß und zauberhaft“. „Das wird mein Sport-T-Shirt“ ließ sie wissen und gratulierte zu der originellen Aktion.
 
 
 
 
 
 
Die unverwüstliche Jazz-Gitte schlüpfte vor Ort gleich in ein „Zuckerpuppe“-T-Shirt. „Das passt zu mir“, meinte sie verschmitzt. Aber auch für jüngere Semester sind die T-Shirts „echt cool“.
 
 
Lena Neumayer, Enkelin des legendären Peter Alexander, ist seit zwölf Jahren Diabetikerin Typ 1. „Ich hatte nach meiner eigenen Diagnose viel Glück und bin rasch bei einer sehr guten Ärztin gelandet, die mich bis heute gut betreut. Ich weiß aber, dass nicht alle jugendlichen Diabetiker dieses Glück haben. Hier können Hilfsprojekte, die mit dem Kauf dieses T-Shirts unterstützt werden, Kindern und Jugendlichen wichtige Impulse geben.“
 
 
 
   

Journalisten-Trio trägt Diabetes-T-Shirts

Dieses Trio hat viel gemeinsam: sie sind Journalisten, insulinpflichtige Diabetiker und begeistert von unserer T-Shirt-Aktion. Sportreporter-Legende Dr. Sigi Bergmann: „Das ist ein sehr positiver Weg, das Thema Diabetes zum Gesprächsstoff zu machen. Dass darüber hinaus noch Geld für Kinder-Projekte gesammelt wird, verdoppelt die Nützlichkeit dieser Aktion.“ Dieser Meinung schließen sich auch die Krone-Hit-Moderatoren Meinrad Knapp, er ist auch Nachrichtensprecher bei ATV, und sein Kollege Mischa Kronenfels an. „Eine lustige Aktion mit sinnhaftem Hintergrund“, meinte etwa Meinrad Knapp und sein Kollege Mischa Kronenfels ergänzte: „Ich mach es wie Ministerin Claudia Bandion-Ortner und nehm das Leiberl zum täglichen Sporteln.“
 
  
 
 
 
Jetzt sind die besten T-Shirts dieses Sommers für jeden erhältlich.
 
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Die Slogans wurden von Edel-Grafiker Hannes Rossbacher www.global-brand-art.com in Form gebracht und werden mit Unterstützung der Fotokette Bildermacher www.bildermacher.at auf weisse T-Shirts gedruckt
 
 
 
 
 
 
Der zusätzliche Pluspunkt: von jedem verkauften T-Shirt werden 2,50 Euro für Projekte, die sich um Kinder mit Diabetes drehen, reserviert und am Ende der T-Shirt-Saison übergeben.
 
 
 
 
 
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FDA-Warnung vor Messfehlern bestimmter Blutzucker-Messgeräte

Blutzucker-Messung braucht Sicherheit

Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) nimmt mehrere Todesfälle zum Anlass, um vor potenziellen Messfehlern bestimmter Blutzucker-Messgeräte zu warnen. Betroffen sind Geräte mit Teststreifen auf der Basis einer Enyzmreaktion mit Glukose-Dehydrogenase-Pyrroloquinolinequinon (GDH-PQQ).
 
Damit Messgeräte den Blutzucker messen können, sind bestimmte Enzymreaktionen in den Teststreifen erforderlich. Die Probleme mit GDH-PQQ resultieren daraus, dass dieses Enzym nicht zwischen Glukose und anderen Zuckern wie Maltose, Galaktose oder Xylose unterscheiden kann. Wenn im Blut der Patienten andere Zucker vorhanden sind, ergeben sich zu hohe Messwerte. Dies kann schnell zu einer Überdosierung von Insulin oder oraler Antidiabetika verführen mit dem Risiko einer tödlichen Hypoglykämie.
 
Anderer Zucker kann bei speziellen Krankheitsbildern oder Therapieformen ins Blut gelangen:
 
- Maltose kann Bestandteil von Immunglobulinpräparaten und anderen Medikamenten sein, die Maltose als Stabilisator oder Zusatzstoff enthalten. Bei der Peritonealdialyse mit dem Osmotikum Icodextrin wird dieses zu Maltose abgebaut.
 
- Galaktose ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, insbesondere
in Milchprodukten, wo die Laktose die Hauptquelle ist. Die Laktose wird in der Dünndarmschleimhaut in Glukose und Galaktose gespalten. Die Galaktose wird durch das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase ( GALT ) in der Leber zu Glukose abgebaut. Zu einer Anreicherung von Galaktose im Blut kommt es durch den erblich bedingten Mangel an GALT. Ursache für diesen Enzymdefekt kann eine seltene Genmutation sein.
 
- Xylose kann im Blut vorhanden sein z. B. während oder nach einem oralen Xyloseresorptionstest, wie er zur Diagnose von Darmerkrankungen durchgeführt wird.
 
In den Jahren 1999 bis 2009 sind der FDA insgesamt 13 Todesfälle bekannt geworden. Sechs der 13 Todesfälle haben sich seit 2008 ereignet, als die FDA auf das Risiko hingewiesen hatte. Alle Todesfälle ereigneten sich in Gesundheitseinrichtungen. Zehn der 13 Patienten hatten maltosehaltige Substanzen erhalten, jeweils einer hatte Potacor® oder Octagam® erhalten und einem weiteren Patienten war direkt Maltose infundiert worden. Die Blutzuckermesswerte lagen bei den Patienten 3-fach bis 15-fach über den wirklichen Glukosewerten.
 
Bei einem Patienten zeigte das Gerät einen Blutzucker-Wert von 200 mg/dl an, eine behandlungsbedürftige Hyperglykämie, während der korrekte Glukosewert 19mg/dl war, eine lebensgefährliche Hypoglykämie. Bei einem anderen Patienten bestimmte das Gerät mit GDH-PQQ-Teststreifen 193mg/dl statt 8mg/dl.
 
Im Zweifel sollten die Labore auf Messgeräte mit anderen Teststreifen wechseln.
 
 
Unbedenklich ist laut FDA eine Glukosebestimmung mit den Enzymen Glukoseoxidase (GO) beispielsweise bei den Messgeräten Breeze®2, Brio® und Elite® von Bayer, Glucose-Dehydrogenase-Nicotinadenindinucleotid (GDH-NAD) oder Glucose-Dehydrogenase-Flavinadenindinucleotid (GDH-FAD) bei den Messgeräten Contour® TS und Contour® LINK von Bayer.
 
HINWEIS: Die Information, welche Enzymatik Ihr Messgerät verwendet, erhalten Sie in der Packungsbeilage der Teststreifen.
 
 
 
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ÖDG gibt überarbeitete Diabetes-Leitlinien heraus - hier GRATIS downloaden!

Noch kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft gelang es Univ.Prof. Dr. Bernhard Ludvik - er befindet sich derzeit auf einer USA-Reise - ein wichtiges Stück Arbeit fertig zu stellen: die überarbeitete und erweiterte Fassung 2009 der Diabetes Leitlinien, herausgegeben von der Österreichischen Diabetes Gesellschaft.
 
Prof. Dr. Bernhard Ludvik über den Anspruch der neuen Richtlinie:
 
Das Ziel dieser Leitlinien, an denen viele renommierte österreichische DiabetologInnen mitgearbeitet haben, ist es, eine fundierte Anleitung zur Verbesserung der Diabetesbetreuungsqualität auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu ermöglichen. Die Ergebnisse rezenter Interventionsstudien wie auch neue Erkenntnisse und Entwicklungen auf dem Gebiet des Diabetes mellitus erforderten eine Aktualisierung der letzten Leitlinienversion von 2007.
 
Überarbeitungen und neue Themen
 
Sämtliche Themenschwerpunkte wurden überarbeitet, zudem wurden neue Leitlinien zu den Themen Genderaspekte, Migration, Blutzuckerselbstkontrolle, Schulung, Insulinpumpentherapie und Schwangerschaft erstellt.
 
Mein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern des Arbeitsausschusses Leitlinien, den Gutachtern und vor allem dem Koordinator, Herrn Ao. Univ. Prof. Dr. Thomas Wascher.
Wir hoffen, mit diesen Leitlinien zu einer weiteren Verbesserung der Diabetikerbetreuung in Österreich beizutragen und Ihnen eine praktisch orientierte Hilfe bei den Therapieentscheidungen zu bieten.
 
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Ex-Präsident der ÖDG
 
Zum Gratis-Download der Diabetes-Leitlinien im pdf-Format (87 Seiten) geht es über diesen Link
 
 
 
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Der neue ÖDG-Präsident Doz. Dr. Raimund Weitgasser im Exklusiv-Interview

Prävention verstärken, Migranten integrieren, Therapie aktiv ausbauen

Mit 1. Jänner 2010 wurde der Diabetologe an der Salzburger Universitätsklinik für Innere Medizin, Dozent Dr. Raimund Weitgasser der neue Präsident der wichtigsten medizinischen Diabetes-Organisation Österreich, der ÖDG (Österreichische Diabetes Gesellschaft). Weitgasser skizzierte exklusiv für DIABETES AUSTRIA seine Pläne für die vor ihm liegende zweijährige Amtszeit.
 
Diabetes Austria: Gratulation zu Ihrer Präsidentschaft, Herr Dozent Weitgasser! Sie haben jetzt die Führung einer ärztlichen Gesellschaft übernommen, die immer wichtiger wird, weil es immer mehr Diabetes-Patienten gibt. Das ist zwar einerseits gut für die Ärzte, wenn es immer mehr Klienten gibt, aber kostspielig für die Gesellschaft. Wie sehen Sie das?
 
Dozent Dr. Raimund Weitgasser: „Ich denke dazu ist es bedeutend, den gesundheitspolitischen Ansatz der Prävention noch mehr zu betonen. Auf der einen Seite durch Verstärkung der Möglichkeiten zur Bewegung (Beispiel Städtebau - Schaffung von Räumen zur Bewegung, Stiegen vor >> Liften,…)) und Ernährung (Beispiel Nahrungsmittelindustrie - Reduktion der Süße, Geschmacks-"Bildung",…). Auf der anderen Seite durch Aufklärung, Vorsorge- und Nachuntersuchung von gefährdeten Personen: Frauen nach Gestationsdiabetes, Männer mit viszeraler Adipositas, und allgemein Menschen mit positiver Krankheitsgeschichte in Bezug auf Gefäßerkrankungen.“
 
Diabetes Austria: Ihr Vorgänger, Prof. Ludvik hat die Themen Therapie aktiv, Migranten und die Aktualisierung der Diabetiker-Zahlen bei Antritt seiner Präsidentschaft als wichtige Themen genannt. Die Zahlen wurden aktualisiert, bei den Migranten gibt es meines Wissens in Wien erste Fortschritte und beim DMP Therapie aktiv, wo jetzt nach zwei Jahren die ersten Ergebnisse vorliegen sollten, will das größte Bundesland NÖ die Kooperation aufkündigen. Ist das bereits das Ende? Und was sollen jetzt Nö-Patienten tun?
 
Dozent Dr. Raimund Weitgasser: „In NÖ ist nun die Lokalpolitik am Zug - wir hoffen nach verschiedenen Protesten (zuletzt auch durch die Österr. Ärztekammer und durch die NÖ Ärztevertreter, dass es hier zu einer Umkehr kommt). Die DMP-Ergebnisse erster Auswertungen in Salzburg und der Steiermark sind nicht gewaltig, aber eindeutig positiv, und müssen schließlich als Beginn einer über die Jahre zu erwartenden Reduktion von Folgeerkrankungen und Krankenhaus-Aufenthalten betrachtet werden.
 
Diabetes Austria: Die Migranten-Problematik ist bestimmt in Wien ganz besonders hoch, aber auch in den übrigen Bundesländern gibt es Migranten und unter ihnen ist der Anteil der Diabetiker meist höher als in der Restbevölkerung. Haben Sie schon Pläne für diese Problematik?
 
Dozent Dr. Raimund Weitgasser: „Bezüglich Migranten sollten Informationstage nach dem großen Erfolg in Wien auch auf andere Ballungszentren in Österreich ausgedehnt werden. Weiters bleibt das Bestreben, Personen mit Migrationshintergrund in medizinische Berufe zu ziehen, um damit eine noch bessere Information und Betreuung anbieten zu können. „
 
Diabetes Austria: Wo wollen Sie persönlich während Ihrer Präsidentschaft Akzente oder Schwerpunkte setzen?
 
Dozent Dr. Raimund Weitgasser: „Verstärkung von Information und Untersuchungen zur Diabetesprävention sowie den Ausbau und Umsetzung des DMP in ganz Österreich etablieren. Die ÖDG wird an der Erstellung der DMP- Ebenen 2 und 3 und an der Etablierung eines Österreichischen Diabetesregisters mitarbeiten, um valide Daten zur Epidemiologie und Morbidität in Österreich zu erhalten. Weitere geplante Schwerpunkte: Umsetzung - Translation der ÖDG-Leitlinien (u.a. dazu Abschluss der Diskussion zur Erstattung von Bz-Messtreifen) Förderung des diabetologischen Nachwuchses - Forschungsförderung verstärkte Beschäftigung mit dem Typ 1 Diabetes im Rahmen der Fortbildung.“
 
Wir danken für das Gespräch und wünschen viel Erfolg!
 
Das Interview führte Peter P. Hopfinger
 
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Medtronic-Infoabend im Millenium Tower  

Pumpe und Sensor bringen nur gut geschulten Diabetikern Vorteile

Von Sabrina Amlacher*
 
„Der Patient soll so gut geschult sein, dass er selbst sein bester Diabetologe ist“, meint Dr. Ingrid Schütz-Fuhrmann beim ersten Medtronic-Infoabend im Millenium-Tower am Wiener Handelskai. Anschließend drehte sich dort alles um die Vorteile einer Pumpentherapie.
 
 
Spritzen oder pumpen?
Zunächst stellte sich die Frage, ob eine Insulin-Pumpentherapie der üblichen mit Insulinpens vorzuziehen ist.
 
Einige Vorteile sprechen sehr dafür:
 
• geringe Blutzuckerschwankungen,
• Abnahme der Insulindosis sowie
• bessere HBA1c Werte.
 
Die Pumpe erleichtert einem das alltägliche Leben. Es gibt nur mehr ein kurzwirksames Insulin für die Basal- sowie die Bolusabgabe. Der Patient hat die Möglichkeit mehrere Basalraten für unterschiedliche Belastungen einzuspeichern. Außerdem gibt es verschiedene Bolusvarianten zum besseren Management. Per Knopfdruck wird das Insulin zum Essen dem Körper zugeführt.
 
Pumpe- und wie?
Laut Dr. Schütz-Fuhrmann werden Diabetiker, die sich entscheiden auf Pumpe umzusteigen, drei bis vier Tage im Krankenhaus Hietzing stationär aufgenommen und eingeschult. Dieser Zeitraum soll den Patienten die nötige Sicherheit beim Umgang mit der Pumpe geben. „Prinzipiell ist es so, dass jeder so lange Zeit hat, wie er benötigt um sicher zu sein“, sagt Dr. Schütz-Fuhrmann. In der Pumpenschulung wird unter anderem der Alltag simuliert, indem man zum Beispiel „ganz normal“ Sport treibt.
 
Sensormethode
Medtronic entwickelte außerdem die sogenannte Sensormethode. Dabei wird der Blutzucker alle fünf Minuten durch einen kleinen Sensor, der am Bauch angebracht wird, automatisch gemessen. Damit ist eine nahezu perfekte Diabeteseinstellung möglich. Empfohlen wird es unter anderem bei Schwangerschaften.
 
Pumpe für jeden?
„Grundsätzlich ist die Insulinpumpe für jeden möglich, aber die funktionelle Insulintherapie soll mindestens ein halbes Jahr angewandt worden sein“, meint Dr. Schutz-Fuhrmann. Essentiell ist, dass sich jeder Diabetiker mit der Spritze auskennt, um sich im Notfall das Insulin selbst injizieren zu können. Es gibt eine große Zunahme an Pumpenpatienten bei Kindern wie Jugendlichen. Aber der Bequemlichkeit wegen ist die Pumpen-Therapie auch älteren Menschen durchaus zu empfehlen.
 
Fortschritte
Um den Diabetikern das „mühsame“ protokollieren der Blutzuckerwerte zu ersparen, hat man bei Medtronic das „Care Link“ entwickelt. Dabei werden direkt von den Medtronic Pumpen sowie manchen Blutzuckergeräten die Daten auf eine Homepage übertragen, um so eine bessere Übersicht der eigenen Therapie zu haben.
 
Mehr Informationen: www.medtronic-diabetes.at
 
 
*Sabrina Amlacher ist Publizistikstudentin und Diabetikerin
 
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Neu: Ascensia® Diabetes Dolmetscher in neun Sprachen

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Neue Eindrücke, Menschen und Länder wechseln den gewohnten Alltag ab. Eine umsichtige Planung vorausgesetzt, stellt das Reisen für Menschen mit Diabetes heutzutage kein Problem dar.

Dank moderner Therapieformen können Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen.
Dennoch empfiehlt es sich, bei Auslandsreisen die wichtigsten Begriffe rund um den Diabetes mellitus in der jeweiligen Landessprache zur Hand zu haben.

Der Sprachführer von Ascensia/Bayer übersetzt alle wichtigen Begriffe und Redewendungen rund um das Thema Diabetes in neun Sprachen. Einen schnellen Überblick von A wie "Antidiabetika" bis Z wie "zuckerkrank" bietet das alphabetisch geordnete Lexikon. Mit dem Ascensia Diabetes-Dolmetscher in der Tasche sind Diabetiker auch für Notsituationen sprachlich gerüstet - sei es, dass sie Insulin brauchen oder dringend Traubenzucker benötigen. Für diese und ähnliche Fälle bietet der Sprachführer eine Reihe von vollständigen Sätzen und Fragen an.

Der Ascensia® Diabetes Dolmetscher übersetzt in die Sprachen englisch, französisch, griechisch, italienisch, kroatisch, niederländisch, portugiesisch, spanisch
und türkisch.

BEISPIELE:

Deutsch Ich bin Diabetiker! Ich brauche dringend einen Arzt!
Englisch I am diabetic! I need a doctor urgently!
Französisch Je suis diabètique! J´ai besoin d´un mèdecin tout de suite !
Spanisch Soy diabético/ diabética! Necesito un médico urgentemente!
Italienisch Sono diabetico! Ho bisogno urgente di un medico!
Niederländisch Ik ben suikerpatient! Ik heb dringend een arts nodig!
Portugiesisch Sou diabético/diabética! Preciso urgentemente de um médico!
Griechisch E?μαι διαβητικ?ς! Χρει?ζομαι επειγ?ντωζ ?να γιατρ?!
Türkisch Ben diyabet(?eker)hasta?y?m! Acilen bir doktora ihtiyac?m!
Kroatisch Ja sam dijabeti?ar! Trebam hitno lije?ni?ku pomo?!

Der Ascensia® Diabetes Dolmetscher kann kostenlos beim Ascensia Diabetes Service (0810/008293) bestellt werden.

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NEU und KOSTENLOS

GOLDEN Age - Das Reise- & Lifestylemagazin für die besten Jahre

 Liebe Leserin, lieber Leser,

Generationskonflikt.
Tatsächlich gibt es ihn derzeit nicht! Auch wenn ihn alle in einschlägigen Diskussionen daherreden. In Deutschland wurde vor kurzem das Ergebnis der größten Umfrage des Jahrzehnts “Generationen-Barometer“ präsentiert und dem zufolge schlägt das Barometer keineswegs in Richtung Konflikt aus: Die meisten Menschen (82%) sehen den Verbund aller Altersgruppen als Bereicherung: ein Netzwerk von Eltern, Kindern und Enkelkindern das gehegt und gepflegt wird. Der 56-jährige Geschäftsmann H. Klein bringt es auf den Punkt: “Gesellschaftlich gesehen unterscheiden sich die heute 60-jährigen von den 30-jährigen durch nichts. Sie tragen die gleiche Kleidung, sie haben die gleichen Hobbys, nur – sie leben gesünder.“ Dem Zitat können wir uns nur anschließen und ergänzend festhalten: sie sind aktiver, und interessierter den je, und sie genießen das Leben!

Wir haben in dieser Ausgabe von Golden Age wieder einen bunten Mix aus Unterhaltung und ein Vielzahl von Veranstaltungen für Sie zusammengetragen. Vielleicht machen wir Ihnen Gusto auf eine Reise nach Slowenien, oder wie wäre es mit einem “Apfelstrudel-Seminar“?

Wir hoffen, dass auch für Sie das eine oder andere dabei ist. Wir freuen uns Ihre Anmeldungen und wünschen Ihnen viel Spaß beim “schmökern“!

Wenn Sie besondere Themenwünsche für eine unserer nächsten Ausgaben haben, so lassen Sie es uns wissen – wir sind für Ihre Anregungen per Post, Fax oder Mail dankbar!

Ihre
Elisabeth Vogl (Chefredakteurin)

Herausgeber
E.F.VERLAG GmbH
Schulgasse 27
3424 Muckendorf
office@goldenage.eu


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Führerschein: Schluss mit Schikanen
 
Menschen mit Diabetes haben es mitunter nicht leicht. Ihre Erkrankung verlangt ihnen nicht nur Disziplin ab, sie erhöht auch die Lebenskosten auf die eine oder andere Weise. Mitunter kommen auch Schikanen durch Behörden und Ämter dazu. Befristete Führerscheine boten bis vor kurzem dem Amtsschimmel hier ein weites Betätigungsfeld. Nach einem Musterprozess ist das jetzt wesentlich besser.
 
Aufmerksame Zeitungsleser erinnern sich an den Fall Reiter. Der zuckerkranke Mann hatte nach einer Prostataoperation beim Finanzamt Mehrausgaben geltend machen wollen. Die braven Finanzer schickten ihn zum Amtsarzt, um seine Angaben zu überprüfen. So weit, so gut. Doch der beamtete Mediziner leitete den Fall und die Daten des Mannes an die Führerscheinbehörde weiter, ohne den Betroffenen zu informieren. Und letztere konfrontierte Herrn Reiter mit einem Führerschein-entzugsverfahren.
Doch der empörte Steuerzahler ließ sich diese Behördenwillkür nicht gefallen. Er klagte mit Hilfe des ARBÖ und Unterstützung durch den engagierten Mediziner Dr. Günter Sokol und löste nicht nur sein eigenes Problem. Ausgehend von seinem Fall wurden die bislang oft schikanösen Vorgangsweisen der Behörden grundlegend reformiert. Ganz klar, dass im Prozess, den Autofahrer Reiter angestrengt hatte, festgestellt wurde, dass die Weitergabe der Daten an die Führerscheinbehörde ungesetzlich war. Ebenso klar wurde den Richtern aber auch, dass gut eingestellte Diabetiker kein größeres Verkehrsrisiko darstellen, als jeder beliebige andere Autofahrer. Und noch eine Erkenntnis hatten die Juristen: bisher ignorierten die meist ahnungslosen Amtsärzte die Gutachten der fachlich versierten Kollegen einfach. Das ist nun anders.
 
Nach dem Erlass von Verkehrsminister Hubert Gorbach müssen nun die beamteten Ärzte ihrer Kollegen vollinhaltlich anerkennen und bei der Führerscheinvergabe berücksichtigen. Internist Dr. Günter Sokol vom Gesundheitszentrum Hetzendorf in Wien berichtet aus der Praxis: „Wenn ein Patient wegen des Führerscheins zu mir kommt, checke ich ihn komplett durch: HbA1c-Wert, Blutdruck und natürlich auch die Therapie – eben alle Parameter, die beim Autofahren wichtig sind. Einen Augenbefund lasse ich bei einem Kollegen machen. Diese Werte halte ich auch im Arztbrief fest, der an den Kollegen geht. Und wenn ich der Meinung bin, dass nichts gegen einen unbefristeten Führerschein spricht, dann schreibe ich das dem Kollegen auch.“ Freilich: mitunter kommt es auch heute noch zu ungerechtfertigten Befristungen. So ist uns der Fall einer Patientin bekannt, bei der im Arztbrief vergessen wurde, den Blutdruckwert einzutragen.
 
Als die Frau am Verkehrsamt vorstellig wurde, machte sie der Amtsarzt nicht nur darauf aufmerksam, sondern schickte sie gleich ins nächste Zimmer zu einem Kollegen. Weil aber die Frau klarerweise keinen Überweisungsschein dabei hatte, wurden ihr dafür 60 Euro verrechnet. Verständlicherweise aufgeregt hatte sie bei der amtsärztlichen Messung einen Blutdruck von 180/100. Grund genug für den Amtsarzt den Führerschein wieder zu befristen, obwohl auch er als Mediziner wissen sollte, dass der Blutdruck auch bei gesunden Menschen während des ganzen Tages schwankt.

Fazit: die Erlangung eines unbefristeten Führerscheins ist heute für Menschen mit Diabetes möglich, will aber gut vorbereitet sein. Ein Muster für einen Arztbrief können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Wer einen engagierten Arzt an seiner Seite wissen will, meldet sich am Besten bei Dr. Günter Sokol.
www.diabetes-sokol.at
 
 
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